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Wie funktioniert konfessionelle Arbeitnehmervertretung? Welche Unterschiede bestehen zu einer 'normalen' Gewerkschaft? Welche sozialen und rechtlichen Formen sind für die Arbeit angemessen? Und gehören Erwerbslose, Flüchtlinge und Migranten auch zur Zielgruppe? Christian R. Homrichhausen beantwortet diese Fragen am Beispiel der organisierten evangelischen Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg. Er stellt die Entstehung und Entwicklung der Evangelischen Arbeitnehmerschaft in der Region vor und weist dabei auf Kontinuitäten und Brüche hin. Besonderes Augenmerk legt er auf die Grundlage erfolgreicher Arbeit: die intensive Vernetzung über die Vereine in Gewerkschaft, Partei, Kirche und Bildungseinrichtungen. Daneben stellt er die inhaltlich tragenden Konzepte und Ideen der Bewegung vor. Christian R. Homrichhausen, Dr. theol., ist Assessor des Lehramtes für die Fächer Latein, Evangelische Religion und Ethik in Berlin.
Inhalt 8 Einleitung 12 A) Vorläufer evangelischer Arbeitervereine (1840 - 1890) 14 B) Kristallisierungen der evangelischen Arbeitervereinsbewegung 23 C) Interessen an einer Evangelisch-Sozialen Schule und ihre Organisation 38 D) Die Vereine und Aufgaben eines Arbeitersekretärs 77 E) Die Schule unter der Leitung von Friedrich Brunstäd 112 F) Die Vereine in der Weimarer Republik 1919 bis 1933 179 G) Die Schule im Zeichen des Freiwilligen Arbeitsdienstes 1930 - 1933 229 H) Ev. Arbeitnehmerorganisationen in der Zeit des Nationalsozialismus (1933 - 1945) 243 I) Neuanfänge 273 Schlussbetrachtung 375 Personenverzeichnis 378 Archivalien, Quellen- und Literaturverzeichnis, Bildnachweise 385