: Abby Green, Jacqueline Baird, Sarah Holland, Carole Mortimer, Emma Darcy, Helen Brooks
: Multimillionäre - zwischen Reichtum und Leidenschaft 3
: Cora Verlag
: 9783733735678
: eBundle
: 1
: CHF 8.90
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 850
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

SCHENK MIR DEIN HERZ, KEINE DIAMANTEN
Wenn der griechische Multimillionär Jed Sabbides sie in London besucht, schwebt die junge Phoebe im siebten Himmel. Noch nie war sie so glücklich wie mit diesem Mann! 'Ich liebe dich', haucht sie, als er sie nach ihrem berauschenden Liebesspiel mit einem kostbaren Diamantcollier überrascht. Doch kaum gesteht sie, dass sie schwanger von ihm ist, wird Jed plötzlich vom heißen Liebhaber zum kalten Fremden. Phoebe ist zutiefst verletzt. War sie zu naiv und hat von einer gemeinsamen Zukunft geträumt, während sie für ihren Traummann nur eine vorübergehende Gespielin war?
SEKTFRÜHSTÜCK IM HILLTOP INN
Serena ist schockiert: Wie kann sie nur so dumm sein und sich in Nic Moretti verlieben? Sie weiß doch genau, wie der Multimillionär über sie denkt! Denn sie hat zufällig mit angehört, wie er sich abfällig über sie äußerte. Trotzdem erwidert Serena sehnsüchtig Nics stürmische Küsse. Besteht doch Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft? Um sich Klarheit zu verschaffen, stellt sie Nic zur Rede ...
DIE LADY UND DER MILLIONÄR
Die hinreißende Lady Serena Flaxton ist überzeugt, dass der Multimillionär Nicholas Colterne nichts für sie empfindet. Trotzdem nimmt sie seinen Antrag an, um ihre Eltern vor dem Ruin zu bewahren. Serena ahnt nicht, dass Nicholas sie vom ersten Moment an aufrichtig liebt...
WIE IM GOLDENEN KÄFIG
Eigentlich müsste Marianne unendlich glücklich sein, doch genau das Gegenteil ist der Fall: Seit zwei Jahren ist sie mit dem Multimillionär Zeke Buchanan verheiratet und lebt in seinem Luxus-Penthouse, obwohl sie das hochmoderne Apartment überhaupt nicht mag. Keins seiner vielen Versprechen hat Zeke erfüllt: Schon lange wollten sie sich ein gemütliches Haus mit Garten suchen, aber es scheiterte immer daran, dass er nie Zeit für einen Besichtigungstermin hatte. Überhaupt arbeitet er immer mehr, anstatt weniger, wie abgemacht. Ais Marianne vorschlägt, sich einen Job zu suchen, um eine befriedigende Aufgabe zu haben, lehnt er ab. Interessieren ihn ihre Bedürfnisse überhaupt nicht? Liebt er sie noch?
DAS SCHLOSS MEINER TRÄUME
Seit der bekannte Maler Brice McAllister das wunderschöne Topmodel Sabina auf einer Modenschau gesehen hat, träumt er nur noch von ihr. Als ihr Verlobter, der Multimillionär Richard Latham, ihn bittet, ein Porträt von ihr anzufertigen, weiß Brice gar nicht, ob er den Auftrag annehmen soll. Möglicherweise die Chance, um Sabinas Herz zu erobern! Aber einem anderen die Frau wegnehmen? Was verbindet die immer so traurig wirkende Sabina mit dem wesentlich älteren Unternehmer? Brice muss ihr Geheimnis lüften und lädt sie auf sein Schloss in Schottland ein...
VERLIEBT IN MONTE CARLO
Nie, so wünscht sich Maggie, soll die Zeit mit Caleb zu Ende gehen. Aber nicht nur weil der Multimillionär ihr wertvolle Juwelen schenkt: Für Maggie ist Caleb ihr Traummann! Doch wird es je ein Happy End für sie beide geben? Vor sechs Monaten hat er Millionen verloren - durch ihre Schuld! Und nun will er sich an ihr rächen! Zwei Monate lang soll sie seine Geliebte sein - Zeit genug für Maggie, um Calebs Herz zu gewinnen?



