Die Umsiedlungslager der Volksdeutschen Mittelstelle im Gau Württemberg-Hohenzollern 1940-1945 Eine Bestandsaufnahme
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Martin Grasmannsdorf
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Die Umsiedlungslager der Volksdeutschen Mittelstelle im Gau Württemberg-Hohenzollern 1940-1945 Eine Bestandsaufnahme
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Frank& Timme
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9783865968562
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Geschichtswissenschaft
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1
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CHF 35.50
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20. Jahrhundert (bis 1945)
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German
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160
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Wasserzeichen
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PDF
Im Jahr 1940 beschlagnahmte die von Heinrich Himmler geführte 'Volksdeutsche Mittelstelle' in großem Umfang Gebäude, vor allem aus kirchlichem Besitz, um darin Umsiedlungslager einzurichten. Aus dieser als 'Himmlers Klostersturm' bekannt gewordenen Aktion entwickelte sich rasch ein dauerhaftes Lagersystem von rund 800 Lagern mit immer neuen Belegungen. Der Lagertyp Umsiedlungslager wird am Beispiel des Gaus Württemberg-Hohenzollern umfassend dargestellt. Die Untersuchung erhellt ein bisher unbeachtetes Strukturelement des riesigen Netzwerks nationalsozialistischer Lager.
Martin Grasmannsdorf studierte Geschichte und Romanistik an den Universitäten Tübingen, Göttingen, Orléans und Perugia. Er lebt in Aalen.
Inhaltsverzeichnis
8
1 Einleitung
12
2 Umsiedlungsaktionen nach dem Polenfeldzug – Politische Vorgaben und Organisation
15
3 Die Beschlagnahmungsaktion im Gau Württemberg-Hohenzollern
19
4 Aufgaben und Zuständigkeiten von Parteiorganisationen und Behörden
37
5 Die Gaueinsatzführung
40
6 Dienstanweisungen, Rundschreiben, Formulare
45
7 Personal in den Lagern
53
8 Korruption
65
9 Ankunft der Übersiedler aus der Bukowina
67
10 Ankunft der Baltennachumsiedler
77
11 Ankunft der Slowenen
81
12 Seelsorge
93
13 Entwicklung der Belegungen ab 1942
96
14 Umgangston, Disziplinierungs- und Strafmaßnahmen
99
15 Das Ende der VoMi-Lager
103
16 Einsatzführung und Lagerführung im Spiegel der Spruchkammerverfahrensakten
110
17 Gebäude und Einrichtungen nach Kriegsende
120
18 Wiedergutmachung
124
19 Fazit
126
20 Anhang
130