: Inka Loreen Minden
: Ice - Warrior Lover 3 Die Warrior Lover Serie
: Inka Loreen Minden
: 9783963700118
: 1
: CHF 3.60
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: Science Fiction
: German
: 260
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Teil 3 der erfolgreichen Warrior Lover Serie! Veronica, die Tochter von Senator Murano, wurde nach den Unruhen in White City in eine andere Kuppelstadt gebracht. Ein paar Wochen später kehrt sie mit ihrem neuen Leibwächter zurück: Ice. Er ist ein Warrior aus New World City, und die sollen noch brutaler sein als die in ihrer Heimatstadt. Veronica ist im Haus ihres Vaters viel mit Ice allein. Sie fühlt sich zu dem großen, düsteren Krieger hingezogen, hat aber auch Angst vor ihm. Trotzdem beginnen sie eine heimliche Affäre - für beide strengstens verboten. Doch die wirklichen Probleme fangen an, als Ice für den Senat eine schmutzige Aufgabe erledigen soll und Veronica zum Spielball des Regimes wird. Ein prickelnder Liebesroman mit Action, Tortured Heroes, Romantik und Happy End! Über die Serie  Die 'Warrior Lover Reihe' ist eine prickelnde Liebesromanserie mit Action, Tortured Heroes, taffen Heldinnen, Romantik und Happy Ends. Sie spielt in unserer Welt, die durch einen globalen Krieg in ihren Grundfesten erschüttert wurde und sich stark verändert hat. Doch eines ist gleich geblieben: die unendliche Macht der Liebe. Sie vermag es, auch in den finstersten Zeiten ein Licht zu entzünden, das Hoffnung auf eine bessere Zukunft spendet.   Bisher sind erschienen: Warrior Lover Romane und Snacks: Jax, Crome, Ice, Storm, Nitro, Andrew, Steel, Fury, Tay, Shadow, Flame, Verox, Chaz, Onyx, Slayer, Xadist, Tyr, Titain, Zayn, Dex, Vega, Kjar, Falkon Zum besseren Verständnis wird empfohlen, die Teile der Reihe nach zu lesen.

Inka Loreen Minden, die auch unter den Pseudonymen Ariana Adaire, Bailey Minx, Lucy Palmer, Ariana Rossi (Later in Life), Mo Davis (Mystery) und Monica Davis (Jugendbuch) schreibt, ist eine bekannte deutsche Autorin. Von ihr sind bereits über 90 Bücher, 26 Hörbücher und zahlreiche E-Books erschienen, die regelmäßig unter den Online-Jahresbestsellern zu finden sind. Sie schreibt u.a. für Bastei Lübbe, Blanvalet und Rowohlt. Ihre Titel wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Auf Englisch sind erhältlich: Hearts of Stone, Daniel Taylor - Demon Heart und Caprice. Neben einer spannenden Rahmenhandlung legt sie Wert auf eine niveauvolle Sprache und lebendige Figuren. Romantische Erotik, gepaart mit Liebe und Leidenschaft, ist in all ihren Storys zu finden, die an den unterschiedlichsten Schauplätzen spielen. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt sie in der Nähe von München. Schokolade und Schreiben sind ihre Lebenselixiere, außerdem spielt sie Geige und schaut gerne mit ihrer Familie Filme an.

Kapitel 1 Zurück in White City


 

»Liebe Fluggäste, wir erreichen White City in wenigen Minuten«, dringt die weibliche Stimme des Bordcomputers an meine Ohren. »Bitte bleiben Sie angeschnallt, bis das Shuttle andockt und sich die Türen automatisch öffnen. Wir bedanken uns, dass Sie mit New World City Transfer geflogen sind, und wünschen Ihnen einen schönen Tag.«

Gott sei Dank, wir sind da.

Tief durchatmen, Veronica, gleich hast du es geschafft.

Ich starre auf den Monitor am Vordersitz, auf dem ich mir während des Fluges einen langweiligen Dokumentarfilm über die Ethanolherstellung angesehen habe, doch der hat sich gerade abgeschaltet. Das Shuttle hat keine Fenster, ein Blick nach draußen ist wegen des Atomkrieges immer noch nicht gestattet, außerdem ist das Schiff so besser vor eindringender Strahlung geschützt. Ich würde gerne wissen, ob außerhalb der Kuppel nach fast einem Jahrhundert wirklich nur eine Wüste ist, oder ob sich die Natur ihren Platz zurückerobert hat.

