: Abby Green
: In den Oasen der Wüstenprinzen von Al-Omar und Merkazad (4-teilige Serie)
: Cora Verlag
: 9783733739584
: eBundle
: 1
: CHF 7.10
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 576
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

HEIß VERFÜHRT IN EINER WÜSTENNACHT
Smar gdgrüne Wiesen, wilde Küsten: Nichts liebt die junge Pferdetrainerin Iseult so wie ihre irische Heimat. Bis der attraktive Scheich Nadim das Gestüt ihrer Familie kauft und sie zwingt, ihm in seine ferne Heimat zu folgen. Gerade noch hasst Iseult ihn dafür, im nächsten Moment flammt ungekannte Leidenschaft in ihr auf. Und als Nadim sie unter dem nachtblauen Samthimmel der Wüste verführt, fühlt sie sich zum ersten Mal im Leben wie eine richtige Frau. Doch so sehr sie Nadim begehrt, darf sie niemals seine Warnung vergessen: 'Verlieb dich nicht in mich!'
IN DER OASE UNSERER TRÄUME
Scheich Salman ist Jamilahs Traummann, solange sie denken kann. Doch nach einer wunderbaren Liebesnacht in Paris brach er ihr fast das Herz, weil in seiner Welt kein Platz für sie schien. Als sie ihn fünf Jahre später wiedersieht, sind sofort all die Gefühle von damals wieder da. Die Wut, dass er sie so einfach verließ - und diese unvernünftige Sehnsucht nach seiner Nähe. Sosehr sie es versucht: Sie kann ihm nicht widerstehen! Als er sie in eine romantische Wüstenoase entführt, gibt sie sich ihm leidenschaftlich hin. Auch wenn sie spürt, dass er etwas vor ihr verbirgt.
1001 NACHT MIT DEM WÜSTENPRINZEN
Ei e Ehefrau, die 1001 sinnliche Fantasien erfüllt, nach deren weicher Haut und süßem Duft er sich verzehrt - das will Sultan Satiq auf keinen Fall! Nichts soll ihn von seinen Pflichten ablenken. Deshalb fällt seine Brautwahl auf die zarte, unschuldige Prinzessin Samia. Einen Erben soll sie ihm schenken, doch mehr darf nicht sein. Aber kaum teilt Samia sein Schlafgemach, erblüht sie unter seiner Berührung wie eine Blume in der Sonne. Und was der Wüstenprinz am meisten gefürchtet hat, geschieht: Samia betört ihn, bis er nur noch an seine Leidenschaft für sie denken kann ...
VERFÜHRT VON EINEM SCHEICH
Scheich Kadens Berührung versetzt Julia in heftige Erregung. Seit ihrer letzten Begegnung vor zwölf Jahren ist er noch attraktiver geworden! Sie kann seinen Verführungsversuchen einfach nicht widerstehen. Bis sie schockiert entdeckt, dass er bald heiratet. Allerdings nicht sie!



<p>Abby Green wurde in London geboren, wuchs aber in Dublin auf, da ihre Mutter unbändiges Heimweh nach ihrer irischen Heimat verspürte. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern: Von Enid Blyton bis zu George Orwell - sie las alles, was ihr gefiel. Ihre Sommerferien verbrachte sie oft bei ihrer Großmutter in Kerry, und hier bekam sie auch ihre erste Romance novel in die Finger. Doch bis sie ihre erste eigene Lovestory zu Papier brachte, vergingen einige Jahre: Sie studierte, begann in der Filmbranche zu arbeiten, aber vergaß nie ihren eigentlichen Traum: Irgendwann einmal selbst zu schreiben! Zweimal schickte sie ihre Manuskripte an Mills& Boon, zweimal wurde sie abgelehnt. Doch 2006 war es endlich soweit: Ihre erste Romance wurde veröffentlicht. Abbys Tipp: Niemals seinen Traum aufgeben! Der einzige Unterschied zwischen einem unveröffentlichen und einem veröffentlichten Autor ist - Beharrlichkeit!</p>

1. KAPITEL

Scheich Nadim Bin Kalid Al Saqrs wache, dunkle Augen verfolgten das im wilden Galopp dahinfliegende Pferd. Er war wie geblendet, nicht nur von der Schönheit und Eleganz des jungen Zuchtfohlens, sondern auch von dem satten Grün der Landschaft rings herum. Der feine Sprühregen ließ an diesem ungewöhnlich milden Septembertag die Konturen der Umgebung verschwimmen.

Als ein Mann der Wüste, der an karge Vegetation und schroffe Felsen gewöhnt war, überraschte es ihn, dass die fremde Landschaft so viel Wohlwollen in ihm hervorrief. Mehr noch, er fühlte sich geradezu berauscht von all der Üppigkeit und Frische hier.

