: Abby Green
: Blutsbande - arrogant, erfolgreich, leidenschaftlich! - 3-teilige Serie
: Cora Verlag
: 9783733734343
: eBundle
: 1
: CHF 4.50
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 432
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Rafaele und Alexio haben von klein auf gelernt, dass Gefühle zeigen eine Form von Schwäche ist. Rücksichtslos nahmen sie sich bisher das, was sie wollten. Erfolgreich! Doch mit dem Auftauchen eines bislang unbekannten Halbbruders wird alles anders. Englischer Originaltitel: Blood Brothers
FLAMMEN DES VERLANGENS
Samantha weiß, dass sie verloren hat: Rafaele Falcone, der einflussreiche Italiener mit den faszinierend grünen Augen, zwingt sie gegen ihren Willen für Falcone Industries zu arbeiten. Will er sich auf diese Weise dafür rächen, weil sie ihm vier Jahre lang seinen Sohn vorenthalten hat? Aber damals wollte er das Kind nicht! Samantha ahnt nicht, wie weit Rafaele mit seiner süßen Vergeltung gehen wird: Er will sie ganz in der Hand haben, will sie heiß küssen und sinnlich lieben. Bis sie, gefangen in den Flammen des Verlangens, versteht, was sie ihm schuldet ...
HEUTE ABEND - ODER NIE!
'Ich hatte an ein Dinner mit Ihnen gedacht, nicht an Sex!' Alexio Christakos' Blick lässt Sidonie erschauern, seine Worte treiben ihr die Schamesröte ins Gesicht. Gerade noch hat ihr Sitznachbar aus dem Flugzeug sie mit schwindelerregender Leidenschaft geküsst, und nun soll sie ihm abnehmen, dass er mehr als ein heißes Intermezzo sucht? Allein ihr legeres Outfit beweist doch, dass sie nicht in die Welt des Selfmade-Milliardärs gehört. Sidonie weiß, sie sollte gehen. Aber wenigstens einmal will sie grenzenlose Lust erleben. Mit diesem Mann. Und heute Abend - oder nie!
SINNLICHE SEHNSUCHT IN SEVILLA
Dieser arrogante Spanier! Glaubt er, nur weil er reich, mächtig und viel zu gutaussehend ist, kann er sie behandeln, wie er will? Die schöne Schauspielerin Lexie Anderson ist empört. Die Dreharbeiten im Castello des Milliardärs Cesar Da Silva werden allmählich zu einer echten Herausforderung. Wann immer sie sich über den Weg laufen, spürt Lexie kalte Ablehnung - und gleichzeitig sein Interesse an ihr. Kaum auszuhalten! Doch als sie Cesar in seinem Büro zur Rede stellt, kommt er langsam auf sie zu. Und küsst sie so heiß, dass sie sich plötzlich ganz schwach fühlt ...



<p>Abby Green wurde in London geboren, wuchs aber in Dublin auf, da ihre Mutter unbändiges Heimweh nach ihrer irischen Heimat verspürte. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern: Von Enid Blyton bis zu George Orwell - sie las alles, was ihr gefiel. Ihre Sommerferien verbrachte sie oft bei ihrer Großmutter in Kerry, und hier bekam sie auch ihre erste Romance novel in die Finger. Doch bis sie ihre erste eigene Lovestory zu Papier brachte, vergingen einige Jahre: Sie studierte, begann in der Filmbranche zu arbeiten, aber vergaß nie ihren eigentlichen Traum: Irgendwann einmal selbst zu schreiben! Zweimal schickte sie ihre Manuskripte an Mills& Boon, zweimal wurde sie abgelehnt. Doch 2006 war es endlich soweit: Ihre erste Romance wurde veröffentlicht. Abbys Tipp: Niemals seinen Traum aufgeben! Der einzige Unterschied zwischen einem unveröffentlichen und einem veröffentlichten Autor ist - Beharrlichkeit!</p>

1. KAPITEL

Castillo Da Silva, nahe Salamanca …

Cesar war verschwitzt und alles andere als guter Laune. Er brauchte eine Dusche und einen anständigen Drink. Auch der Ritt auf seinem Lieblingshengst über das riesige Anwesen hatte es nicht geschafft, die düstere Wolke, die seit seiner Rückkehr von Alexios Hochzeit in Paris über ihm hing, zu vertreiben. Die Bilder des unbeschwerten Glücks nagten noch immer an seiner Seele.

Und noch immer konnte er nicht verstehen, wieso er dem Impuls nachgegeben hatte, überhaupt hinzufliegen.

Als er sich den Ställen näherte, wurde seine Stimmung noch finsterer. Für vier Wochen würde sein Anwesen als Filmkulisse herhalten – eine erhebliche Einschränkung seiner Privatsphäre. Als wäre das nicht schon schlimm genug, hatten die Stars, der Regisseur und die Produzenten alle Unterkunft im Castillo bezogen.