In meinem Nacken kribbelt es. Ice sitzt direkt hinter mir. Ich fühle seine brennenden Blicke, die er mir schenkt, seit er mir vor wenigen Stunden als mein Bodyguard zugeteilt wurde. Der Kerl ist riesig und strotzt vor Kraft. Ich frage mich ständig, was geschehen würde, wenn sich die Warrior gegen uns stellen würden. Wir wären verloren.

Keine Stewardess hat uns auf diesem Flug begleitet, keine weiteren Passagiere sind an Bord. Außer diesem Warrior und mir befindet sich niemand in dem Schiff; es gibt auch keinen Captain, denn die Shuttles fliegen mit Autopilot.

Als Tochter eines Senators reise ich unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen; zu Hause kann ich ebenfalls keinen Schritt ohne einen Bodyguard machen und das treibt mich langsam in den Wahnsinn. Ich fühle mich wie eine Gefangene.

Erneut ertönt die Lautsprecherdurchsage: »Landung in drei, zwei, eins «

Noch bevor das Shuttle angedockt hat, öffne ich den Gurt und laufe den Mittelgang nach vorne.

Ice ist bereits dicht hinter mir.

Ich drehe mich zu ihm um, versucht, meinen Unmut nicht allzu offensichtlich zu zeigen, und frage möglichst fest: »Kann ich auch noch ein wenig Luft zum Atmen haben?« Dabei mache ich einen weiteren Schritt zurück und stoße mit dem Rücken gegen die Wand, hinter der sich das Cockpit verbirgt.

Mit verschränkten Armen baut er sich vor mir auf und starrt mich an. Seine Augen sind hell wie Eis. Schmutziges Eis. Eine Mischung aus grau und blau. Nicht, dass ich jemals echten Schnee gesehen hätte, denn in White City und den anderen Kuppelstädten herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes Klima, doch so stelle ich ihn mir vor.

Sein Haar ist kurz und genauso schwarz wie meines. Heute habe ich es zu einem Knoten hochgesteckt. Ich trage eine Bluse und einen Rock, der mir knapp über die Knie reicht. Ice Blicke wandern ständig an meinem Körper auf und ab, ansonsten zeigt er kaum eine Regung. Nur ein Muskel in seiner Brust zuckt. Durch sein eng anliegendes Shirt zeichnet sich jede Kontur seines aufregenden Körpers ab. Eigentlich mache ich mir nichts aus diesen aufgeblasenen Muskelprotzen, doch irgendetwas hat der Mann an sich, dass ich ihn ebenfalls anstarren muss. Er ist so nah, dass ich sein Parfum, Aftershave, Duschgel oder was auch immer riechen kann. Und es duftet verdammt gut. Leicht rauchig und männlich. Mir wird schwindlig. Vielleicht kommt das aber auch vom Flug.

Ich räuspere mich. »Hat man dir verboten, mit mir zu sprechen?« Verdammt, wann geht denn endlich die Tür auf?

Ich vermisse meine alte Beschützerin Miraja. Sie war eine Frau in meinem Alter, und mit ihr habe ich mich nie eingeengt gefühlt. Sie war eher wie eine Freundin. Bei diesem Warrior kann ich mir nicht vorstellen, dass wir auch nur annähernd eine ähnliche Beziehung führen werden. Wie lange muss er bei mir bleiben? Und warum redet er nicht mit mir? Na ja, immerhin sieht er besser aus als Vaters Bodyguard, der während Mirajas Abwesenheit auch auf mich aufgepasst hat.

Vater war ganz begeistert, als sein Bruder Stephen ihm seinen besten Mann mitgegeben hat, damit der in Zukunft ein Auge auf mich hat. Den Kriegern in White City sei nicht mehr zu trauen, hat Stephen gemeint. Er hat mitbekommen, was sich in letzter Zeit hier abgespielt hat. Zuerst ist ein Warrior mit einer Sklavin geflohen, wenige Wochen später hat sich fa