: Sabine Wagner
: Lokales Demokratie-Update Wirkung dialogorientierter und direktdemokratischer Bürgerbeteiligung
: Springer VS
: 9783658250812
: 1
: CHF 38.20
:
: Vergleichende und internationale Politikwissenschaft
: German
: 355
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Die jüngsten Debatten um Großprojekte wie Stuttgart 21, das wachsende Misstrauen gegenüber politischen Akteuren, die rasanten Wahlerfolge populistischer Parteien und die verstärkte Protestbereitschaft in Deutschland sind Anzeichen dafür, dass die klassische repräsentative Demokratie nicht mehr in der Lage ist, den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Die Bürger wollen wichtige Entscheidungen in ihrer Kommune nicht mehr allein den gewählten Vertretern überlassen und fordern neue Wege der Partizipation. Das vorliegende Buch beschäftigt sich deshalb mit der aktuellen Fragestellung, wie sich die gelebte Demokratiepraxis in den Kommunen auf die Einstellungen der Bürger und der kommunalpolitischen Akteure zur Leistungsfähigkeit der lokalen Demokratie und zu einer gut funktionierenden Demokratie auswirkt.

Sabine Wagner ist hautamtliche Ortsvorsteherin und bereits seit 14 Jahren in der öffentlichen Verwaltung tätig. Sie ist Spezialistin für die Gestaltung erfolgreicher Bürgerbeteiligungsprozesse und beschäftigt sich seit Jahren insbesondere mit dem Thema Bürgerhaushalt.
Inhaltsverzeichnis5
Abkürzungsverzeichnis7
Abbildungsverzeichnis9
Tabellenverzeichnis14
Vorwort19
1. Einleitung20
1.1 Problembeschreibung21
1.2 Erkenntnisinteresse und Forschungsfragen28
1.3 Aufbau der Arbeit30
2. Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene32
2.1 Kommunalpolitische Partizipation im Wandel32
2.1.1 Erste Beteiligungswelle: Erweiterung repräsentativ-demokratischer Beteiligungsmöglichkeiten32
2.1.2 Zweite Beteiligungswelle: Etablierung direktdemokratischer Elemente33
2.1.3 Dritte Beteiligungswelle: Politische Partizipation 2.034
2.1.4 Vierte Beteiligungswelle: Institutionalisierung dialogorientierter Verfahren36
2.2 Beteiligungsmöglichkeiten41
2.2.1 Repräsentativ-demokratische Beteiligungsmöglichkeiten42
2.2.2 Direktdemokratische Beteiligungsmöglichkeiten44
2.2.3 Dialogorientierte Beteiligungsmöglichkeiten50
2.2.4 Beteiligungsmöglichkeiten im Vergleich57
2.3 Erfolgsfaktoren lokaler Bürgerbeteiligung59
2.3.1 Verfahrensübergreifende Erfolgsfaktoren60
2.3.2 Verfahrensspezifische Erfolgsfaktoren62
3. Lokale Demokratiequalität67
3.1 Demokratietheoretische Grundlagen67
3.1.1 Qualität lokaler Demokratien68
3.1.2 Bedeutung von Bürgerbeteiligung72
3.2 Ansätze zur Messung lokaler Demokratiequalität76
3.3 Qualitätsmerkmale lokaler Demokratien80
3.3.1 Inhaltsqualität81
3.3.2 Prozessqualität82
3.3.3 Ergebnisqualität83
4. Wirkung von Bürgerbeteiligung86
4.1 Wirkungen dialogorientierter Beteiligungsverfahren86
4.2 Wirkungen direktdemokratischer Beteiligungsverfahren92
4.3 Wirkungsschwerpunkte dialogorientierter und direktdemokratischerVerfahren96
4.4 Schlussfolgerungen für die empirische Untersuchung103
5. Einflussfaktoren auf die lokale Demokratiequalität104
5.1 Kontextfaktoren104
5.1.1 Beteiligungskultur105
5.1.2 Demografische Struktur106
5.1.3 Gemeindegröße108
5.1.4 Wirtschaftslage109
