: Silvio Hellemann
: Ständig unter Strom Das Handbuch für Elektrosensible und alle, die ohne Elektrosmog leben möchten
: Synergia Verlag
: 9783906873589
: 1
: CHF 14.10
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: Natur und Gesellschaft: Allgemeines, Nachschlagewerke
: German
: 411
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Dieses Buch bietet die richtige Mischung aus fundierten Informationen über die Entstehung von 'Elektrosmog', physikalisch-technischen Erläuterungen und vielen Tipps für Elektrosensible. Der Autor berichtet aus eigenem Erleben über baubiologische sowie therapeutische Möglichkeiten, die das Leben für Elektrosensible erleichtern können. Er beschreibt zum Beispiel viele Verfahren der baubiologischen Messung, der Abschirmung, der Entstörung sowie der Schlafplatzsanierung. Das Buch wird durch viele Zitate, Lesetipps zu den angesprochenen Themen und ein ausführliches Literaturverzeichnis, sowie durch Verzeichnisse wichtiger Adressen und Internet-Informationsquellen abgerundet. Mit dem Schlagwort 'Elektrosmog' verbinden sich häufig ­Ängste vor etwas Unbekanntem, das sich nicht erfassen lässt und ­somit aus der Ungewissheit und Unkenntnis heraus bedrohlich ­erscheint. Dieses hat zu der Situation geführt, dass alles, was dem individuell geprägten optimalen Lebensgefühl entgegensteht und trivial nicht erklärt werden kann, ursächlich mit 'Elektrosmog' in Verbindung gebracht wird. Auf der anderen Seite nutzen unlauter agierende Zeitgenossen dieses aus, um mit sehr fragwürdigen Methoden dieses Nicht-Wissen finanziell für sich zu nutzen. Hier soll das vorliegende Buch die Brücke schlagen, zum einen dem Laien die elementaren Kenntnisse zu Feldern und deren Wirkungspotenzial auf den Menschen vermitteln, zum andern dem Fachmann wesentliche Zusammenhänge nach dem aktuellen Wissensstand aufzuzeigen. Dem Autor ist es geglückt, dieses Gemisch an Informationen übersichtlich und durchaus für jedermann verständlich zusammen zu stellen.

Die beiden Erfinder des Elektrosmog


„An dem Tage, an dem die Wissenschaft beginnen wird, nichtphysikalische Erscheinungen zu untersuchen, wird sie in einem Jahrzehnt größere Fortschritte machen als in all den vorhergehenden Jahrhunderten ihres Bestehens.“

Nikola Tesla (1856-1943), genialer Experimentalphysiker

Als Thomas Alva Edison Ende 1879 den Dynamo erfand und damit Gleichstrom erzeugte, stellte sich ziemlich rasch heraus, dass dieser sich ökonomisch nicht so richtig rechnete. Die Übertragungsverluste zwischen dem Stromerzeugendem Elektrizitätswerk und den Stromkonsumenten (das waren 1883 die ersten Straßenlaternen in New York) waren einfach zu groß. Flugs erfand Edisons genialer und später von ihm gefeuerter Mitarbeiter Nikola Tesla21 den Wechselstrom und unglücklicherweise damit auch nebenbei den Elektrosmog ganz großen Stils.

Der tolle Erfolg dabei war, dass seine Lampen bei deutlich geringerem Stromverbrauch sogar noch heller brannten als die zuvor Gleichstrombetriebenen. Diese Technik wurde natürlich überall begeistert gefeiert und setzte sich ähnlich der heutigen Mobilfunktechnologie dementsprechend schnell weltweit durch. So verdankt nicht zuletzt die französische Hauptstadt Paris ihren Beinamen „Cité Lumière“ (Stadt der Lichter) der Erfindung des Wechselstroms, denn als dort 1889 die große Weltausstellung stattfand, wurde sie als erste Stadt Europas elektrifiziert (und erhielt ganz nebenbei auch den Eiffelturm). 1893 kam der große Durchbruch