„An dem Tage, an dem die Wissenschaft beginnen wird, nichtphysikalische Erscheinungen zu untersuchen, wird sie in einem Jahrzehnt größere Fortschritte machen als in all den vorhergehenden Jahrhunderten ihres Bestehens.“
Nikola Tesla (1856-1943), genialer Experimentalphysiker
Als Thomas Alva Edison Ende 1879 den Dynamo erfand und damit Gleichstrom erzeugte, stellte sich ziemlich rasch heraus, dass dieser sich ökonomisch nicht so richtig rechnete. Die Übertragungsverluste zwischen dem Stromerzeugendem Elektrizitätswerk und den Stromkonsumenten (das waren 1883 die ersten Straßenlaternen in New York) waren einfach zu groß. Flugs erfand Edisons genialer und später von ihm gefeuerter Mitarbeiter Nikola Tesla21 den Wechselstrom und unglücklicherweise damit auch nebenbei den Elektrosmog ganz großen Stils.
Der tolle Erfolg dabei war, dass seine Lampen bei deutlich geringerem Stromverbrauch sogar noch heller brannten als die zuvor Gleichstrombetriebenen. Diese Technik wurde natürlich überall begeistert gefeiert und setzte sich ähnlich der heutigen Mobilfunktechnologie dementsprechend schnell weltweit durch. So verdankt nicht zuletzt die französische Hauptstadt Paris ihren Beinamen „Cité Lumière“ (Stadt der Lichter) der Erfindung des Wechselstroms, denn als dort 1889 die große Weltausstellung stattfand, wurde sie als erste Stadt Europas elektrifiziert (und erhielt ganz nebenbei auch den Eiffelturm). 1893 kam der große Durchbruch