: Anna-Christin Söhling
: Problemlösen und Mathematiklernen Zum Nutzen des Probierens und des Irrtums
: Springer Spektrum
: 9783658175900
: 1
: CHF 41.60
:
: Schulpädagogik, Didaktik, Methodik
: German
: 392
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF

Anna-Christi Söhling beschreibt die Erkenntnisgewinnung während des Problemlöseprozesses durch Probieren und Aufdecken von Irrtümern. Dabei nutzt sie das Begriffsnetz aus Deduktion, Abduktion und Induktion nach Peirce (1903) und Meyer (2007). Mathematische Problemlöseprozesse zeichnen sich oft durch Probieren und irrtumbehaftete Herangehensweisen aus. Dennoch scheinen Schülerinnen und Schüler nicht nur durch reinen Zufall zu einer Lösung zu kommen. Neben der philosophisch-logischen Rekonstruktion ebensolcher Prozesse beschäftigt sich die Autorin mit der Frage nach dem Erlernen von Mathematik durch Problemlösen.



Anna-Christin Söhling ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln tätig. Dort arbeitet sie zur logisch-philosophischen Rekonstruktion von Lernprozessen, insbesondere Problemlöseprozessen.

Geleitwort6
Vorwort8
Inhaltsverzeichnis10
Abbildungsverzeichnis14
Tabellenverzeichnis15
1Einleitung16
1.1 Zum Anliegen und Aufbau der vorliegenden Arbeit16
1.2 Beispiele zum Begriff der Abduktion20
2Problemlösen23
2.1 Begriffliche Klärung23
2.2 Psychologische Theorien zum Problemlösen27
2.2.1 Assoziationismus/Behaviorismus27
2.2.2 Gestaltpsychologie28
2.2.3 Funktionalismus31
2.3 Problemlösen als Prozess des Aufstellens und Testens von Hypothesen35
2.3.1 Rahmung beim Problemlösen36
2.3.2 Das SDDS-Modell37
2.4 Zum Phänomen der Einsicht beim Problemlösen39
2.5 Inhaltliches Lernen beim Problemlösen41
2.6 Mathematikdidaktische Forschung zum Problemlösen44
2.6.1 Das Phasen-Modell des Problemlösens nach Pólya (1949)44
2.6.2 Die Rolle von Heuristik beim Problemlösen45
2.7 Bezug zur eigenen Arbeit49
3Vom Probieren zur Strukturerkenntnis51
3.1 Begriffliche Klärung52
3.1.1 Definitionen des wilden und systematischen Probierens in der Literatur52
3.1.2 Eigene Definition des Probierens und verschiedener Arten des Probierens54
3.2 Zum Übergang zwischen verschiedenen Arten des Probierens58
3.3 Theorien und Theorieansätze zum Probieren beim Problemlösen61
3.3.1 Theorien zum Probieren in der Psychologie61
3.3.2 Theorieansätze zum Probieren in der Mathematikdidaktik64
3.4 Bezug zur eigenen Arbeit68
4Aus Irrtümern lernen70
4.1 Begriffliche Klärung71
4.1.1 Definition der Begriffe „Fehler“ und „Irrtum“71
4.1.2 Besonderheiten und Schwierigkeiten beim Problemlösen75
4.1.3 Der Irrtumsbegriff nach Mittelstraß (1989)77
4.1.4 Eigene Definition des Begriffs „Irrtum“78
4.2 Zur Rolle und zum Nutzen des Irrtums80
4.2.1 Der Nutzen des Irrtums in der Wissenschaft80
4.2.2 Die Rolle des Fehlers/Irrtums beim Lernen von Schülern82
4.2.3 Die Rolle des Fehlers/Irrtums im Mathematikunterricht86
4.2.4 Die Rolle des Fehlers/Irrtums beim Problemlösen88
4.3 Bezug zur eigenen Arbeit89
5 Möglichkeiten und Grenzen des Erkenntnisgewinns beim Problemlösen90
5.1 Zum Erkenntnisgewinn beim Problemlösen – eine erste Konkretisierung91