: Martin Barkawitz
: Die Brooklyn Bleinacht Jack-Reilly-Krimi
: Elaria
: 9783964650078
: 1
: CHF 1.80
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 120
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Wenn die Killer kommen ...   New York City 1928: Privatdetektiv Jack Reilly und seine quirlige Sekretärin Lucy sollen einen verschwundenen jungen Mann wiederfinden. Schnell stellt sich heraus, dass der vermisste Milchbart es faustdick hinter den Ohren hat. Will er vielleicht gar nicht zu seiner Familie zurückkehren? Als es Tote gibt und Jack Reilly zwischen rivalisierende Gangsterbanden gerät, scheint er endgültig an seiner Aufgabe zu verzweifeln. Reilly hat inzwischen sein Leben in die Waagschale geworfen, um den Fall zu lösen. Wie gut, dass er dabei nicht seinen schrägen Humor verliert. Wird dieser Job sein letzter sein?   Jeder Jack-Reilly-Fall ist eine in sich abgeschlossene Geschichte.         Der Autor Martin Barkawitz schreibt seit 1997 unter verschiedenen Pseudonymen überwiegend in den Genres Krimi, Thriller, Romantik, Horror, Western und Steam Punk.  Er gehörte u.a. zum Jerry Cotton Team. Von ihm sind fast dreihundert Heftromane, Taschenbücher und E-Books erschienen.     Ein Fall für Jack Reilly   - Das Tangoluder - Der gekreuzigte Russe - Der Hindenburg Passagier - Die Brooklyn Bleinacht - Die Blutstraße - Der Strumpfmörder - Die Blutmoneten  Andere Bücher des Autors   - Blutmühle - Höllentunnel - Der Schauermann  SoKo Hamburg - Ein Fall für Heike Stein:   - Tote Unschuld - Musical Mord - Fleetenfahrt ins Jenseits - Reeperbahn Blues - Frauenmord im Freihafen - Blankeneser Mordkomplott - Hotel Oceana, Mord inklusive - Mord maritim - Das Geheimnis des Professors - Hamburger Rache - Eppendorf Mord - Satansmaske - Fleetenkiller - Sperrbezirk - Pik As Mord - Leichenkoje - Brechmann - Hafengesindel - Frauentöter - Killer Hotel - Alster Clown - Inkasso Geier - Mörder Mama - Hafensklavin - Teufelsbrück Tod   

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Als ich Brian Douglas das letzte Mal sah, lagen wir beide im Dreck der französischen Front. Und wir zogen die Köpfe ein, weil uns deutsche Granaten um die Ohren flogen.

Trotzdem erkannte ich ihn sofort wieder, als er an diesem regnerischen Herbsttag in mein winziges Büro gestolpert kam. Meine Vorzimmerqueen Lucy hatte meinen Kriegskameraden als einen neuen Klienten angekündigt. Offenbar war Brian ihr gegenüber nicht auf unsere Bekanntschaft eingegangen.

Mein Regimentskumpel trug einen teuren Maßanzug. Um das Handgelenk hatte er eine Armbanduhr geschnallt, für deren Erwerb ich mindestens ein Jahr lang Fälle hätte lösen müssen. Mit anderen Worten: Er war vom Scheitel bis zur Sohle ein Erfolgsmensch.

Doch seine Gesichtszüge waren von schierer Verzweiflung gezeichnet.

„Du musst mir helfen, Jack!“

Das waren die ersten Worte, die über seine rissigen Lippen kamen. Ich erhob mich hinter meinem zerschrammten Schreibtisch und streckte ihm lächelnd meine Rechte entgegen. Brian schaute mich so verwirrt an, als ob er aus einer tiefen Hypnose erwachen würde. Dann gab er mir die Hand.

Seine Finger fühlten sich an wie ein toter Fisch.

Ich deutete auf meinen Besucherstuhl, und er ließ sich auf das Möbelstück plumpsen.

„Natürlich greife ich dir unter die Arme, altes Haus“, versicherte ich. „Wie lange haben wir uns jetzt nicht mehr gesehen? Zehn Jahre?“

Mein Kriegskamerad nickte.

„Seit meiner Entlassung aus der Army sind zehn Jahre, drei Monate und neun Tage vergangen.“

Ich pfiff anerkennend durch di