: L.L. Barth
: L-O-V-E Wohin es uns treibt
: Morawa Lesezirkel
: 9783990702956
: 1
: CHF 2.60
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: Erzählende Literatur
: German
Greta Grunwald ist Anfang vierzig, als sie beschließt ihr bisheriges Leben umzukrempeln und sich einfach treiben zu lassen. Sie bricht aus ihren gewohnten Bahnen aus und landet im fernen Australien. Dort begegnet sie dem jungen David, einem wie es scheint ziellos herumtreibenden Surferjungen. Gegenseitig voneinander fasziniert nähern sie sich langsam an - doch der große Altersunterschied scheint für Greta ein unüberwindbares Hindernis zu sein. Als sie sich endlich auf die Beziehung einlässt wird ihr gemeinsames Glück durch die intrigante Melany auf eine harte Probe gestellt. Schicksalhafte Begegnung in Australien - eine Frau Anfang vierzig bricht aus und findet die große Liebe Wunderschöner Liebesroman über eine scheinbar unpassende Verbindung zwischen einer älteren Frau und einem jüngeren Mann Roman über eine Frau in ihren Vierzigern, die aus ihrem bisherigen Leben ausbricht und ihre große Liebe trifft Flott erzählte Geschichte über eine Frau über vierzig und ihrer Suche nach sich selbst Gefühlvoller Roman über das heikle Thema ältere Frau jüngerer Mann Einfühlsame Geschichte über eine große Liebe

Leyla-Leona Barth 1970 in der Steiermark geboren und ist dort auch aufgewachsen. Sie wollte schon seit sie ein Kind war nur eines: Geschichten erzählen. Doch sollte es eine Weile dauern bis Barth sich ihren Traum verwirklichen konnte. Nach ihrem Literaturstudium in Wien begann sie zunächst als freie Werbetexterin zu arbeiten. Danach war sie als Mediaplanerin für unterschiedliche Unternehmen tätig. Seit einigen Jahren ist sie nun freie Autorin von Romanen. Barth ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann abwechselnd in Wien und auf einem kleinen Weingut in der Toskana. Ihr Genre sind Liebesroman für Frauen, die an die große Liebe glauben. Barth reist selbst sehr gerne und so spielen ihre Bücher an traumhaft schönen Orten. Sie selbst sagt über ihre Romane:"Ich möchte meinen Lesern ein paar schöne Stunden bescheren, in denen sie mit den Helden meiner Romane mitfiebern können - und ich möchte sie in die schönsten Ecken dieser Welt entführen.

If you can’t smile and say yes (please don’t cry and say no)


Greta Grunwald stand am Fenster und blickte hinaus auf diesen regnerischen Juni-Tag. Es war der Tag nach ihrem zweiundvierzigsten Geburtstag, den sie gestern gefeiert hatte. Es war bereits Juni doch der Sommer ließ heuer noch auf sich warten. Im Hintergrund lief eine alte Schallplatte von Nat King Cole. Greta mochte diese Art von Musik, die so einschmeichelnd war und in der ein wohliges Gefühl der guten alten Zeit mitschwang. Die Musik beruhigte sie und gab ihr Kraft und positive Energie. Doch auch die sanfte Musik half ihr heute nicht zu ihrer gewohnten Ruhe zu finden. Ihre Gedanken schweiften ab, eigentlich hatte sie alles was man sich nur wünschen konnte und doch spürte sie seit geraumer Zeit eine unerklärbare Unzufriedenheit, die sich langsam und immer stärker in ihr Bewusstsein schlich. Sie versuchte die trüben Gedanken abzuschütteln."Wird wohl nur das Wetter sein, wenn die Sonne scheint, geht's mir bald wieder besser," dachte sie bei sich. Sie drehte sich um und blickte sich in ihrer Luxuswohnung im Wiener Nobelbezirk Döbling um. Die Wohnung hatte sie gemeinsam mit Gregor vor einigen Jahren bezogen.

***

Gregor – wenn sie an ihn dachte wurde ihre innere Unruhe noch stärker. Was war nur los mit ihr? Sie waren nun schon seit zehn Jahren zusammen und galten als absolutes Traumpaar. Er, der gutaussehende Banker und sie, die schöne Wirtschaftsingenieurin. Beide waren sie sehr erfolgreich in ihren jeweiligen Berufen, hatten ein reges Sozialleben und keinerlei existenzielle Sorgen. Greta seufzte, wie konnte es sein, dass sie bei all dem trotzdem so unzufrieden war?

Sie schnappte sich eine Zeitung, wie sie es jeden Sonntagmorgen, wenn Gregor im Fitnessstudio war, tat und begann lustlos darin zu blättern. Sonst konnte sie stundenlang die gut geschriebenen Artikel lesen und sich dabei wunderbar entspannen. Oftmals war sie mit ihren Zeitungen noch gar nicht fertig, wenn Gregor vom Training zurückkam und er wurde ungeduldig, wenn sie immer noch las, sobald er die Wohnung betrat. Er wollte, dass sie schon ausgehfertig war, denn nachdem er geduscht hatte stand der obligate Heurigenbesuch am Programm. Sie fuhren dann zu einem der umliegenden Lokale und trafen sich dort mit ihren Bekannten. Dort blieben sie dann zumeist bis zum Abend hängen. Doch Greta wollte heute weder lesen, noch später zum Heurigen gehe