: Christoph Wagner
: Extreme Eigenkapitalausstattungen kleiner und mittlerer Unternehmen Bestandsaufnahme und explorative Untersuchung
: Springer Gabler
: 9783658181697
: 1
: CHF 41.70
:
: Betriebswirtschaft
: German
: 282
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Christoph Wagner analysiert kleine und mittlere Unternehmen mit extremen Eigenkapitalausstattungen in einem generell schwach eigenkapitalisierten Branchenumfeld. Auf Basis qualitativer Interviews leitet er mithilfe der Grounded Theory Erkenntnisse ab. Insbesondere kann er zeigen, dass die untersuchten Unternehmen ihre Kapitalstruktur nicht bewusst wählen. Auch das Wissen der Gesellschafter zu Finanzierungsthemen hat keinen Einfluss auf die Höhe der Eigenkapitalausstattung.



Christoph Wagner hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen und der London School of Economics studiert und an der Technischen Universität Chemnitz promoviert. Er ist als Berater in einem führenden Strategieberatungshaus tätig und hat sich auf den Bankensektor spezialisiert.

Inhaltsverzeichnis7
Abbildungsverzeichnis12
Tabellenverzeichnis15
Abkürzungsverzeichnis16
1 Zielstellung und Aufbau der Arbeit20
1.1 Einleitung und Problemstellung20
1.2 Forschungsgegenstand und Zielstellung der Arbeit21
1.3 Aufbau der Arbeit22
2 Definitorische Abgrenzungen undGrundlagen24
2.1 Kleine und mittlere Unternehmen24
2.1.1 Quantitative Abgrenzung kleiner und mittlerer Unternehmen25
2.1.1.1 Handelsgesetzbuch26
2.1.1.2 Deutsche Bundesbehörden26
2.1.1.3 Institut für Mittelstandsforschung27
2.1.1.4 Zusammenfassender Überblick gängiger Unternehmensgrößen- definitionen27
2.1.2 Qualitative Abgrenzung kleiner und mittlerer Unternehmen28
2.1.3 Abgrenzung von kleinen und mittleren Unternehmen imRahmen dieser Arbeit29
2.2 Finanzierung und Eigenkapital30
2.2.1 Positionen des Eigenkapitals32
2.2.2 Bedeutung des Eigenkapitals34
3 Metaanalyse und Ergebnisse vonErhebungen zur Eigenkapitalausstattungdeutscher Unternehmen35
3.1 Überblick regelmäßiger Erhebungen zur Eigenkapitalausstattung deutscher Unternehmen35
3.1.1 Deutsche Bundesbank: Unternehmensbilanzstatistik36
3.1.1.1 Deutsche Bundesbank: Statistische Sonderveröffentlichung 536
3.1.1.2 Deutsche Bundesbank: Statistische Sonderveröffentlichung 638
3.1.2 Kreditanstalt für Wiederaufbau: Mittelstandspanel39
3.1.3 Creditreform: Wirtschaftslage Mittelstand42
3.1.4 Deutscher Sparkassen- und Giroverband: Diagnose Mittelstand44
3.1.5 Volks- und Raiffeisenbanken: Mittelstand im Mittelpunkt45
3.1.6 Bundesverband der Deutschen Industrie:BDI-Mittelstandspanel47
3.2 Kritische Würdigung bestehender Erhebungen zur Eigenkapitalausstattung deutscher Unternehmen49
3.2.1 Unvollkommenheit der Erhebungsformen49
3.2.2 Verzerrte Datengrundlage und mangelhafte Repräsentativität51
3.2.3 Berücksichtigung verwendeter Finanzierungsinstrumente53
3.2.4 Uneinheitliche und unklare Eigenkapitaldefinitionen54
