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Andy Stoker war genervt von der langen Autofahrt. Noch nicht einmal das Mittagessen in einem Hamburger-Restaurant hatte den Vierzehnjährigen besänftigen können. Normalerweise hielt Mom ihnen immer Vorträge darüber, wie ungesund Junk Food sei. Andy und sein siebzehnjähriger Bruder Sean waren nämlich bekennende Cheeseburger- und Milkshake-Fans.
Aber an diesem Tag war ihre Mutter über ihren Schatten gesprungen. Die ganze Familie zog nach Schottland um. Da konnte man notfalls auch mal in einem Schnellrestaurant futtern, wie Vivian Stoker fand.
Andy war auf dem Rücksitz des Familienautos so weit heruntergerutscht, wie es der Sicherheitsgurt zuließ. Verbissen hielt er den Blick auf seine Play-Station gerichtet, damit er nicht zu viel von dieser öden schottischen Landschaft anglotzen musste.
Sie waren noch nicht mal einen Tag aus London fort, und schon hatte Andy Heimweh nach der britischen Hauptstadt. Mürrisch konzentrierte er sich auf sein Game. Das war gar nicht so einfach, denn Sean, der neben ihm saß, zappelte heftig herum. Andys Bruder amüsierte sich mit Hilfe seines MP 3-Players und wiegte seine schlaksigen Glieder im Rhythmus des Sounds. Sein Mund öffnete und schloss sich wie das Maul eines gestrandeten Karpfens. Dauernd stieß er Andy an.
Schließlich wurde es dem Vierzehnjährigen zu bunt. Er schubste zurück.
»Lass das, du Hirni!«
»Selber Hirni, du Schwachkopf!« Sean nahm sogar seine Kopfhörer ab, um besser brüllen zu können.
»Cool bleiben, Jungs«, mahnte Dad, der am Lenkrad saß. Er blickte weiter nach vorn auf die Fahrbahn. »Wir sind bald da. Es wird euch gefallen.«
»Gefallen hat es uns auch in London, Dad«, maulte Andy.
Bill Stoker seufzte. »Das Thema haben wir doch schon hundert Mal durchgekaut. Ich habe diesen neuen Job, okay? Ich werde einiges mehr verdienen als bisher. Und ihr müsst auch an die Zukunft denken. Ihr seid doch solche Computerfreaks, ihr zwei. Ich arbeite ab morgen im Si