: Sarah Wilson
: Goodbye Zucker für jeden Tag Mit über 200 neuen Rezepten
: Goldmann Verlag
: 9783641232214
: 1
: CHF 3.60
:
: Ernährung
: German
: 256
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Jeden Tag ohne Zucker ist ganz einfach. Das beweist einmal mehr die Australierin Sarah Wilson mit ihren trendigen und raffinierten Rezeptideen. Die über 200 neuen Rezepte sind einfach, aber köstlich. Die Autorin setzt den Nachhaltigskeitstrend um und zeigt, wie man aus einfachen Zutaten und Resten Köstliches kochen kann. Ihr Motto: saisonal kaufen, weniger verschwenden, mehr verwenden. Motivation oder Durchhaltevermögen sind bei diesen Rezepten und den vielen süßen Alternativen gar nicht nötig. Und die gesundheitlichen Vorteile, die der Zuckerverzicht mit sich bringt, sind zahlreich: u.a. Gewichtsverlust, mehr Energie und keine Blutzuckerspitzen mehr.

Sarah Wilsonist australische Journalistin, Bloggerin und Ernährungscoach. Die internationale Bestsellerautorin arbeitete bereits als Herausgeberin desCosmopolitan Magazinsund moderiert verschiedene TV-Sendungen. Sarah Wilson lebt in Sydney.

Liebe Leserin, lieber Leser,


ich habe immer schon den ganzen Apfel gegessen, mit Kernen, Stiel und allem. Meine kleine Küche ist übersät mit Schraubgläsern, in denen zum Beispiel das Bratfett der Koteletts vom vorherigen Abend ist (in dem ich mein Gemüse dünste – so füge ich die richtigen Fette für die Aufnahme lebenswichtiger Vitamine hinzu) oder das Wasser, in dem ich Mangold gedämpft habe (perfekt zum Verlängern einer Suppe) oder Olivenöl von dem marinierten Feta, das meine Freundin gerade weggießen wollte, als ich letztes Wochenende bei ihr zum Essen war (fertiges Salatdressing, Leute!).

 

In meinem Kühlschrank leuchtet ein Regenbogen aus fermentierten Gemüsen; ich habe sie aus den »unschönen« Produkten gemacht, die auf dem Markt niemand kaufen wollte. Mein Gefrierschrank beherbergt einen kleinen Plastikeimer mit Fischresten, die ich vor ein paar Wochen bei der Dinnerparty einer Freundin gerettet habe. Sie werden bald in Fischbrühe verwandelt, von der ich dieser Freundin als Dankeschön einen Liter zurückschicken werde. Und ich sollte erwähnen, dass dieser Fischbeutezug stattfand,nachdem ich den Abfalleimer meiner Freundin inspiziert und eine Tüte mit noch frischen Sellerieblättern herausgezogen und gefragt hatte, ob ich die behalten könnte ... für meinReste-Pesto.

Wenn sie Glück hat, bekommt sie auch davon eine Portion.

Ich sollte auch erwähnen, dass ich dafür bekannt bin, Fremde am Restauranttisch neben uns zu fragen, ob ich ihre Reste mitnehmen kann (wenn sie selbst sie nicht wollen); meist ist es ihnen recht, und ich koche beispielsweise aus edlen Aberdeen-Rinderstreifen eine vietnamesische Suppe. Bestimmt sind Sie jetzt froh, mich nicht in Ihrem näheren Umfeld zu haben!

 

All das erzähle ich Ihnen, um zu erklären, warum ich mich entschlossen habe, ein Buch über die Verwertung von übrig gebliebenem Essen zu schreiben. Nachhaltigkeit war immer eins der Prinzipien meiner Bücher, auch wenn es sich hinter hübschen Rezepten und glänzenden Fotos von mir verbarg. In meinen Rezepten verwende ich Reste und weniger begehrte Fleischstücke. Ich habe meine Zuckerfrei-Plattform auch eingesetzt, um bei den Leuten für Doggie Bags und, ähm, Blumenkohl zu werben.

Außerdem: Was kann noch kommen, wenn man Goodbye Zuckerund Goodbye Zucker für immergeschrieben hat? Goodbye Zucker im Jenseits?!

nacchaltige

Andere (nachhaltige) Dinge, die ich mache (gesammelt von meinen oft verblüfften Freunden und Familienangehörigen):

  • * »Einmal hat sie Sardinenköpfe mitgenommen, die von einem Fotoshooting für mein Buch auf meiner Dachterrasse übrig waren Sie hat daraus einen Pizzabelag gemacht.« – Joice
  • * »Jeden Sonntagabend kommt sie zu mir, um zu kochen. Dann durchwühlt sie meinen Kühlschrank und macht aus meinem alten Gemüse ein tolles Essen« – Ricky G
  • * »Ich hab einmal gesehen, wie sie einen alten Teebeutel aus dem Papierkorb im Büro gefischt hat, weil er ›nur einmal benutzt worden war‹« – Zoe
  • * »In unserem Stammlokal verspeiste sie einmal unsere übrig gelassenen Fischhäute und -köpfe Seither packen