: Kai Zimmermann, Frank Pensel
: Deep Customer Value So gestalten Sie Angebote und Verträge in digitalen Kundenbeziehungen profitabel
: Springer Gabler
: 9783658179724
: 1
: CHF 26.60
:
: Management
: German
: 230
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Dieses Buch zeigt, wie mit zentralen Wertsteuerungsinstrumenten die Profitabilität und Haltbarkeit der Kundenbeziehung in digitalen Vertragsverhältnissen deutlich verbessert werden kann. Wundern Sie sich über die Volatilität der Kundenentscheidungen, obwohl Sie immer neue Angebote erstellen, Aktionen machen, Rabatte geben? Ärgern Sie sich über rein mengenorientiertes Denken im Vertrieb? Stellen Sie sich oft die Frage, was die Profitabilität Ihrer Vertragsbeziehungen wirklich ausmacht? 

Geschäftsführer, Marketing- und Vertriebsleiter, Business Analysten sowie Manager von kleinen bis sehr großen Kundenbeständen erhalten in diesem Buch ein umfassendes Konzept zur Steuerung einer profitablen und langanhaltenden Vertragsbeziehung bei digitalen Produkten. Die Autoren zeigen, wie sowohl dem Vertriebler oder Agenten richtige Anreize gesetzt werden als auch vom Marketing dem Kunden wertsteigernde Angebote gemachten werden können. Ein Set an Steuerungsinstrumenten (Angebote, Rabatte, Empfehlungen, Prämien, Verbote) wird ebenso vorgestellt wie die Anforderungen im Datenmanagement bis hin zur Feinkalibrierung aller Instrumente. Hinweise zur Einbindung in die Gesamtstrategie sowie Konsequenzen für die Entwicklung der Organisation und das notwendige Change-Management runden das Werk ab.

Es geht den Autoren weniger um wissenschaftlich-theoretische Erklärungen, sondern um einen schonungslosen Praxisbericht, der Erfolge und Tiefschläge reflektiert. Versprechen der Softwareindustrie werden enttarnt. Managementphrasen werden an ihrem wahren Gehalt gemessen und zum Teil vorgeführt.





Dr. Kai Zimmermann entwirft seit 15 Jahren die Business Logik von Telekommunikations-Unternehme . 2001 promovierter er sich in Psycholinguistik, dann arbeitete er im Bereich klassischer Analytik und Prognose, Modellierung von Kundenverhalten und -wert. Heute arbeitet er an einem End-to-End Ansatz für Business Logik (Betrieb, Workflow, Berechtigungen, Visualisierung, Entscheidungsgremien, Freigabekriterien, Reporting, etc.). Seit 2011 ist er Geschäftsführer der concision GmbH.

Frank Pensel (Diplom-Informatiker) verfügt über viele Jahre Erfahrung in IT und Workflowmanagement mit Fokus auf CRM und Prozessoptimierung. Seit dem Start des Mobilfunks ist er als Berater und Projektmanager in dieser Branche aktiv. Als Gründungsmitglied (2005) und Vorstand des Münchner Beratungshauses LionGate AG, die sich auf die Begleitung von Unternehmen in der Digitalen Transformation fokussiert, verantwortet er den Vertrieb, leitet innovative, komplexe Kundenprojekte und hält Vorträge.
Vorwort5
Danksagung7
Inhaltsverzeichnis8
Über die Autoren12
1 Warum die Wertsteuerung in einer digitalisierten Welt so schwierig ist14
Zusammenfassung14
1.1In welcher Welt leben wir eigentlich?14
1.2Die schöne Welt der Digitalen Vertragsprodukte19
1.3Orte des Handelns und ihre Herausforderungen24
1.4Welche Unterstützung brauchen die Akteure?29
Literatur34
2 Instrumente der Steuerung35
Zusammenfassung35
2.1Angebote sind keine Empfehlungen35
2.2Restriktion: Finger weg von meinem Produkt, Kunde!38
2.3Rabatte: Sabotieren Sie nicht heute schon Ihr Marketing von morgen40
2.4Strafgebühren: Muss Kundenvorteil wirklich bestraft werden?42
2.5Empfehlungen: Wie viel Fairness können Sie aushalten?44
2.6Prämierung: Leistung muss sich wieder lohnen46
2.7The Big Picture48
2.8Geeignete Kombinationsmöglichkeiten51
2.8.1Restriktionen wirken auf Verhandlungsbudget52
2.8.2Verhandlungsbudget wirkt auf Prämierung53
2.8.3Empfehlung wirkt (lieber nicht) auf Prämierung54
2.8.4Weitere Kombinationsmöglichkeiten machen wenig Sinn!55
Literatur56
3 Prinzipien der Business Logik57
Zusammenfassung57
3.1Wirtschaftlichkeit57
3.1.1Wirtschaftlichkeit hat viele Gesichter57
3.1.2Umsatzprognose: Es zählt nur die Wirtschaftlichkeit von morgen66
3.1.3Kündigungsprognose: Die ewige Suche nach der Wunderwaffe70
3.2Affinität: Marketing im Wettlauf gegen die eigene Kreativität71
3.2.1Menschliche schlägt Künstliche Intelligenz71
3.2.2Welchen Bedarf hat Ihr Kunde?75
3.2.3Handelt Ihr Kunde rational?79
3.2.4Arbitrierung: Die Dramaturgie der Empfehlungslogik80
3.3Ethik: Auch im Detail noch Chefsache82
3.4Unternehmenspolitik und sonstige Verunreinigungen87
Literatur91
4 Daten: Von Goldgräberstimmung mit wenig Gold92
Zusammenfassung92
4.1Wie Sie die Goldgräberstimmung überleben92
4.2Datenquellen – Viel hilft nur manchmal viel!93
4.3Datenidentifikation96
4.3.1RelevanzEinsetzbarkeit100
4.3.2VerfügbarkeitPerformance100
4.3.3Aktualität100
4.3.4Vollständigkeit101
4.3.5Struktur102
4.3.6QualitätKorrektheit103
4.4Datenmanagement und Datenfunktionen104
4.4.1Fehlertoleranzfunktionen105
4.4.2Datenreproduzierbarkeit Datenprotokollierung105
4.4.3Daten- und Entscheidungstransparenz106
4.4.4Datenqualitätsreporting und -monitoring107
Literatur108
5 Wo wirkt die Steuerung: Dialog und Dramaturgie im Verkaufsprozess109
Zusammenfassung109
5.1Gibt es eigentlich einen Verkäufer?109
5.2Keine Sackgassen und Fallen110
5.3Spielen Sie noch oder buchen Sie schon?112
5.4Keine falschen Versprechungen bei der Prämierung!116
5.5Dramaturgie des Angebots117
6 Logikstruktur und Design119