DAS KÖNIGREICH UND DER FORST VON SKUND
REGIERUNGSFORM: Monarchie, derzeitige Regentin ist Königin Agantia.
RELIGION: Basiert größtenteils auf Pilzen. Schamanen stehen in Kontakt mit den Naturgeistern Poaxci, Skelde und Umcherrel, außerdem mit Felsbrocken, ungewöhnlich geformten Wolken und den interessantesten ihrer eigenen Zehen.
EXPORTGÜTER: Empfindsames Nutzholz
Der verzauberte Forst von Skund scheint sich auf ein Gebiet zu begrenzen, das sich vom unteren Ankh-Tal aus in entgegengesetzter und nabenwärtiger Richtung erstreckt und bis zum Berg Oolskunrahod, dem höchsten Punkt, ansteigt. Der große Abenteurer, Schwertkämpfer und Kavalier Graf G. Casanunter hat uns zuverlässig darüber informiert, dass das Königreich Skund an seiner nabenwärtigen Grenze ein befestigter Stadtstaat ist, welcher derzeit von Königin Agantia regiert wird. Der Forst blickt auf eine unruhige Vergangenheit zurück, in der gewisse Abschnitte gezwungen waren, auf Geheiß unterschiedlicher magischer Anweisungen große Entfernungen zurückzulegen. Auch einzelne Bäume können herumspazieren und sprechen jeden an, dem sie über die Füße stolpern (normalerweise entschuldigen sie sich dafür). Skund ist die Heimat vieler barbarischer Helden, die hier womöglich heimisch wurden, als der Wald gerade in der Nähe der Nabe weilte, und hat auch schon Anhängern der Knusperhäuschenhexenschule Unterschlupf gewährt. Das Verhalten vieler Waldbewohner ließ schon immer zu wünschen übrig, und das überall spürbare Gefühl einer unheimlichen Bedrohung wirkt auf mögliche Besucher nicht gerade einladend. Mit Ankunft der Eisenbahn wurden Versuche unternommen, den Wald für den Tourismus zu öffnen. Mit dieser Aufgabe wurde die Kommission Zauberwald betraut, die sich auch der Erhaltung von Spezies wie der Fünfköpfigen Vampirziege widmet. Diese ist zahlenmäßig sehr zurückgegangen – auf Grund von Bejagung und weil sie immer wieder von ihrem natürlichen Lebensraum verlassen wurde, wenn der Wald weiterwanderte.
DIE DREHWÄRTIGE STO-EBENE
Das Gebiet, das sich drehwärts von Ankh-Morpork bis zur Grenze zum Herzogtum Quirm erstreckt, erfuhr durch den Bau der Eisenbahnlinie von Ankh-Morpork nach Quirm in den vergangenen Jahren einen großen Entwicklungsschub. Zu diesem Landstrich gehören kleinere Siedlungen sowie große Flächen kaum erschlossenen und nur schwer zu kartographierenden Landes.
Geographie und Klima
Die Drehwärtige Sto-Ebene weist höchst unterschiedliches Terrain auf. Die Küstenregion rings um Holy Wood ist ein unfruchtbarer Landstrich, dessen Sanddünen vom ParaMountain überragt werden, einem einzelnen, nicht besonders hohen Hügel. In drehwärtiger Richtung fällt das Land zu den als Niedermoor bekannten Sümpfen ab. Weiter landeinwärts schließen sich fruchtbare, landwirtschaftlich genutzte Gebiete mit kleinen Bauernhöfen, Obstgärten und Wäldern an, von denen vor allem der Effing-Forst erwähnenswert ist.
DER EFFING-FORST
Fünfzig Meilen drehwärts von A