Cesars Beziehung zu diesem Ort war kompliziert. Es war ihm sowohl Zuflucht als auch Gefängnis. Eines jedoch war sicher: Er hasste es, seine Ruhe derart gestört zu sehen.

Auf der Auffahrt parkten Transporter mit technischer Ausrüstung, überall liefen Leute herum mit Clipboards und Funkgeräten in Händen, unter einem riesigen Pavillon saßen die Dorfbewohner und wurden zu Statisten hergerichtet, damit sie als Figuren des neunzehnten Jahrhunderts durchgingen. Im größten der Ställe war eine Art Aufenthaltsraum/Kantine eingerichtet worden.

Fehlte nur noch das Zirkuszelt mit flatternden Wimpeln und der Zirkusdirektor mit der Peitsche davor, der rief: „Hereinspaziert, Herrschaften, hereinspaziert!“

Nur weil er und Juan Cortez, der Bürgermeister von Villaporto, Freunde waren, hatte er es überhaupt in Betracht gezogen, seine Erlaubnis zu diesem Trubel zu erteilen. Aus der Jungenprügelei zwischen Juan und ihm war eine enge Freundschaft erwachsen, als sie beide hatten zugeben müssen, dass sie entweder den ganzen Nachmittag weitermachen oder aber sich auf ein Patt einigen müssten, wenn sie nicht alle Zähne verlieren wollten.

„Fast jeder im Dorf wird irgendwo eingesetzt“, hatte der Freund als Argument ins Feld geführt. „Ob für Unterkunft und Lieferservice oder als Statist. Sogar meine Mutter – sie näht und ändert Kostüme und beherbergt ein paar Leute von der Filmcrew. So lebendig habe ich sie seit Jahren nicht mehr erlebt.“

Schon jetzt waren die positiven Auswirkungen des Filmprojekts auf die Gegend zu bemerken – moralisch und ökonomisch. Die Presse hatte dafür gesorgt, dass Cesar als skrupelloser Geschäftsmann galt – ein Reporter hatte ihn als „Hai mit dem starren Blick vor dem Angriff“ bezeichnet –, aber Cesar war nicht komplett herzlos. Schließlich ging es hier um seine Gemeinde.

Jeder jedoch, der im Moment einen Blick auf seine düstere Miene erhaschte, wandte die Augen hastig wieder ab. Cesar bemerkte es nicht einmal. Er überlegte, wie er seinen Terminkalender umorganisieren könnte, um die nächsten vier Wochen so wenig Zeit wie möglich hier verbringen zu müssen.

Zu seiner Erleichterung war der private Stall, den er zur Tabuzone erklärt hatte, tatsächlich leer. Er hatte keine Lust, sich mit irgendjemandem auseinandersetzen zu müssen, nicht einmal mit einem der Stallknechte. Er nahm seinem Hengst den Sattel ab, striegelte und versorgte das Tier, führte es dann in die Box und strich ihm über die noch immer von der Anstrengung zitternden Flanken.

Erst als er die Box verließ, nahm er die Bewegung in seinem Augenwinkel wahr. Er drehte den Kopf …

… und stellte das Atmen ein.

Am anderen Ende des Stalls stand eine Frau. Cesar schwindelte, er fragte sich, ob er halluzinierte.

Sie trug ein weißes Mieder, das ihre Taille schmal zusammenschnürte und die vollen Brüste provozierend betonte. Langes blondes Haar, kunstvoll aus dem Gesicht zurückgesteckt, floss ihr in Wellen über den Rücken. Wunderbar runde, feminine Hüften wölbten sich unter der Korsage, Hüften, über die ein weiter Rock fiel, der fast bis zum Boden reichte.

Sie bot ein überwältigendes Bild … Die auf die Erde niedergestiegene Venus. Sie konnte nicht real sein. Es existierte keine Frau, die so perfekt war.

Ohne dass es ihm bewusst war, ging er auf sie zu. Dass sie sich nicht rührte, sondern ihm nur aus riesengroßen blauen Augen wie hypnotisiert entgegenstarrte, ließ den Moment noch unwirklicher und überirdischer erscheinen.

Innere Stärke spiegelte sich in ihrem herzförmigen Gesicht, was bloße Schönheit zum Ätherischen erhob. Hohe Wangenknochen. Elegant gerade Nase. Volle Lippen, geschaffen für die Sünde. Haut wie Alabaster. Oberhalb ihres Mundwinkels saß ein kleiner Schönheitsfleck.

Sie war zierlich, was einen unbekannten Beschützerinstinkt in Cesar ansprach, und strahlte pure weibliche Sinnlichkeit aus. Nein, sie konnte nicht real sein. Und doch reagierte er mit jeder Zelle auf ihren Anblick.

Wie um zu prüfen, dass