2. Einstiegs- und Gruppenspiele
2.1 Lasst die Spiele beginnen! – Eisbrecher und Kennenlernspiele
Moleküle bilden
Fokus: Kennenlernen, Eisbrecher, Bewegung
Anzahl: 12–100 Teilnehmer
Auch nutzbar: zur Kleingruppenbildung
„Moleküle“ ist ein Eisbrecher und als humorvolles Kennenlernspiel (auch für große Gruppen) geeignet. Es ermöglicht den Teilnehmern, schnell auf fremde Personen zuzugehen. Auch schüchterne Mitglieder können so schnell neue Kontakte knüpfen. Das Spiel bringt Bewegung, leichtes Chaos und erstes Gelächter in die Runde.
Wie funktioniert das Spiel? Die Teilnehmer laufen kreuz und quer durch den Raum, bis die Spielleiterin eine Zahl ruft, z. B. „Stopp! Vier!“ Jetzt bilden sich Gruppen zu je vier Personen, haken sich mit den Armen unter und bilden auf diese Weise ein „Molekül“. In der so entstandenen Kleingruppe können sich die Teilnehmer mit Namen vorstellen. Nach wenigen Augenblicken laufen sie wieder (einzeln) durch den Raum, bis die Spielleiterin eine andere Zahl ruft und sich entsprechend große neue Moleküle bilden. Ist die Gesamtgruppe sehr groß, reicht es meist, in den Molekülgruppen den Namen und vielleicht den Wohnort zu nennen. Bei kleineren Gesamtgruppen (bis 20 Personen) lässt sich auch Persönliches (z. B. Hobby, Familienstand, Lieblingsessen) erfragen. Es ist möglich, dass sich Teilnehmer auch mehrmals mit denselben Leuten in einem Molekül wiederfinden. Die maximale Anzahl pro Einheit sind sieben Personen.
Zum Start eines Seminars steuere ich so die erste Gruppenbildung. Bei Firmentrainings könnte z. B. ein Fünfer-Molekül eine erste gemeinsame Aufgabe lösen, z. B. ihre Wünsche und Erwartungen an das Seminar formulieren. Oder es finden sich drei Vierermoleküle zu einer Zwölfergruppe zusammen. Auf diese Art kommen oft Leute in einer Kleingruppe zusammen, die sich so nicht gefunden hätten. Bei Ausbildungsgruppen, die über längere Zeit zusammen sein werden, lasse ich in der letzten „Stopp!“-Runde Paare (Zweier-Molekül) bilden. Die beiden Mitspieler machen sich näher miteinander bekannt und stellen anschließend ihren Molekül-Partner der Gruppe vor.
Extra-Praxistipp: Wenn bei großen Gruppen durch Stuhlreihen zu wenig Raum ist, bitte ich die Teilnehmer, die Stühle zur Seite zu stellen. Nach dem Spiel bedanke ich mich mit den Worten: „Danke, dass Sie Ihre Stühle wieder an ihren Platz stellen.“
Hallo, ich bin Erwin …
Fokus: Vorstellungsrunde, Namen kennenlernen
Anzahl: bis 20 Teilnehmer
Auch nutzbar: nach der Pause am ersten oder zweiten Tag, als Muntermacher, beim Thema Wahrnehmung (siehe Variante)
Wie funktioniert das Spiel? Die Teilnehmer stehen oder sitzen im Kreis. Der Spielleiter beginnt, stellt sich mit seinem Namen und einem Hobby / einer Lieblingsbeschäftigung vor: „Hallo, ich bin Erwin – und ich