: Marcus Schmieke
: Naturwissenschaft und Bewusstsein Das letzte Geheimnis
: Synergia Verlag
: 9783906873534
: 1
: CHF 10.60
:
: Östliche Weisheit
: German
: 240
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Aus den Reihen der Naturwissenschaftler wird zur Zeit eine klare Herausforderung ausgesprochen: »Wir haben das Geheimnis des Lebens gelöst, wir haben den Ursprung des Universums erklärt und die kleinsten Bestandteile der Materie gefunden. Jetzt ist die Zeit reif, das letzte Geheimnis zu lüften: Das Bewusstsein.« Dieses Szenario bildet den Rahmen dieses Buches, das sich zur Aufgabe gestellt hat, die modernen Naturwissenschaften auf eine spirituelle Grundlage zu stellen. Autor Marcus Schmieke zeigt, wie auf den Lehren der vedischen Schriften eine Naturwissenschaft aufgebaut werden kann, die unserem bisherigen Wissenschaftsansatz überlegen ist und ungeahnte Konsequenzen für viele Bereiche der modernen Gesellschaft hat.

Kapitel 1

Materielle und Spirituelle Begriffe

Die Entfremdung von Wissenschaft und Mensch


Das Ziel einer menschlichen Wissenschaft ist es, in einer auf den Menschen bezogenen Form materielles und spirituelles Wissen miteinander zu verbinden und damit die in unserer Zeit vorherrschende Spaltung von materieller Wissenschaft und spiritueller Erfahrung zu überwinden. Hierin liegt eine Chance, die Entfremdung von Wissenschaft und Mensch, die heute von vielen erfahren wird, rückgängig zu machen.

Die materialistische Wissenschaft hat uns in der Vergangenheit mit einer Reihe von Weltbildern konfrontiert, die nur die Atome und die Leere kannten, und auch heute finden wir vor allem Beschreibungen der physikalischen Welt, die keinen Anhaltspunkt enthalten, in welcher Weise wir als bewusstes Lebewesen mit ihr in Beziehung stehen.

Es fällt uns schwer, uns selbst in der Welt der Elementarteilchen wiederzuerkennen. Schon Pascal drückte dieses Gefühl der Entfremdung aus: »Alle Körper, das Firmament, die Sterne, die Erde und ihre Königreiche wiegen nicht den geringsten der Geister auf, denn er erkennt das alles und sich selbst; aber die Körper erkennen nichts.«1

Noch deutlicher wird dieses Gefühl in dem Resümee eines so hervorragenden Wissenschaftlers wie Jacques Monod: »… der Mensch (muss) endlich aus seinem tausendjährigen Traum erwachen und seine totale Verlassenheit, seine radikale Fremdheit erkennen. Er weiß nun, dass er seinen Platz wie ein Zigeuner am Rande des Universums hat, das für seine Musik taub ist und gleichgültig gegen