: Michaela Fischer
: Studiengebühren als Signaling- und Screening-Instrument
: Rainer Hampp Verlag
: 9783866182592
: 1
: CHF 24.90
:
: Wirtschaft
: German
: 293
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Am 26. Januar 2005 hat das Bundesverfassungsgericht das allgemeine Studiengebührenverbot für verfassungswidrig erklärt und damit den Weg für die Einführung von Studiengebühren frei gemacht. Doch was bewirken Studiengebühren? Können Informationsasymmetrien zwischen Universitäten und Hochschulbewerbern verringert werden? Kann die Einführung von Studiengebühren zu einem besseren Match zwischen Universitäten und Studienbewerbern führen? Auf diese Fragen versucht die vorliegende Arbeit eine Antwort zu geben, indem die Signaling- und Screening-Funktion von Studiengebühren auf einem durch bilaterale Informationsasymmetrie gekennzeichneten Hochschulmarkt untersucht wird. Die theoretische Analyse zeigt, dass es durch die Einführung von Studiengebühren keinesfalls immer zu einem Abbau der Informationsasymmetrien und damit einem verbesserten Matching zwischen Studienbewerbern und Universitäten kommen muss, sondern dass sogar ein verschlechtertes Matching denkbar ist. Dieser zunächst überraschende Befund wird durch die empirische Analyse ausgewählter europäischer und außereuropäischer Hochschulsysteme mit variablen Studiengebühren bestätigt: Auch in der Realität haben sich nach der Einführung von Studiengebühren offenbar verschiedene Gleichgewichte unterschiedlicher Matching-Qualität eingestellt. Diese sind – gegeben die Ausgangssituation in den betrachteten Ländern – weitgehend kompatibel mit den Vorhersagen der theoretischen Analyse.
Geleitwort6
Vorwort7
Inhaltsverzeichnis8
Abbildungsverzeichnis11
Tabellenverzeichnis12
Anhangverzeichnis13
Abkürzungsverzeichnis14
Symbolverzeichnis16
I. Einleitung20
1. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts20
2. Informationsprobleme auf dem Hochschulmarkt21
3. Die Ineffizienz des deutschen Hochschulsystems26
4. Forschungsfrage und Aufbau der Arbeit28
II. Der Stand der Forschung zum Thema Studiengebühren32
1. Studiengebühren zur Finanzierung und aus verteilungspolitischen Gründen?33
2. Effizienzsteigerung durch Studiengebühren?37
III. Die theoretische Analyse45
1. Signaling- und Screening-Modelle zum Abbau der In-formationsasymmetrie45
2. Ein kombiniertes Signaling-Screening-Modell59
IV. Hochschulsysteme und ihre Einordnung in das theoretische Modell110
1. Die Übertragung des theoretischen Modells auf die Empirie110
2. Indikatoren für die relevanten Parameter des theoretischen Modells111
3. Hochschulsysteme mit variablen Studiengebühren122
4. Empirische Evidenz im Ländervergleich167
5. Zusammenfassende Befunde183
V. Die Situation auf dem deutschen Hochschulmarkt vor der Einführung von Studiengebühren186
1. Das deutsche Hochschulsystem187
2. Prognosen für die Einführung variabler Studiengebühren in Deutschland194
VI. Zusammenfassung der Befunde und Implikationen für die Einführung variabler Studiengebühren197
1. Der Erklärungsbeitrag der theoretischen Analyse zum Abbau von Informationsasymmetrien auf Hochschulmärkten mittels variabler Studiengebühren197
2. Die Validierung der theoretischen Befunde durch die empirische Analyse200
3. Implikationen für die Einführung variabler Studiengebühren in Deutschland202
4. Verbleibender Forschungsbedarf203
Anhang206
Anhang A206
Anhang B224
Literaturverzeichnis272