Oh! ’tis hard, 'tis hard to be working The whole of the live-long day, When all the neighbours about one Are off to their jaunts and play. There’s Richard he carries his baby, And Mary takes little Jane, And lovingly they’ll be wandering Through field and briery lane. – Manchester Song.
Es gibt einige Wiesen in der Nähe von Manchester, die den Bewohnern unter dem Namen der „Green Heys Fields“, der „Grünen Heufelder“ wohlbekannt sind und durch die ein Fußpfad zu einem etwa zwei Meilen entfernten Dörfchen führt. Trotz der Flachheit und niedrigen Lage dieser Wiesen, ja, trotz des Mangels an Bäumen (der gewöhnlichen Hauptempfehlung ebener Landstriche) besitzen sie doch einen Reiz, der selbst dem Bewohner eines gebirgigen Distrikts auffällt, wenn er die Wirkung des Kontrastes dieser gewöhnlichen, aber vollkommen ländlichen Wiesen mit der geschäftigen, geräuschvollen Fabrikstadt, die er vor kaum einer halben Stunde verlassen hat, sieht oder fühlt. Hier und da erzählt ein altes schwarz-weißes Bauernhaus mit seinen ausgedehnten Wirtschaftsgebäuden von anderen Zeiten und Beschäftigungen als jenen, die jetzt die Bewohner der Umgegend in Anspruch nehmen. Hier sieht man auch zur gehörigen Zeit die ländlichen Beschäftigungen der Heuernte, des Pflügens und so weiter, deren Beobachtung den Stadtmenschen ein so angenehmes Schauspiel bietet, und hier lauscht der vom Lärm der Zungen und Maschinen betäubte Arbeiter den köstlichen Tönen des Landlebens, dem Brüllen des Viehs, dem Rufen der Melkmagd, dem Gegacker und Lärm des Federviehs auf den alten Bauernhöfen. Man darf sich also nicht wundern, daß diese Felder zu allen Feiertagszeiten beliebte Ausflugsziele sind, und man würde sich nicht wundern, wenn man den Reiz eines bestimmtenstiles1 sehen oder ich ihn gehörig beschreiben könnte, daß dieser in dergleichen Tagen ein dichtgedrängter Rastplatz ist. Ganz in der Nähe befindet sich ein tiefer, klarer Teich, der in seinen dunkelgrünen Tiefen die schattigen Bäume abspiegelt, die sich darüber beugen und keinen Sonnenstrahl durchlassen. Die einzige Stelle, wo seine Ufer allmählich hinabgehen, ist an der Seite, die sich in der Nähe eines Bauernhofs befindet, der zu einem der alten schwarz-weißen, hochgiebeligen Häuser, die ich oben erwähnt habe, gehört und von dem aus man das Feld, durch das der Fußpfad führt, überschaut. Das Vordach dieses Farmhauses ist von einem Rosenbusch überrankt und der kleine Garten um dasselbe mit einem bunten Gemisch altmodischer Kräuter und Blumen angefüllt, die vor langer, langer Zeit gepflanzt wurden, als der Garten die einzige Apotheke in der Nähe war, und die in wilder Üppigkeit wachsen – Rosen, Lavendel, Salbei, Melisse (zu Tee), Rosmarin, Nelken und Goldlack, Zwiebeln und Jasmin, in der republikanischsten und willkürlichsten Unordnung. Dieses Farmhaus und der Garten steht kaum fünfzig Schritt von dem obenerwähntenstile, über den man von der größeren Wiese auf eine kleinere gelangt, die durch eine Hecke von Hagedorn und Schwarzdorn geteilt wird und in deren Nähe die Sage geht, daß man oft Primeln und zuweilen auch blaue Märzveilchen findet.
Ich weiß nicht, ob es an einem von den Fabrikherrn bewilligten oder von den Arbeitern zum Genuß der Natur und der schönen Frühlingszeit selbst ergriffenen Feiertag war, aber eines Nachmittags (vor nun zehn oder zwölf Jahren) wimmelte es auf diesem Weg von Menschen. Es war ein früher Maitag – der April der Dichter, denn schwere Regenschauer waren den ganzen Morgen über gefallen und die runden, dünnen weißen Wolken, die vom Westwind über den dunkelblauen Himmel geweht wurden, wechselten zuweilen mir schwärzeren, drohenderen ab. Die Milde des Tages lockte die jungen grünen Blätter heraus, die fast sichtbar ins Leben traten, und die Weiden, die sich am Vormittag in dem Wasser unter ihnen nur braun abgespiegelt hatten, zeigten jetzt das zarte Graugrün, das