<p>Abby Green wurde in London geboren, wuchs aber in Dublin auf, da ihre Mutter unbändiges Heimweh nach ihrer irischen Heimat verspürte. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern: Von Enid Blyton bis zu George Orwell - sie las alles, was ihr gefiel. Ihre Sommerferien verbrachte sie oft bei ihrer Großmutter in Kerry, und hier bekam sie auch ihre erste Romance novel in die Finger. Doch bis sie ihre erste eigene Lovestory zu Papier brachte, vergingen einige Jahre: Sie studierte, begann in der Filmbranche zu arbeiten, aber vergaß nie ihren eigentlichen Traum: Irgendwann einmal selbst zu schreiben! Zweimal schickte sie ihre Manuskripte an Mills& Boon, zweimal wurde sie abgelehnt. Doch 2006 war es endlich soweit: Ihre erste Romance wurde veröffentlicht. Abbys Tipp: Niemals seinen Traum aufgeben! Der einzige Unterschied zwischen einem unveröffentlichen und einem veröffentlichten Autor ist - Beharrlichkeit!</p>

PROLOG

London, November

In der nachtschwarzen Dunkelheit des späten Novembers traten die funkelnden Lichter des exklusiven Londoner Hotels besonders strahlend hervor. Maggie Holland stand direkt vor der gläsernen Drehtür. Ihr Herz klopfte im Hals, die Knie zitterten, die Hände waren feucht, und über ihren Rücken rann Schweiß.

Unter der Fülle glänzender Locken, die mit unzähligen Nadeln hochgesteckt waren, klopfte es schmerzhaft hinter ihrer Stirn. Mit klammen Fingern zog sie den viel zu kurzen Regenmantel fest um sich. Doch obwohl der eisige Wind peinigend um ihre Beine fegte, schaffte sie es nicht, sich aus ihrer Erstarrung zu lösen.

Gleich hinter ihr stieg ein Paar aus einem Taxi und flüchtete sich in den Schutz des ausladenden Schirmes, den der Hotelportier beflissen aufgespannt hatte. Er hieß die Gäste in gebrochenem Deutsch willkommen, dann kam die ganze Gruppe auf Maggie zu. Sie musste sich bewegen, so viel stand fest. Entweder sie betrat die Lobby hinter der Glaswand, oder sie ging zur Seite, um die anderen vorbeizulassen.

Urplötzlich wich die Erstarrung von ihr. Mit einem tiefen Atemzug stieß sie die Drehtür auf und betrat das warme Foyer.

In der gleichen Sekunde sah sieihn. Unmöglich, ihn nicht wahrzunehmen, da er, wie gewohnt, alle Blicke auf sich zog. Zum Glück stand er mit abgewandtem Gesicht zu ihr und sprach mit irgendjemand – deshalb blieb ihr Eintritt unbemerkt. Maggie war froh über den unverhofften Aufschub. So erhielt sie wenigstens eine geringe Chance, sich zu sammeln und ihre zitternden Nerven unter Kontrolle zu bekommen.

Und ihn unauffällig beobachten zu können …

Wie er lässig mit den Händen in den Hosentaschen dastand, wobei sich der Stoff seiner maßgeschneiderten Hose über der wohlgeformten Kehrseite spannte, konnte man ihn eher für einen Athleten als für das geniale Finanzgenie halten, das mit Millionen jonglierte wie ein Artist mit seinen Bällen.

Einige redeten sogar vonMilliarden!

Ein Tycoon, dem der Ruf eines … wenn nicht sogardes innovativsten und erfolgreichsten Geschäftsmannes Europas anhaftete.

Bis vor zwei Wochen, als sie ihm im Haus ihres Stiefvaters begegnet war, hatte Maggie noch nie von Caleb Cameron gehört. Nur auf Wunsch ihrer Mutter, die dringend ihre Unterstützung benötigte, war sie überhaupt dort erschienen. Caleb war einer von mehreren Geschäftsleuten gewesen, die sich in den letzten zwei Wochen zu augenscheinlich bedeutsamen Meetings bei ihrem Stiefvater eingefunden hatten.

