Kritik als Utopie der Selbstregierung Über die existenzielle Wende der Kritik nach Nietzsche
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Volker Caysa
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Kritik als Utopie der Selbstregierung Über die existenzielle Wende der Kritik nach Nietzsche
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Frank& Timme
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9783865966063
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Philosophie
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1
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CHF 35.50
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Philosophie
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German
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122
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Wasserzeichen
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Utopie und kritisches Philosophieren scheinen keine Zukunft zu haben. Die Utopie entwertete sich im Staatssozialismus und die Kritische Theorie in der Staatsphilosophie von Habermas. Welchen Sinn sollen Utopie und Kritik nach Bloch und Habermas noch haben? - Sie können Existenzialutopie der Selbstregierung der Individuen werden. In dieser Ich-Utopie gründet sich ein neues, gesellschaftlich wirksames Kritikpotential und die Möglichkeit einer neuen Wir-Utopie.
Volker Caysa ist Professor für Philosophie an der Universität Opole, Mitglied im Vorstand der Nietzsche-Gesellschaft. Seine Hauptarbeitsgebiete sind: Hermeneutik, Philosophie der Lebenskunst, Anthropologie des Körpers (darunter Sportphilosophie).
Inhalt
6
Zurück zu den Utopien! Aber zu welcher?
8
Historisierende Kritik denkt nicht
19
Existenzielle Entelechie der Kritik
23
Eingebildete Kritik
32
Kritik der kritischen Moral
37
Kritik als Aufklärung über Aufklärung
45
Existenzielle Wende der Kritik
59
Kritik als Lust an der Verneinung
64
Kritik als Philosophie der Zukunft
70
Kritik als Lebensführung
76
Kritik ist Revolutionierung der Lebensformen
85
Kritik ist Wille zur (Selbst-)Macht
88
Die Verleiblichung der Kritik
92
Kritik als Identität von Denken und Existenz
100
Kritik als Selbstregierung
106
Kritische Philosophie, die Schule macht
111
Kritik als Existenzialutopie
114
Zur Zitier- und Schreibweise
120
Weiterführende Literatur
121