: Julia Arnhold, Hannah Hoppe
: Ausstieg aus Verhaltenssüchten Wie Schematherapie helfen kann Mit CD
: Junfermann Verlag
: 9783955718732
: 1
: CHF 32.60
:
: Lebenshilfe, Alltag
: German
: 224
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Wenn die Lust zur Sucht wird Haben Sie das Gefühl, bestimmte Aktivitäten in ihrem Ausmaß nicht mehr kontrollieren zu können? Ist zum Beispiel Surfen im Internet, Glücksspiel, Sex, Sport, Einkaufen oder Arbeiten zu Ihrem Lebensmittelpunkt geworden? Kreisen Ihre Gedanken ständig darum, wann Sie diesem Verhalten wieder nachkommen werden? Nicht nur Drogen, sondern auch Verhaltensweisen können süchtig machen. Und diese sogenannten Verhaltenssüchte gehen auf Dauer mit verheerenden gesundheitlichen und sozialen Schäden einher. Dieses Selbsthilfebuch ist zur selbstständigen Anwendung oder auch als Begleitung während einer Therapie geeignet. Auf Grundlage des schematherapeutischen Ansatzes und mithilfe von Reflexions- und Entspannungsübungen lernen Sie, Ihre wahren Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen. Sie erarbeiten sich Schritt für Schritt Strategien, mit den Herausforderungen des Lebens konstruktiv umzugehen, anstatt sie durch eine Flucht in die Verhaltenssucht zu kompensieren.

Dr. Julia Arnhold ist Verhaltens- und Schematherapeutin in eigener Praxis in Berlin. Hannah Hoppe ist Verhaltens- und Schematherapeutin in eigener Praxis in Köln und Leiterin des Schematherapie-Instituts Rhein-Ruhr sowie einer Lehrpraxis für Verhaltenstherapie in Köln.
Cover1
Inhalt8
Vorwort12
Einleitung14
1. Von der Lust zur Sucht18
1.1 Wann wird aus einer wohltuenden Aktivität eine ernsthafte Erkrankung?18
1.2 Wie sich Verhaltenssüchte äußern können24
1.2.1 Internet- / Onlinesucht24
1.2.2 (Glücks-)Spielsucht25
1.2.3 Kaufsucht25
1.2.4 Sexsucht26
1.2.5 Arbeitssucht27
1.2.6 Sportsucht28
1.3 In der Falle – warum wir es nicht lassen können29
1.3.1 Die Macht der Gefühle29
1.3.2 Wie wir werden, wer wir sind: Grundbedürfnisse und ihre Bedeutung für das Selbstkonzept36
2. Ich bin viele: das schematherapeutische Modus-Modell46
2.1 Wunde Punkte46
2.2 Hilfreiche und problematische Modi49
2.2.1 Die Kind-Modi49
2.2.2 Die Fordernden und Strafenden Modi53
2.2.3 Die Bewältigungs-Modi57
2.2.4 Der Modus des Gesunden Erwachsenen61
3. Die Biologie der Sucht64
3.1 Abhängigkeit aus Sicht der Hirnforschung64
3.1.1 Das Belohnungssystem65
3.1.2 Neuroplastizität: Unser Gehirn ist veränderbar66
3.2 Ist Sucht erlernbar?71
3.2.1 Operante / instrumentelle Konditionierung71
3.2.2 Klassische Konditionierung72
4. Ehrlich sein mit sich selbst76
4.1 Wo stehe ich? Selbsttests zur besseren Orientierung76
4.2 Zwei Seelen wohnen, ach!, in meiner Brust: Wie umgehen mit Ambivalenzen?91
5. Die innere Landkarte kennenlernen102
5.1 Ausflug in die Kindheit102
5.2 Die eigene innere Landkarte erstellen108
5.3 Interview mit dem Vampir116
6. Die innere Landkarte verändern122
6.1 Schädigende Modi entmachten und Bedürfnisse befriedigen122
6.2 Den bekannten Pfad verlassen: der alternative Umgang mit schwierigen Gefühlen128
6.3 Individuelle Veränderungsziele festlegen135
7. Herr werden über innere Antreiber und Mobber140
7.1 Innere Bilder aktivieren und verändern: Imaginatives Überschreiben140
7.2 Den inneren Dialog nach außen bringen: Stühledialoge147
7.3 Ein Bewusstsein für innere Muster schaffen: Erinnerungsobjekte149
8. Die Isolation durchbrechen152
8.1 Achtsam sein und Abstand nehmen von schädlichen Botschaften153
8.2 Die Biologie der Sucht für sich nutzen160
8.3 Kontrollierter Konsum und kontrolliertes Verhalten166
9. Eltern sein für das Impulsive, das Undisziplinierte und das Ärgerliche Kind in uns172
9.1 Vernachlässigt, benachteiligt oder verwöhnt? – We feel you!172
9.2 Vernachlässigt, benachteiligt oder verwöhnt? – We parent you!178
9.3 Was Ihnen Ihre Wut sagen will183
10. Weitere Hilfsmöglichkeiten188
10.1 Selbsthilfegruppen188
10.2 Lebensumstände, Konfliktlösung und Ressourcenstärkung189
10.3 Grenzen der Selbsthilfe195
10.4 Wie Sie einen Psychotherapieplatz finden199
10.5 Rückfälle201
11. Partner, Familie und Freunde206
11.1 Co-Abhängigkeit206
11.2 Wie kann konstruktive Hilfe aussehen?208
Literatur212
Über die Autorinnen214