SKYLER
Heute Abend stehe ich am Scheideweg. Der eine Weg führt zum Happy End mit dem Mann, den ich liebe und dem ich vertraue, und der andere zu einem Leben ohne ihn. Ich putze mir die Zähne und lese dabei die Worte, die ich an den Spiegel geschrieben habe.
Hoffentlich bringen diese Worte ihn nicht dazu, mich als die leere Hülle zurückzulassen, die ich vor unserer ersten Begegnung gewesen bin. Die letzten paar Monate waren geradezu verschwenderisch. Nicht in finanzieller Hinsicht oder wegen meines Ruhmes, sondern wegen des Riesenglücks, das ich nach dem Tod meiner Eltern nie wieder für möglich gehalten hätte. Vor Parker fühlte ich mich wie in zwei Stücke gerissen. Einerseits der glückliche Mensch, der ich früher gewesen war, andererseits die Frau mit der unsicheren Gegenwart. Mit Parker an meiner Seite war es mit der Unsicherheit vorbei. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich unbesiegbar gefühlt. Als würde ich in einem perfekten Traum leben. Mit einem Mann, der fest zu mir gehörte. Für den ich starke Gefühle hatte. Mit neuen, echten Freunden, die sich nicht wegen meines Ruhmes für mich interessierten. Ei