: Monica Davis, Inka Loreen Minden
: Outcasts 4 Newtown
: Inka Loreen Minden
: 9783963700279
: 1
: CHF 2.70
:
: Science Fiction, Fantasy
: German
: 350
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Für die Liebe riskieren sie alles ... Das nervenaufreibende Finale der Bestsellerautorin auf knapp 350 Seiten. Im letzten Teil der Outcasts-Serie kochen die Gefühle hoch und weitere Wahrheiten kommen ans Licht. Für Liam bricht eine Welt zusammen, doch unsere Helden schmieden weiterhin Pläne, wie sie das verhasste Regime endlich stürzen können. Nach einem schweren Zwischenfall muss Finn zurück in die Höhle des Löwen, aber er fällt seinem Vater in die Hände. Der setzt alles daran, seinen Sohn wieder auf die Seite der Familia zu ziehen und den Rebellen einen vernichtenden Hieb zuzufügen. Wird sich Finn gegen ihn zur Wehr setzen können? Und findet Schleicher Kraft und Mut, dem Mann entgegenzutreten, der sein Leben und das seiner Freunde zerstört hat? Am Ende wollen sie alle dasselbe: die schützen, die sie lieben. Deshalb riskieren sie alles. Die gesamte Outcasts-Serie ist nun abgeschlossen und umfasst insgesamt über 1000 Seiten. Um der Reihe folgen zu können, sollte unbedingt mit Band 1 begonnen werden. New Adult Dystopie - Inka Loreen Minden, Autorin der 'Warrior Lover Reihe', schreibt als Monica Davis. 'Eine faszinierende Dystopie und eine spannende Romanze, nicht nur für junge Leser.' (Ulla liebt Bücher)

Monica Davis ist eines der zahlreichen Pseudonyme der Autorin Monika Dennerlein, unter dem sie Jugendbücher schreibt. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn lebt sie in der Nähe von München. Schokolade und Schreiben sind ihre Lebenselixiere, außerdem spielt sie Geige und schaut gerne mit ihrer Familie Filme an. In den letzten acht Jahren sind von ihr über 50 Bücher, 9 Hörbücher, div Übersetzungen und zahlreiche E-Books erschienen, die regelmäßig unter den Online-Jahresbestsellern zu finden sind.

Kapitel 1 – Pläne


 

Liam könnte wegen seiner Unachtsamkeit aus der Haut fahren. Seinetwegen würde Cane vielleicht sterben. Auch wenn der Kerl ein Riesenarschloch war, wollte Liam nicht für seinen Tod verantwortlich sein.

Zähneknirschend blickte er zu Schleicher, der wiederum zu Prue schielte. Wie ein Häuflein Elend kauerte sie auf Schleichers Bett und hielt den Kopf so weit gesenkt, dass ihr die Haare vors Gesicht gefallen waren.

»Es tut mir wirklich leid, dass ich wegen Cane nicht aufgepasst habe, Schleicher. Ich wollte nur ganz schnell zum Funkgerät und die Basis bitten, Dad eine Nachricht zu überbringen.« Verdammt, er hatte hier für das reinste Chaos gesorgt. Und Cane, dieser Idiot, hatte sich auch noch um Kopf und Kragen geredet. Er hätte die Klappe halten sollen, doch er musste Schleicher ununterbrochen provozieren. »Ich weiß, das ist keine Entschuldigung, aber … Willst du ihn tatsächlich umbringen?«

Anstatt ihm darauf zu antworten, fragte Schleicher: »Hast du deine Mutter gefunden?«

»Ja, wir …« Er räusperte sich hart. »Wir waren an ihrem Grab. Sie ist schon seit Jahren tot.«

»Das tut mir leid«, sagte Schleicher, und es klang aufrichtig.

»Mir auch«, murmelte Prue, die kurz zu ihm aufblickte, aber wegen ihrer Haare konnte er ihr Gesicht immer noch nicht sehen.

Finn sagte nichts und musterte seine Schuhe. Irgendwie wirkte er schuldbewusst. Er konnte ja nun wirklich nichts für den Tod seiner Mutter. Von Kate wusste er, dass Finn selbst früh seine Mutter verloren hatte. Somit verband Liam sogar etwas mit ihm, und Finn wirkte dadurch menschlich und verwundbar. Er war eben doch ganz anders als sein gestörter Vater. Finn Callahan hatte sich gerade wieder einen Sympathiepunkt erschlichen.

Liam war heilfroh, als Kate zu ihnen zurückkehrte. Sie hatte sich eine lange schwarze Hose und ein dunkelgrünes T-Shirt angezogen. Ihr feuchtes Haar fiel offen über ihre Schultern, damit es schneller trocknen konnte. Sie war sein Licht in all der Düsternis.

Sie stellte sich neben ihn und er ergriff ihre Hand. Dann fragte er Schleicher: »Kann ich das Funkgerät benutzen?«

Schleicher kratzte sich am Kinn. »Ich glaube nicht, dass wir die Basis bei diesem Wetter empfangen können.«

Liam wollte gerade fragen, ob er es wenigstens versuchen dürfte, als die Tür zum Flur aufflog und Ben hereingestürzt kam.

Prue zuckte zusammen und sprang auf. »Ist etwas mit Micah?«

»Nein.« Ben wedelte mit einem Buch in seiner Hand herum. »Das habe ich dir ja noch gar nicht gezeigt, Wolf. Das stand plötzlich da drin!« Er schlug das Buch auf und Liam erkannte eine handgeschriebene Nachricht.

Kate räusperte sich. »Mein Abschiedsbrief.«

»Magst du ihn mir vorlesen?«, fragte Ben. »Ich kann die verschnörkelten Buchstaben nicht alle entziffern.«

Ihre Wangen färbten sich tiefrot. »Ein andermal vielleicht.«

Liam überflog die Zeilen.Lieber Liam, wenn du zurückkommst, werde ich nicht mehr da sein … musste euch leider verlassen, sosehr sich alles in mir gesträubt hat … schwerste Entscheidung meines Lebens … muss zurück, oder wir würden beide sterben. Die Familia hat mich hergeschickt, um dich auszufragen … bin so froh, dass du mir keine Informationen geliefert hast … werde alles daransetzen, dass sich die Gesetze endlich ändern. Ich will deine Vision erfüllen und d