: Sabine Lauber-Pohle
: Soziale Netzwerkbildung und Online -Lernen
: Springer VS
: 9783658192655
: 1
: CHF 35.50
:
: Erwachsenenbildung
: German
: 256
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Sabine Lauber-Pohle untersucht, wie Lernprozesse und soziales Umfeld sich gegenseitig beeinflussen, dabei fokussiert sie auf online-basierte Lernformen, bei denen die Gestaltung des Lernprozesses in erheblichem Maß auf die Teilnehmenden verlagert wird. Im Zentrum der Arbeit stehen Aufbau, Gestaltung und Funktionalisierung von drei Teilnetzwerken (Ausgangsnetzwerk, Lernnetzwerk, erweitertes Netzwerk) zur individuellen Unterstützung und erfolgreichen Teilnahme an online-basierten Lernformen. Die Autorin führt eine qualitative, themenbasierte Inhaltsanalyse von 18 Interviews sowie eine qualitative Netzwerkanalyse durch und identifiziert fünf biographie-orientierte Lerntypen. Theoretische Bezugspunkte sind Konzepte des Distance Learning, die soziale Netzwerktheorie und das theoretische Konstrukt der Konstitutionsleistungen.
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Dr. Sabine Lauber-Pohle ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg, Kooperationsstelle der Deutschen Blindenstudienanstalt Marburg (blista e.V.) .

Geleitwort6
Inhaltsverzeichnis8
1 Einleitung13
1.1 Zugang und Fragestellung13
1.2 Soziale Netzwerke, Online-Lernen und Konstitutionsleistungen15
1.3 Methodischer Zugang18
1.4 Aufbau der Arbeit19
2 Theoretische Vorüberlegungen zu ‚sozialen Netzwerken‘21
2.1 Perspektiven auf Netzwerke und Netzwerkforschung21
2.2 Forschungshistorie und Bezugswissenschaften22
2.2.1 Entwicklung der Analyse ‚sozialer Netzwerke‘22
2.2.2 Verbreitung und Anwendung des Ansatzes in den sozialwissenschaftlichen Disziplinen27
2.2.3 Netzwerke in der Erwachsenenbildungsforschung28
2.3 Arten von Netzwerken und ihre Analysekategorien29
2.3.1 Annäherung an eine Begriffswelt29
2.3.2 Zur Definition von Netzwerken30
2.3.3 Netzwerkkategorien33
2.3.4 Eigenschaften und Beschreibungsmerkmale von ‚sozialen Netzwerken‘35
2.3.5 Besonderheiten ego-zentrierter Netzwerke37
2.3.6 Analyseformen – methodische Ansätze38
2.4 Aktuelle theoretische Entwicklungen40
3 Theoretische Vorüberlegungen zu Online-Lernen43
3.1 Begrifflichkeiten – E-Learning und Online-Lernen43
3.2 Klassifizierungsmöglichkeiten von E-Learning46
3.3 Perspektiven der fachlichen Diskussion48
3.3.1 Bildungspolitische und gesellschaftliche Diskussion49
3.3.2 Informelles Lernen und Online-Lernen50
3.3.3 Didaktik des Online-Lernens51
3.3.4 Lehrende53
3.3.5 Lernende54
3.4 Verbreitung und Nutzung von Internet und Online-Lernangeboten55
3.4.1 Allgemeine Nutzung des Internets55
3.4.2 Verbreitung von Online-Lernen56
3.4.3 Digitale Spaltung – Zugang und Nutzungsverhalten58
4 Zum Spannungsverhältnis von Online-Lernen und Netzwerken60
4.1 Vorüberlegungen60
4.2 Konstitutionsleistungen und Online-Lernen61
5 Methodisches Design und Umsetzung63
5.1 Allgemeine Überlegungen63
5.2 Datenerhebung64
5.2.1 Vorüberlegungen zu den Interviews64
5.2.2 Entwicklung des Leitfadens66
5.2.3 Zusammenstellung des Samples67
5.2.4 Gestaltung der Interviewführung68
5.2.5 Aufnahme, Transkription und Anonymisierung68
5.3 Auswertung70
5.3.1 Qualitative Inhaltsanalyse – Entwicklung des themenzentrierten Codesystems71
5.3.2 Sequenzanalytische Impulse74
5.3.3 Qualitative Netzwerkanalyse75
5.3.4 Typenbildung77
5.4 Darstellung der Ergebnisse80
5.5 Kritische Reflektion81
5.5.1 Veränderung des Methodendesigns81
5.5.2 Qualität der Daten81
5.6 Forschungsethische Überlegungen82
6 Porträts der Lernenden84
6.1 Allgemeine Beschreibung des Samples84
6.2 Porträtierung der Lernenden anhand von Interviewdaten und Netzwerkbildern86
6.2.1 Frau Aigner: Weiterentwicklung über Reduzierung86
6.2.2 Herr Baum: Selbstständig im Netzwerk87
6.2.3 Frau Berg: privater und beruflicher Neuanfang89
6.2.4 Frau Blank: Re-Integration90
6.2.5 Herr Brunner: Online-Leben und Lernen!?92
6.2.6 Herr Dorn: Ausweitung der Optionen93
6.2.7 Herr Henge: Vom Lernpartner zum Kollegen im beruflichen Neuanfang94
6.2.8 Herr Jonas: Erkundung eines möglichen Arbeitsfeldes96
6.2.9 Frau Fischer: Skeptische Entwicklung unter äußerem Druck97
6.2.10 Frau Lieser: Beruflicher Einstieg und Weiterbildung98
6.2.11 Frau Michel: Von der Dozentin zur Teilnehmerin und zurück100
6.2.12 Herr und Frau Stein: Arbeiten und Lernen zwischen Beruf und Familie101
6.2.13 Frau Stern: Kontinuierliche Professionalisierung103
6.2.14 Herr Stockmann: Pädagogische Professionalität – Online105
6.2.15 Frau Speidel: Lernen als Selbstverwirklichung106
6.2.16 Herr Sonner: Kritischer Pragmatismus im Medium Internet108
6.2.17 Frau Wolf: Leben und Lernen zu jeder Zeit und an zwei Orten109
6.3 Ableitung der Typologie110
7 Typologie der Lernenden114
7.1 Motivation und Lernanlass114
7.2 Einzelbeschreibung der Typen116
7.2.1 Typ ‚Erkundung‘ – Lernen als Basis116
7.2.2 Typ ‚Aufbau‘ – Lernen als Aufstiegsweg118
7.2.3 Typ ‚Orientierung‘ – Lernen als Suchbewegung119
7.2.4 Typ ‚Neuausrichtung‘ – Lernen als Grundlage des Neuanfangs121
7.2.5 Typ ‚Verstetigung‘ – Lernen als Normalität123
7.3 Entwicklungsverläufe125
7.3.1 a) Grundverlauf126
7.3.2 b) Grundverlauf mit Ergänzung126
7.3.3 c) Grundv