: Martin Barkawitz, Tina Berg
: 4 Historische Romane Blutmühle, Die Teufelsnonne, Die Degendame, Der Schauermann
: Elaria
: 9783964650641
: 1
: CHF 8.80
:
: Erzählende Literatur
: German
: 1055
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der Inhalt des E-Books entspricht ca. 1000 Taschenbuchseiten Die Teufelsnonne von Tina Berg Die junge Pauline verfügt über eine geheimnisvolle Gabe. Wird dieser Zauber ihr in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges dabei helfen können, den Tod ihrer Eltern zu rächen und ihre große Liebe zu finden? Blutmühle von Martin Barkawitz Zwei Handwerksgesellen kommen auf ihrer Wanderschaft zu einer Mühle, wo sie von einer schönen Frau empfangen werden. Doch in dem alten Gebäude verbirgt sich unaussprechliches Grauen ... Die Degendame von Tina Berg En garde! Am Hof von König Ludwig dem XIV. ist Julie d'Aubigny eine gefürchtete Fechterin und geliebte Opernsängerin. Die Romanbiografie einer wilden Frau, die es wirklich gab. Der Schauermann von Martin Barkawitz Als im Hamburg des Jahres 1892 die Cholera wütet, muss Polizeioffiziant Lukas Boysen eine rätselhafte Mordserie aufklären. Wie gut, dass er nicht an Vampire glaubt. Der Täter ist nämlich ein Mensch - und trotzdem auch eine Bestie ... Aktuelle Informationen, ein Gratis-E-Book und einen Newsletter gibt es auf der Homepage: Autor-Martin-Barkawitz.de

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Pauline war auf dem Rückweg vom Dorfbrunnen zur Schenke. Ihr Rücken schmerzte, denn die beiden randvoll mit Wasser gefüllten Holzeimer in ihren Händen wogen schwer. Das Mädchen war harte Arbeit gewöhnt, doch in diesem trockenen Sommer musste sie besonders oft zum Brunnen laufen, damit die Gemüsebeete ihrer Mutter nicht verdorrten.


Die Feldfrüchte auf dem Markt waren wegen des Kriegs sehr teuer. Daher war der große Gemüsegarten hinter dem Haus für die Gastwirtsfamilie immer wichtiger geworden.


Pauline gönnte sich eine kurze Pause, stellte die Eimer ab und blickte zum Horizont. Lörisfelden war von sanften bewaldeten Hügeln umgeben. Im ersten Moment glaubte die junge Frau an eine Sinnestäuschung, denn die Hitze flimmerte über dem Boden. Doch dann wurde die Befürchtung zur Gewissheit.

Eine große braune Staubwolke wallte an der Kimmung auf. Und es ertönte ein Grollen, das nicht von einem aufziehenden Gewitter stammen konnte. Der Himmel war nämlich immer noch tiefblau und wolkenlos.

Nein, der Lärm wurde durch zahlreiche Pferdehufe verursacht. Unwillkürlich bekreuzigte Pauline sich. Die Angst war ihr in die Glieder gefahren. Trotzdem schaffte sie es, ihre Eimer zu greifen und im Laufschritt zu ihrem Elternhaus zurückzukehren. Dabei verschüttete sie einiges an Wasser, aber das war ihr egal.<