: Matthias Bormuth
: Lebensführung in der Moderne Karl Jaspers und die Psychoanalyse
: frommann-holzboog Verlag e.K.
: 9783772832086
: Medizin und Philosophie
: 2
: CHF 51.40
:
: 20. und 21. Jahrhundert
: German
: 413
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Karl Jaspers< criticism on psychoanalysis forms the central point of the prize-winning treatise honoured by the University of Zürich. It conveys his arguments against Freud
Inhalt10
1. Einleitung14
2. Zur Kritik der Psychoanalyse 1913–192028
Die Allgemeine Psychopathologie 191330
Jaspers und die Heidelberger Psychiatrie30
Psychopathologie zwischen Natur- und Geisteswissenschaften39
Erste Kritik der Psychoanalyse 191347
Kritiker der Psychoanalyse vor Jaspers49
Psychoanalyse als ›Verstehende Psychologie‹53
Resonanzen auf Jaspers’ Psychoanalysekritik59
Entwickelte Kritik der Psychoanalyse 192067
Was bleibt? Pierre Janet und Freuds Studien über Hysterie67
Neurosenlehre als Kulturkritik69
Praktische Kritik der Psychoanalyse 1913 192076
Suggestion und psychoanalytische ›Beichte‹77
›Existentielle Kommunikation‹ oder ›Arbeit am Widerstand‹84
3. Zur Lebensführung in der Moderne92
Max Weber als ›Krisen‹-Indikator92
›Entzauberung der Welt‹ und intellektuelle Lebensführung98
Diagnose der Moderne zwischen Hybris und Bescheidenheit104
Die Geistige Situation der Zeit 1931104
›Philosophische‹ Lebensführung aus protestantischem ›Geist‹110
Charismatische Traditionen: Universität und ›Leben des Hauses‹118
Lebensführung im Blick auf Max Weber123
4. Zur Kritik der Psychoanalyse 1931133
Max Webers ›Wissenschaftslehre‹135
›Wertfreie‹ Wissenschaft in der Moderne135
Monokausale Forschung und Geschichtsphilosophie138
Karl Jaspers und die ›Wissenschaften vom Menschen‹146
Kritik der Ideologien: Marxismus, Rassenhygiene und Psychoanalyse146
Psychoanalyse im Spiegel der ›Erotischen Bewegung‹ um Otto Gross152
Exkurs: Sigmund Freud ? Über eine Weltanschauung156
5. Zur Kritik der Psychoanalyse 1941162
Historischer Idealtypus? Psychoanalyse im Nationalsozialismus168
›Existentielle‹ Selbstreflexion und fakultative ›Lehranalyse‹175
Finale und instrumentelle Ziele der Psychotherapie185
Lob der Psychosomatik188
6. Zur Gründung der Psychosomatischen Klinikin Heidelberg 1946–1949198
Denkschriften zur Psychosomatischen Medizin199
Viktor von Weizsäcker: »Wiedergutmachung« und Psychoanalyse201
Alexander Mitscherlich: Synkretismus der Psychotherapie im ›Göring-Institut‹203
Streit der Fakultäten ? »... die Katze aus dem Sack«209
Jaspers’ Plädoyer für eine Psychoanalyse unter Mitscherlich213
Gründung der Abteilung für allgemeine Therapie218
Exkurs: Jaspers zur Medizin im Nationalsozialismus223
7. Zur Kritik der PsychoanalytischenPsychosomatik 1949–1953234
Psychosomatische Provokationen236
Viktor v. Weizsäckers Apologie des »ungelebten Lebens«236
Alexander Mitscherlich: Von der »Selbstverborgenheit des Sinnes«239
Jaspers’ Reaktionen 1950 1953241
Amerikanische Verhältnisse? Hannah Arendt zur Psychoanalyse (1)241
»Biologische« Grenzen der psychosomatischen »Heilslehren«247
Kontroverse um die Lehranalyse258
»Brauchbar ist der Einschulbare«258
»Wahrhaftigkeit« dem »Du gegenüber«263
Kritik oder Politik?268
Exkurs: Psychoanalytische Kritik der Lehranalyse271
8. Zur Kritik von Psychoanalyse undGesellschaft 1950–1968282
Totalitarismus und »Gegenpropaganda« 1950–1954283
Psychoanalyse und »Säkularisierung« ? Carl Friedrich v. Weizsäcker contra Jaspers283
»Autoritätsverlust« als Ursache totalitärer Herrschaft288
Vernunft und Widervernunft in dieser Zeit292
»Kulturelle Freiheit« oder »Zwangsanalyse«? Hannah Arendt zur Psychoanalyse (2)296
Lebensführung in der Bundesrepublik 1964–1968303
»Fernsehuniversität« über Psychoanalyse und »Wertfreiheit«303
Freud für die »vaterlose Gesellschaft«308
Jürgen Habermas’ Utopie der pschoanalytischen »Selbstaufklärung«311
9. Zusammenfassung und Ausblick325
10. Zwischen Kritik und SpekulationIdeengeschichtliches Nachwort zur zweiten Auflage338
Danksagung369
Literaturverzeichnis372
Personenregister402
Sachregister408