3.2.5 Uneinheitliche und unklare Größenklassen54
3.2.6 Beachtung von Rechtsformspezifika55
3.3 Ergebnisse bestehender Erhebungen zur Eigenkapitalausstattung deutscher Unternehmen nach Größenklassen56
3.3.1 Zur Eigenkapitalausstattung von kleinen und mittlerenUnternehmen im Vergleich zu Großunternehmen56
3.3.1.1 Aufschlüsselung der Eigenkapitalausstattung nach Rechtsformen59
3.3.1.2 Aufschlüsselung der Eigenkapitalausstattung nach Wirtschaftszweigen63
3.3.2 Zur Eigenkapitalausstattung von kleinen und mittlerenUnternehmen66
3.4 Zwischenfazit I68
4 Bezugsrahmen:Kapitalstrukturtheorie69
4.1 Traditionelles Modell70
4.2 Neo-klassische Ans¨atze74
4.2.1 Irrelevanz-Theorem75
4.2.2 Trade-Off-Modell78
4.2.2.1 Statisches Trade-Off-Modell78
4.2.2.2 Dynamisches Trade-Off-Modell80
4.3 Neo-institutionalistische Ansätze82
4.3.1 Agency-Modelle83
4.3.2 Transaktionskosten-Modelle87
4.3.3 Verfügungsrechte-Modelle89
4.4 Signalling-Modelle92
4.5 Marktstrategische Modelle94
4.6 Pecking Order Modell97
4.6.1 Statische Pecking Order97
4.6.2 Dynamische Pecking Order100
4.7 Kapitalmarktorientierte Ansätze101
4.7.1 Market Timing Theorie101
4.7.2 Inertia Theorie103
4.8 Persistenz Theorie105
4.9 Business Life Cycle Ansatz107
4.10 Strategisches Management Ansatz111
4.11 Determinantenforschung114
4.12 Empirische Untersuchungen für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland119
4.13 Zwischenfazit II121
5 Bezugsrahmen:Mittelstandsforschung zurFinanzierung123
5.1 Empirische Erkenntnisse zum Finanzierungsmixkleiner und mittlerer Unternehmen123
5.1.1 Innenfinanzierung125
5.1.2 Bankkredite126
5.1.3 Darlehen und Einlagen von Gesellschaftern126
5.1.4 Lieferantenkredite127
5.1.5 Konzerninterne Finanzierung128
5.1.6 Leasing129
5.1.7 Factoring131
5.1.8 Beteiligungskapital132
5.1.9 Mezzanine-Kapital133
5.1.10 Sonstige Finanzierungsarten134
5.2 Besonderheiten bei der Finanzierung kleiner undmittlerer Unternehmen134
5.2.1 Risikocharakteristika134
5.2.2 Geringe Ressourcenausstattung136
5.2.3 Besondere Rolle des Gesellschafters137
5.2.4 Mangel an externen Finanzierungsalternativen141
5.2.5 Geringe Transparenz für Externe143
5.2.6 Bilanzpolitik144
5.3 Zwischenfazit III146
6 Forschungsgegenstand undmethodisches Vorgehen147
6.1 Forschungsgegenstand: Extreme Eigenkapitalausstattungenvon KMU147
6.2 Methodischer Bezugsrahmen149
6.2.1 Methodenwahl149
6.2.2 Grounded Theory150
6.2.2.1 Theoretische Sensibilit¨at und theoretisches Sampling151
6.2.2.2 Zyklisches Vorgehen152
6.2.2.3 Datenerhebung mithilfe von Interviews153
6.2.2.4 Codieren154
6.2.2.5 Memos156
6.2.2.6 Theoretische S¨attigung156
6.2.2.7 Zusammenfassende Darstellung157
6.2.2.8 G¨utekriterien der qualitativen Sozialforschung158
6.2.3 Statistische Grundlagen159
6.2.3.1 Skalentypen160
6.2.3.2 Deskriptive Statistik160
6.2.3.3 Maße zur Beschreibung statistischer Zusammenhänge161
6.2.3.4 Tests auf Signifikanz von Unterschied