Während dieser Zeit stand Maggie ihrer Mutter fast jeden Tag zur Seite, um die Gäste zu bewirten und zu betreuen. Und seitdem wurde jede Minute jedes einzelnen Tages – und der Nächte – von Gedanken an diesen unglaublich attraktiven, dynamischen Mann beherrscht, der ein offensichtliches Interesse an ihr zeigte.

Beweis dafür war das für heute arrangierte Treffen …

Ein Date, zu dem sie gezwungen wurde. Maggie presste die Lippen zusammen und schluckte heftig. Sie wusste, dass sie keine Chance hatte, sich aus diesem Dilemma zu befreien, befürchtete aber, in der ersten Sekunde vonihm durchschaut zu werden. Fast hoffte sie es sogar. Hieß es nicht, er habe einen rasiermesserscharfen Verstand? Und trotzdem erwartete man von ihr, dass sie …, nein,befahl man ihr, dass sie …

Maggie fühlte heftige Übelkeit aufsteigen und schloss die Augen. Am liebsten hätte sie auf dem Absatz kehrtgemacht und wäre geflohen. Doch das durfte sie nicht. Denn an die Konsequenzen, die das für die einzige Person, die ihr wirklich nahestand, zur Folge hätte, mochte sie erst gar nicht denken. Sie hatte keine Wahl.

„Maggie.“

Wie ertappt riss sie die Augen auf. Sie hatte ihn nicht kommen hören. Jetzt stand er vor ihr wie eine große geschmeidige Dschungelkatze, bereit zum Sprung … oder bildete sie sich das nur ein? Maggie straffte ihren Rücken und begegnete scheinbar gelassen seinem Blick.

„Verzeihung, Caleb. Hoffentlich habe ich Sie nicht zu lange warten lassen.“

Er musterte sie langsam von Kopf bis Fuß und hob leicht die Schultern, während Maggie unter seinem abschätzenden Blick fast der Atem stockte. „Die paar Minuten Verspätung waren eher eine angenehme Überraschung. Ich bin es gewohnt, sonst viel länger auf Frauen warten zu müssen.“

Instinktiv wusste Maggie, dass er log. Keine Frau würde diesen Mann freiwillig warten lassen. Es fiel ihr schwer, dem durchdringenden Blick aus diesen unglaublich azurblauen Augen standzuhalten. Ihre Knie wurden schwach, und das Blut floss wie glühende Lava durch ihre Adern. Ein verstörender Effekt, den allein Calebs Anblick von derersten Sekunde an auf sie ausgeübt hatte … und der sie unglaublich frustrierte.

Zu dem Zeitpunkt wusste sie allerdings noch nichts von der Rolle, die ihr von ihrem Stiefvater in seinen hinterhältigenMachiavelli-Plänen zugedacht worden war. Der attraktive Fremde war für sie einfach nur Caleb gewesen, der Mann, der sie beeindruckte, wie niemand zuvor … und nicht jemand, den sie betrügen und ausnehmen sollte.

Und als ersten Schritt … verführen.

Maggie schaute in sein dunkles Gesicht und zwang sich zu einem Lächeln. Für einen Sekundenbruchteil gelang es ihr sogar, sich einzubilden, dass Toms finstere Pläne gar nicht existierten. Konnte es nicht wirklich nur ein aufregendes Date sein, zu dem dieser attraktive Mann sie eingeladen hatte? Die Vorstellung ließ ihr Herz schneller schlagen und machte sie atemlos.

Des sehnsüchtigen, etwas bitteren Lächelns, das bei diesem Gedanken um ihren weichen Mund spielte, war sie sich nicht bewusst. Nach heute Abend würde sie Caleb Cameron nie wiedersehen. Dieses Wissen machte es Maggie einerseits leichter, an ihre Illusion zu glauben, andererseits verursachte es ihr einen schmerzhaften Stich im Herzen.

In Calebs ausdrucksvollen Augen blitzte es für einen Sekundenbruchteil gefährlich auf, dann verwandelte sich sein Gesicht zu einer fast nachsichtigen höflichen Maske.

„Wollen wir? Unser Dinner wartet …“

Hier war sie – ihre letzte Chance zu entfliehen