: Leo Aldan
: SQUIDS 2 Der verborgene Feind
: Elaria
: 9783964650177
: 1
: CHF 7.00
:
: Science Fiction
: German
: 713
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Zweiter Teil der Nitsituaan Saga: Vor tausend Jahren vertrieben die Squids in verlustreichen Raumschlachten ihre Feinde aus der Milchstraße. Seit tausend Jahren hörten die Squids nichts mehr von ihren. Mit der Zeit wurden sie zur Sage, zum Mythos. Eines Nachts beobachtet der 17-jährige Sven eine seltsame Erscheinung am Himmel, die näherkommt und auf Nitsituaan niedergeht. Niemand glaubt ihm. Sie halten ihn für verrückt, weil er parapsychische Fähigkeiten besitzt, die keiner versteht. Aber Sven lässt sich nicht beirren. Mit seinem Freund Miguel macht er sich auf den Weg, um zu beweisen, dass er sich nicht geirrt hat. Er ahnt nicht, dass er in eine gefährliche Falle läuft ... Nur widerwillig fügt sie sich Shimamota in die alltäglichen Zeremonien, denn ihre Mutter, die Obersten Administratorin Nitsituaans, ist ein gefühlloser Tyrann. Als Shimamota auf ein dunkles Geheimnis stößt, ist ihr Leben nirgends mehr sicher. Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung ... Fanli'belzurili, ein junges Squid-Frollein, lebt in der Unterwasserstadt Wellubimarulles. Sie ist ausgebildete Navitronikerin und will Karriere in der Raumfahrt machen, aber die chauvinistische Gesellschaft gibt ihr keine Chance. Ihre Mutter will sie verheiraten. Fanli kämpft für ihren Traum. Da tritt ein Männling in ihr Leben und droht alles zu zerstören ... - - - - - - - - - - - - - - - - - - 'Ich kann allen nur wärmstens ans Herz legen, sich von diesem Buch in eine vielfältige Sci-Fi-Welt entführen zu lassen, die unglaublich kreativ und wohl durchgedacht konzipiert wurde und zusammen mit einer Portion Humor auch gesellschaftskritische Aspekte in sich vereint.' Iris vom quergetippt Blog 'Wer Science-Fiction Geschichten mag und sich in fantasievolle neue Welten entführen lassen möchte, wird dieses Buch mögen.' Andreas vom docandrew2018.blog

6. Kapitel


Vom Meer her blies ein kräftiger Morgenwind und heulte um das Haus am Strand von Lundsiel. Sven saß in der blitzsauberen Essküche. Er stocherte abwesend in seinem Frühstücksbrei, während er versuchte, sich Daten und Grafiken für den heutigen Unterricht einzuprägen, aber es ging ums Verrecken nichts in seinen Schädel. Es war, als hätte er wieder eine Million fremder Stimmen in seinem Kopf, die wie spitze Nadeln in sein Gehirn bohrten.

Die sieben Augenpaare seiner Geschwister beobachteten ihn schweigend über ihre leergegessenen Teller hinweg und sein Vater, der am Kopfende des langen Esstischs saß, trommelte mit den Fingern auf der Tischplatte herum. »Du hast eine wertvolle Gabe, Sven, aber irgendetwas scheint damit nicht zu stimmen.« Er lehnte sich vor und sah Sven prüfend in die Augen. »Wir sollten noch ein paar PSI-Tests mit dir machen lassen. Vielleicht können die Oktoftewiltabinen den Grund für deine Kopfschmerzen finden.«

Sven sah seinen Vater misstrauisch an. Schwang da nicht ›Halluzinationen‹ zwischen den Worten? Sven wünschte, er hätte diese blöde Gabe nicht. Warum ausgerechnet er? Warum nicht einer seiner Geschwister? Oder überhaupt ein anderer! So blieb alles an ihm hängen! Er sollte dem Beispiel seines Vaters folgen und sein Talent zur Verbesserung des Zusammenlebens der Menschen und Squids auf Nitsituaan nutzen. »Wenn ich es länger in ihrer Nähe aushalten könnte, würde ich mich zum Raumpiloten ausbilden lassen und nichts anderes!«

Jake schüttelte den Kopf.

»Du bist doch auch eins ihrer Beiboote geflogen!«

Sein Vater nickte. »Aber das war etwas anderes. Wenn wir erst eine Heilung für dich gefunden haben und duAmbassador geworden bist, werden sie dich bestimmt das eine