: Gernot Hauke, Christina Lohr
: Strategisch Behaviorale Therapie (SBT) Therapeutische Skills kompakt, Bd. 14
: Junfermann Verlag
: 9783955717018
: 1
: CHF 18.00
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 144
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Von der Überlebensstrategie zum selbstbestimmten und freien Leben Der Mensch tut nichts ohne Grund! - Unser Verhalten ist darauf ausgerichtet durch Bedürfnisbefriedigung inneres Gleichgewicht zu erreichen und aufrecht zu erhalten. Lernprozesse lassen dabei im Laufe des Lebens bestimmte Regeln, Gebote und Verbote entstehen. Solche automatisierten, nicht bewusstseinspflichtigen Verhaltensanweisungen werden in der SBT als 'Überlebensstrategien' bezeichnet. Im Falle psychischer Erkrankung sind sie jedoch dysfunktional geworden. In diesem Buch werden die theoretischen Grundlagen der SBT sowie die verschiedenen Interventionsmodule praxisnah beschrieben. Das Embodimentkonzept prägt dabei insbesondere die praktische, für Patienten und ihre Therapeuten erfrischende und aktivierende, Arbeitsweise. Durch das Embodiment wird der heute erweiterte Kognitionsbegriff - Denken und Handeln mit dem Körper - berücksichtigt. Dies erlaubt es, auf wissenschaftlich fundierte Weise, nicht nur die wichtige emotionale Aktivierung sondern auch die problemlösenden Aktivitäten zu unterstützen.

Dr. Gernot Hauke, Managementcoach und psychologischer Psychotherapeut aus München. Er ist dort Leiter der Coaching Academy CIP und als Lehrtherapeut und Supervisor für Verhaltenstherapie am Centrum für Integrative Psychotherapie (CIP) tätig. Dr. Christina Lohr ist Diplom-Psychologin und Business Coach (zert. CIP). Sie arbeitet als klinische Psychologin, Referentin und Coach in München.
Cover1
Inhalt6
Geleitwort8
Vorwort10
Teil 1: Theoretische Grundlagen der SBT14
1. Die Strategisch Behaviorale Therapie (SBT) – eine Verhaltenstherapie der „dritten Welle“16
1.1 Verortung der SBT in der verhaltenstherapeutischen Landschaft16
1.2 Was macht die SBT?18
2. Das duale Prozessmodell: Der größte Teil verhaltensbestimmender Faktoren ist unbewusst21
2.1 Die autonome Psyche übernimmt die Regie: das Impulsive System23
2.2 Denken, planen und wollen: das Reflexive System26
2.3 Kommunikation zwischen Impulsivem und Reflexivem System: Körperfokus, Achtsamkeit, referenzieller Prozess27
3. Verhalten dient der Befriedigung von Bedürfnissen33
3.1 Typen von Bedürfnissen33
3.2 Bedürfnisbefriedigung und emotionales Erleben37
3.3 Von der Bindungserfahrung zur Emotionalen Überlebensstrategie46
3.4 Bindungserfahrung und Typen der Überlebensstrategie51
4. Förderung der Emotions­regulation durch die SBT57
5. Embodied Cognition in der Kognitiv­Behavioralen Therapie62
5.1 Vom Sandwichmodell der Kognition zur Embodied Cognition62
5.2 Embodimenttechniken67
Teil 2: Praktische Grundlagen der SBT70
6. Von der Fallkonzeption zur Strategie der Therapie72
6.1 Aus der Überlebens­ wird eine Lebensstrategie: der rote Faden in der SBT73
6.2 Der Therapieprozess: Wechsel zwischen Bottom­up­ und Top­down­Orientierung80
6.3 Das Herzstück der Embodimentarbeit: das Emotionale Feld84
7. Die sieben Module der SBT93
7.1 Erarbeiten der Überlebensstrategie93
7.2 Achtsamer Körperfokus96
7.3 Symptomtherapie98
7.4 Emotionale Aktivierung und Emotionsregulation100
7.5 Behaviorale Therapie105
7.6 Die therapeutische Beziehung106
7.7 Persönliche Werte: Motivation, Ressource und Orientierung107
8. Der Fall von Frau A.: gemeinsam einsam109
Literatur130
Index138
Über die Autoren140