Bruno Schulz' Mythopoesie der Geschlechteridentitäten: Der Götzenblick im Gender-Spiegel
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Beata A. Bieniek
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Bruno Schulz' Mythopoesie der Geschlechteridentitäten: Der Götzenblick im Gender-Spiegel
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Frank& Timme
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9783732995820
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Arbeiten und Texte zur Slavistik
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1
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CHF 69.20
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Slawische Sprachwissenschaft / Literaturwissenschaft
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German
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298
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Wasserzeichen
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Erotik und Masochismus rücken das Werk des polnischen Schriftstellers Bruno Schulz (1892-1942) in den Gender-Kontext. Der männliche Blick ist bei Schulz zentral. Beata A. Bieniek identifiziert die Wahrnehmung des Eros erstmalig als das Leitmotiv des patriarchalen Kulturzusammenhangs. Den pathologischen Aspekt des Masochismus liest sie als kulturgeschichtliche Problematisierung der Identität beider Geschlechter. Die Eros-Diskussion integriert sie in den mystischen Kontext der Kabbala, wodurch Verbindungen zu den chthonischen Religionen des Altertums zutage treten. Die Problematik von Geschlechterkonzepten und ihren Körperbildern greift sie in Text und Bild auf. Damit vereinen sich in diesem Buch Gender Studies und religiöse Dimensionen, was erstmals die Möglichkeit einer Mythopoetik als Gender-Diskurs eröffnet.
Beata A. Bieniek wurde 1975 in Oberschlesien (PL) geboren. Nach dem Studium der Slawistik, Germanistik und Romanistik in Freiburg im Breisgau promovierte sie in Mainz. Das Thema weibliche Identität bestimmt ihre Forschungsarbeit sowie ihre künstlerische Tätigkeit (www.beata-bieniek.com). Beata A. Bieniek ist Dozentin für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Bern (CH).
Inhalt
7
I. Einleitung
12
II. Forschungsstand
23
III. Einordnung von Bruno Schulz
31
IV. Frauentypus I: Die Kindfrau Bianka
40
V. Frauentypus II: Der verführerische Eros – die femme fatale
66
VI. Frauentypus III: Die Urfrau oder das Recht des Körpers und der Mutter
112
VII. Die Venus der Moderne – das Götzenbuch im Gender-Spiegel
134
VIII: Die masochistische Konstellation im Text: Der Mann und seine Henkerin
196
XIX. Gesamtfazit
248
BIBLIOGRAPHIE
258
Anhang
268