Kapitel 1: Zug
Erik Alden hatte gerade den Rücken eines alten Buches geflickt, als plötzlich die Tür zur Wohnstube aufflog und seine Mutter seinen Vater am Jackenärmel in den Raum zerrte.
»Du hast was getan?«, rief Ebba Alden entsetzt.
Eriks Vater antwortete ruhig: »Ich habe das Haus und den Laden verkauft. Wir brechen mit dem nächsten Zug ins Freie Land auf.«
Mit fassungslosem Blick schaute Ebba Alden ihren Mann an: »Jessup, das kann doch unmöglich dein Ernst sein. Hast du den Verstand verloren?«
Jessup Alden lächelte gütig: »Ganz im Gegenteil, Ebba, ich bin endlich zur Vernunft gekommen. Hier haben wir doch nichts mehr, das uns hält. Liebes, wir werden endlich frei sein.«
»Nein, Jessup, wir werden nicht frei sein. Wir werden tot sein«, widersprach Eriks Mutter, sichtlich um Haltung bemüht.
Erik blickte unsicher zwischen seinem Vater und seiner Mutter