Bisher war er immer dankbar dafür gewesen, dass er seine Assistenten hinaus in die Welt schicken konnte und nicht selbst auf Reisen gehen musste. Stattdessen hatte er sich lieber ganz auf die Pferdezucht auf der arabischen Halbinsel konzentriert. Doch nun sollte es darum gehen, einen neuen Standort in Europa zu finden, und er selbst hatte sich für Kildare entschieden,die irische Hauptstadt für die Aufzucht und Ausbildung von Rassepferden.

Kein wirklicher Experte konnte die Augen vor der Tatsache verschließen, dass die besten Zuchtpferde, Züchter und Trainer nun einmal aus Irland kamen. Der Mann neben ihm, dessen gerötete Gesichtshaut auf mehr als nur ein kleines Alkoholproblem schließen ließ, war einst einer der ganz Großen seines Fachs gewesen. Ein Trainer von Weltformat. Doch dann, ganz plötzlich, hatte er sich aus dem Geschäft zurückgezogen.

Ein gespanntes Schweigen lag zwischen den beiden Männern, doch Nadim nahm sich die Zeit, das Fohlen in Ruhe zu betrachten.

Sein Blick glitt vom Pferd hinauf zum Reiter. Nicht nur das Tier war etwas ganz Besonderes. Auch derjenige, der es trainierte, musste sehr talentiert sein und all sein Herzblut dafür geben. Selten hatte Nadim einen so versierten – und dazu noch so jungen – Reiter gesehen. Auch nicht in den Reihen seiner eigenen Leute. Der junge Mann mochte vielleicht gerade einmal achtzehn Jahre alt sein, sehr schlank und hochgewachsen. Doch er legte eine Ausdauer und einen Ehrgeiz an den Tag, die von wahrer Hingabe, Mut, aber auch Erfahrung zeugten.

Der ältere Mann neben ihm trat nervös von einem Bein auf das andere, sodass Nadim endlich sein Urteil verkündete: „Er ist einfach unglaublich.“

„Nicht wahr?“, Paddy O’Sullivans Stimme war die große Erleichterung anzuhören. „Ich bin davon ausgegangen, dass Sie es gleich bemerken würden.“

Der junge Hengst war der Hauptgrund für Nadims Besuch in Irland – und für seinen Wunsch Paddy O’Sullivans heruntergewirtschaftetes Gestüt zu übernehmen.

„Unmöglich, es nicht zu bemerken“, murmelte der Scheich und verfolgte weiter mit den Augen jede anmutige Bewegung des jungen Pferdes. Im Geiste malte er sich bereits aus, wie wohl die zukünftigen Nachfahren dieses Hengstes aussehen würden.

Nadim hatte vor einigen Monaten seinen erfahrensten Berater nach Irland geschickt, damit dieser die Lage hier sondieren konnte. Und er hatte diesen Hengst und dieses Gestüt entdeckt. Was für ein Potenzial! Die Ställe und Ausbildungsareale lagen etwa zwei Meilen vom Haupthaus entfernt, und auch alles Land dazwischen würde ihm gehören. Die perfekte Größe für seinen neuen Standort.

Nadims Gesicht verfinsterte sich, als er daran dachte, wie sein Assistent zunächst hier empfangen worden war. Eine wütende junge Frau hatte einen Jagdhund hinter ihm hergehetzt, trotz seiner Beteuerungen, sich nur unterhalten zu wollen. Merkwürdige Sitten waren das! Doch Nadim hatte seinen Assistenten erneut geschickt, diesmal mit Voranmeldung bei Paddy O’Sullivan. Und er hatte Paddy ein Angebot gemacht, das dieser unmöglich hatte ablehnen können.

Das Gestüt war einst eines der erfolgreichsten des Landes gewesen. Zahlreiche Gewinnerpferde waren hier geboren und ausgebildet worden. Diese reine Abstammungslinie hatte vor zwei Jahren das Pferd hervorgebracht, das schließlich ihn nach Irland gelockt hatte. Der junge Hengst hatte in den vergangenen Monaten selbst schon zwei nicht unbedeutende lokale Rennen gewonnen. Tief in Nadims Magengrube breitete sich ein wohliges Kribbeln aus. Es war lange her, dass er zum letzten Mal so etwas wie Aufregung verspürt hatte. Spontane Gefühlsausbrüche kamen in seinem Alltag kaum vor. Und genau das hatte ihm an seinem Leben auch immer gefallen.

„Iseult hat unermüdlich mit ihm trainiert.“ O’Sullivan wandte sich dem Scheich zu. „Ohne sie wäre er niemals das Pferd geworden, das er heute ist.“

Nadim runzelte die Stirn und betrachtete den rothaarigen Mann neben sich mit Verwunderung. Hatte er gerade von einer Frau gesprochen? Und wie war der Name gleich gewesen? Es hatte irgendwie irisch geklungen. „I… wie?“

O’Sullivan deutete mit dem Kopf zu dem jungen Hengst und seinem Reiter. „Iseult ist der Name meiner ältesten Tochter. Sie ist eine sehr begabte Trainerin. Quasi seit sie laufen kann, versteht sie es mit den