5.2 Individualfaktoren110
5.2.1 Ressourcenausstattung111
5.2.2 Beteiligungsmotive112
5.2.3 Soziale Involvierung113
5.3 Schlussfolgerungen für die empirische Untersuchung113
6. Hypothesen116
6.1 Einfluss verschiedener Beteiligungsverfahren auf die lokale Demokratiequalität116
6.2 Einfluss weiterer kontextueller und individueller Faktoren auf die lokale Demokratiequalität121
6.3 Einfluss verschiedener Beteiligungsverfahren auf das lokale Demokratieverständnis123
7. Empirische Untersuchung129
7.1 Untersuchungsgemeinden130
7.1.1 Auswahl- und Vergleichskriterien130
7.1.1.1 Beteiligungskultur130
7.1.1.2 Bundesweite Verteilung133
7.1.1.3 Gemeindegröße134
7.1.1.4 Demografische Struktur135
7.1.1.5 Wirtschaftslage136
7.1.1.6 Exkurs zur Berücksichtigung der Wahlbeteiligung137
7.1.2 Auswahl der Gemeinden139
7.1.2.1 Bad Kreuznach140
7.1.2.2 Bruchsal141
7.1.2.3 Fürstenfeldbruck142
7.1.2.4 Neuburg a. d. Donau143
7.1.2.5 Rheinstetten144
7.1.2.6 Zweibrücken146
7.2 Untersuchungsdesign148
7.2.1 Stichprobenauswahl148
7.2.2 Datenerhebung149
7.2.3 Untersuchungsablauf158
7.3 Erhebungsinstrumente und Operationalisierung159
7.3.1 Instrument zur Beurteilung der lokalen Demokratiequalität159
7.3.1.1 Inhaltsqualität160
7.3.1.2 Prozessqualität162
7.3.1.3 Ergebnisqualität163
7.3.2 Instrument zur Beurteilung des lokalen Demokratieverständnisses166
7.3.2.1 Bedeutung lokaler Bürgerbeteiligung166
7.3.2.1.1 Rolle der Bürger im kommunalpolitischen System166
7.3.2.1.2 Bevorzugtes Demokratiemodell zur lokalen Politikgestaltung167
7.3.2.2 Bewertung der Inputmöglichkeiten168
7.3.2.3 Bewertung der Outputfähigkeiten170
7.3.3 Operationalisierung der Individualfaktoren174
7.3.3.1 Ressourcenausstattung174
7.3.3.2 Beteiligungsmotive176
7.3.3.3 Soziale Involvierung176
7.4 Methodische Vorgehensweise177
7.4.1 Überprüfung der Hypothesen177
7.4.2 Bildung eines Indexwertes lokaler Demokratiequalität179
7.4.3 Ermittlung des lokalen Demokratieverständnisses181
8. Lokale Demokratiequalität in den Gemeinden183
8.1 Beurteilung der lokalen Demokratiequalität183
8.1.1 Inhaltsqualität183
8.1.1.1 Politische Partizipation183
8.1.1.2 Gleichheit185
8.1.1.3 Einflussmöglichkeiten187
8.1.2 Prozessqualität189
8.1.3 Ergebnisqualität191
8.1.3.1 Zufriedenheit191
8.1.3.2 Politisches Vertrauen193
8.1.3.3 Demokratische Qualifizierung195
8.1.3.4 Responsivität197
8.1.4 Demokratiequalität in den Untersuchungsgemeinden199
8.2 Untersuchungsergebnisse unter Berücksichtigung der Beteiligungskultur203
8.2.1 Inhaltsqualität207
8.2.1.1 Politische Partizipation207
8.2.1.2 Gleichheit209
8.2.1.3 Einflussmöglichkeiten210
8.2.2 Prozessqualität211
8.2.3 Ergebnisqualität212
8.2.3.1 Zufriedenheit213
8.2.3.2 Politisches Vertrauen214
8.2.3.3 Demokratische Qualifizierung215
8.2.3.4 Responsivität216
8.2.4 Gesamtbewertung lokaler Demokratiequalität217
8.2.5 Zusammenfassung der empirischen Befunde219
8.3 Untersuchungsergebnisse unter Berücksichtigung weitererEinflussfaktoren222
8.3.1 Einfluss weiterer Kontextfaktoren auf die lokale Demokratiequalität223
8.3.1.1 Demografische Struktur223
8.3.1.2 Wirtschaftslage224
8.3.2 Einfluss individueller Faktoren auf die Beurteilung der lokalen Demokratiequalität225
8.3.2.1 Ressourcenausstattung226
8.3.2.2 Beteiligungsmotive22