Dani Brown
Buch1
Apollo 23
Die Geheimmission 1982 zum Mars
Roman über eine unterdrückte Wahrheit.
Nicht alle im Roman vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten, mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Menschen, sind nicht immer rein zufällig und vom Autor beabsichtigt.
Prolog
... Cydonia Region auf dem Mars am 3. August 1982
Seit Stunden tobte der Orkan. Er wirbelte Unmengen von rötlichem Staub auf, der die gesamte baumlose Ebene zentimeterdick bedeckte. Zwei Gestalten, die nur schemenhaft in der sandgeschwängerten Atmosphäre zu erkennen waren, kämpften, mühsam gegen den Wind an. Beeinträchtigt durch die Böen, beugten sie ihren Körper dem Sturm entgegen und verharrten auf der Stelle.
Für einen Moment ließ der Orkan nach. Das nutzten die Männer aus, um vorwärtszukommen.
In der Nähe des Zenits stand, hoch über der eintönigen Ebene, die Sonne. Sie war inmitten der aufgewirbelten Staubwolken kaum zu erahnen und tauchte die lebensfeindliche Umgebung in ein diffuses rötliches Licht.
Die Sicht betrug nur wenige Meter. Hin und wieder, führte ihr Weg an Felsenformationen vorbei, die die Winderosion abgeschliffen oder blankpoliert hatte. In der trostlosen Einöde gab es, außer Sand und Geröll, nichts, was von Interesse war.
Aber stimmte das tatsächlich?
Dann tauchte direkt vor ihnen eine dunkle Formation auf. Beim Näherkommen wurde sie höher und kompakter.
Endlich ließ der Sturm nach. Die Astronauten waren mittlerweile im Windschatten des gewaltigen Artefaktes angelangt. Um sie herum schwebten unzählige Staubkörnchen auf den Boden zurück und die Sicht wurde wesentlich besser.
Im Monument entdeckten die Forscher einen Torbogen, der in eine schwarze Felswand integriert war. Auf beiden Seiten wurde der künstliche Steinbogen von zwei quadratischen Pfeilern getragen. Sie bestanden aus grauweißen Steinblöcken, die so exakt eingefügt waren, dass man die Fugen nur erahnen konnte. An den Stützen befanden sich in Augenhöhe kleine spiralförmige Figuren. Sie ähnelten auffällig der Schale von Ammoniten.
Aber wie kamen die Kopffüßer an jene Wand?
Sie lebten auf der Erde im flachen Meer und sind seit 65 Millionen Jahre ausgestorben. Schuld daran war der Absturz eines kilometergroßen Asteroiden auf die Yukatan-Halbinsel in Mexiko.
Scheinbar kannten die Erbauer des Artefakts diese Fossilien.
Nur woher?
In der Einöde der Cydonia Ebene konnten sie die Kopffüßer nicht entdeckt haben. Tausende Kilometer im Umkreis von der künstlichen Formation dehnte sich eine lebensfeindliche Wüste aus. Von Oberflächenwasser gab es keinerlei Spuren.
Jedoch darüber verschwendeten die Forscher keinen Gedanken. Nachdem sie ein paar Schritte weiter gegangen waren, standen sie endlich direkt vor der schwarzen Wand. Sie erhob sich Dutzende Meter in den dunstigen Himmel. Oberhalb tobte der Orkan mit unveränderlicher Stärke und fegte Schwaden von Staubteilchen über den Rand des Artefaktes. Jetzt konnte man auch erkennen, dass das Eingangsportal einige Zentimeter herausragte.
Die Überraschung hielt sich in Grenzen. Die Männer waren nicht das erste Mal vor Ort.
Sie schauten sich nur vielsagend an. Dann machte der Kleinere von Ihnen, ein unmissverständliches Zeichen.
Der Andere nickte und fragte: „Du möchtest also tatsächlich sprengen, John?“
„Genau, das habe ich vor!“, erwiderte dieser kurz angebunden. Seine Stimme klang so, als ob er keinen Widerspruch duldete.
Die Entscheidung für die Sprengung wurde vor vielen Monaten beschlossen. John hatte von einem direkten Vorgesetzten den eindeutigen Befehl erhalten, mit Niemanden d