Krise ohne Alternative? Das Ende des Alten Reiches 1806 in der Wahrnehmung der süddeutschen Reichsfürsten
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Katharina Weikl
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Krise ohne Alternative? Das Ende des Alten Reiches 1806 in der Wahrnehmung der süddeutschen Reichsfürsten
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Frank& Timme
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9783865966223
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Geschichtswissenschaft
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1
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CHF 44.40
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Neuzeit bis 1918
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German
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186
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Wasserzeichen
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Eine Krise ohne Alternative - so könnte man die Wahrnehmung der süddeutschen Reichsfürsten in den letzten Monaten vor der Auflösung des Alten Reiches 1806 zusammenfassen. Durch ihr Bündnis mit Napoleon und der Gründung des Rheinbundes haben sie das Reichsende selbst miteingeleitet. Ihre Gebietsgewinne waren enorm. Trotzdem waren die Fürsten von Bayern, Baden und Württemberg überrascht und erschüttert über diese Entwicklung. Keiner von ihnen wollte das Reich gegen den Rheinbund eintauschen. Wie kam es zu diesem scheinbar widersprüchlichen politischen Agieren? Während sich die bisherige Forschung zu großen Teilen auf die strukturellen Ursachen des Reichsendes konzentrierte, stellt Katharina Weikl die Wahrnehmung der süddeutschen Reichsfürsten und ihrer Diplomaten in den Vordergrund.
Katharina Weikl, geb. 1975, ist Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin/Charité und Stipendiatin im DFG-Graduiertenkolleg 'Geschlecht als Wissenskategorie'. Sie studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in München.
Inhaltsverzeichnis
8
1. Einleitung
10
1.1. Das Ende des Alten Reiches im Kontinuum des Wandels
10
1.2. Das Reichsende im Blick der Forschung
13
1.3. Problemstellung und Forschungsgegenstand
23
2. Hauptteil
27
2.1. Strukturelle Voraussetzungen
28
2.2. Wahrnehmung und Eigendynamik
58
3. Resümee
164
Quellen- und Literaturverzeichnis
172