2. VERLOREN IM SOG
Natura schrie auf, als sie schwungvoll herumgedreht und von der Klippe weggerissen wurde.
Doch der Laut, der über ihre Lippen drang, wurde jäh unterbrochen, als sie von zwei starken Armen umschlungen wurde.
Sie blickte in blaue Augen, die von schokobraunen Locken umrahmt wurden. Schlagartig befand sie sich in einem schwindelerregenden Déjà-vu-Erlebnis und wurde zurück in ihren Traum katapultiert.
Sie hatte insgeheim gehofft, ihn hier zu treffen, dennoch übertraf die Realität das Erträumte.
Alle Empfindungen stürmten gleichzeitig auf sie ein: Verwirrung, Schock, dass ihr Traum nicht bloß nur ein Traum war, und seine Nähe.
Natura fühlte, wie seine rechte Hand sanft gegen ihren Rücken drückte, wohingegen die andere fest ihren Arm umfasste. Sie spürte die Wärme seines Körpers durch ihr dünnes Kleid hindurch und nahm deutlich die Muskeln seines Oberkörpers wahr, der sich gegen ihre Brust presste. Er war real.
Ihr Gegenüber war gut einen Kopf größer als Natura, wodurch sie zu ihm aufsehen musste. Als sie nun jeden Zug seines Ge