: Rebecca Winters, Miranda Lee, Chantelle Shaw, Abby Green
: Julia Extra Band 426
: Cora Verlag
: 9783733708016
: Julia Extra
: 1
: CHF 5.40
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 448
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

AUCH EIN MILLIARDÄR BRAUCHT LIEBE von LEE, MIRANDA
Liebe? Heiraten? Nichts für Milliardär Alex Kotana! Dafür genießt er sein Junggesellenleben viel zu sehr. Auch mit seiner hübschen Assistentin Harriet will er jetzt nicht mehr als eine leidenschaftliche Nacht im Luxushotel verbringen. Doch dann erfährt er von den süßen Folgen ...
SINNLICHE BLICKE AUS SAPHIRBLAUEN AUGEN von SHAW, CHANTELLE
Die sinnlichen Küsse des geheimnisvollen Brasilianers Diego Cazorra sind so verlockend wie verboten für Clare. Denn sie hat sich als Nonne verkleidet, um ihre entführte Schwester zu retten. Da kann sie wohl schlecht eine Liebesaffäre beginnen! Sosehr sie Diego auch begehrt ...
KÜSS MICH IMMER WIEDER! von GREEN, ABBY
Hoteltycoon Zac Valenti fühlt sich unwiderstehlich zu der atemberaubend schönen Fremden hingezogen, die er auf einem New Yorker Maskenball trifft. Aber kaum hat er sie geküsst, verschwindet sie spurlos wie Cinderella - und Zac muss fürchten, dass sie eine Hochstaplerin ist!
VERFÜHRT UNTER GRIECHISCHEN STERNEN von WINTERS, REBECCA
Der gut aussehende griechische Millionär Vasso Giannopoulos ist der faszinierendste Mann, der Zoe je begegnet ist. Doch während sie sich nach einer Nacht in seinen Armen eingesteht, dass sie unrettbar ihr Herz an ihn verloren hat, scheint er nur Mitleid für sie zu empfinden, oder? IV. Indexseite:



<p>Miranda Lee und ihre drei älteren Geschwister wuchsen in Port Macquarie auf, einem beliebten Badeort in New South Wales, Australien. Ihr Vater war Dorfschullehrer und ihre Mutter eine sehr talentierte Schneiderin. Als Miranda zehn war, zog die Familie nach Gosford, in die Nähe von Sydney. Miranda ging auf eine Klosterschule. Später entschied sie sich für eine Karriere als Informatikerin, die endete, als sie heiratete, drei Töchter bekam und die Familie ein großes Stück Land erwarb. Dort züchtete Miranda Windhunde, Pferde und Ziegen, aber all das genügte ihr nicht. Sie wollte kreativ sein und gleichzeitig Geld verdienen! Als ihre Schwester ihr vorschlug, doch mal eine Romance zu schreiben, wurde sie nachdenklich. Sie fand die Idee gut - es klang interessant, und sie konnte es von zu Hause aus machen. Aber es dauerte zehn lange Jahre, bis ihr erster Liebesroman tatsächlich veröffentlicht wurde. Mittlerweile waren Miranda, ihr Mann und die drei Töchter zurück an die Küste gezogen, wo sie bei Sonne, Sand und Meer ihr Leben genossen. Langsam stellten sich die ersten Erfolge ein, und ziemlich wagemutig machte Miranda die Zusage, eine Miniserie, die aus sechs Büchern bestand, innerhalb von neun Monaten abzuliefern. Sie wird es ihrem Mann nie vergessen, dass er seinen gut bezahlten Job als leitender Angestellter aufgab, um sie zu unterstützen und den Haushalt zu organisieren. Zahlreiche weitere Liebesromane folgten, sexy, leidenschaftlich, spannend und mit sehr lebendig geschilderten Hauptfiguren. Miranda Lee hat einen Grundsatz: Langweile niemals deine Leserinnen! Millionen Fans in aller Welt sind sich einig: Diesem Grundsatz bleibt Miranda Lee in allen Romances treu.</p>

1. KAPITEL

Eigentlich müsste ich besser drauf sein, dachte Alex, als er mit seinem Kaffeebecher auf die Terrasse seines Penthouse ging. Er erschauerte in der kühlen Morgenluft. Es würde jedoch bald wärmer werden, denn die Sonne ging bereits auf. Der Winter in Sydney war ein Picknick, verglichen mit dem in London. Er war froh, wieder zu Hause zu sein, aber aus irgendeinem Grund nicht wirklich glücklich.

Ich bin ein Idiot, dachte er, während er die Skyline der Stadt betrachtete. Schließlich hatte er alles erreicht, was er sich je vorgenommen hatte. Mit nur vierunddreißig Jahren hatte er genug Geld, um alle Wohltätigkeitsprojekte fördern zu können, die ihm am Herzen lagen.

Nach seinem Rhodes-Stipendium an der Universität von Oxford hatte er vor mehr als zehn Jahren ein Unternehmen in London gegründet – zusammen mit seinen zwei besten Freunden aus Oxford. Damals hatten sie eine völlig heruntergekommene Weinbar gekauft und damit den Grundstein für einen internationalen Konzern gelegt. Aus der einen Weinbar waren zwei geworden, dann drei, zehn und schließlich ein Franchise-Unternehmen.

Sergio war derjenige gewesen, der die Idee dazu gehabt hatte.

Zum ersten Mal an diesem Morgen musste Alex lächeln, wie immer, wenn er an Sergio dachte. Genauso ging es ihm bei Jeremy, so unterschiedlich die beiden auch waren. Sergio nahm das Leben manchmal viel zu ernst, während Jeremy … Großer Gott, wie sollte man ihn am besten beschreiben? Manche bezeichneten ihn als Playboy, doch Alex wusste, dass Jeremy im tiefsten Innern hochanständig, großzügig und loyal war, auch wenn er mehr Charme und Geld hatte, als gesund für ihn war. Und jetzt war er sogar noch reicher, nachdem der Verkauf ihres Franchise-Unternehmens sie alle zu Milliardären gemacht hatte.

Alex’ Lächeln erlosch, als ihm bewusst wurde, dass dieser Verkauf ihren engen Kontakt zerstört hatte. Er zweifelte nicht daran, dass sie Freunde bleiben würden, aber es würde nicht mehr so sein wie früher, als sie sich regelmäßig in London gesehen hatten. Sergio war inzwischen nach Mailand zurückgekehrt, um sich um die krisengeschüttelte Firma seiner Familie zu kümmern, während Alex keinen Grund mehr hatte, nach England zurückzukehren.

Aber so war das Leben nun einmal. Die Dinge veränderten sich ständig.

Er warf einen Blick auf die Armbanduhr. Schon fast acht. Er würde zu spät zur Arbeit kommen, etwas, das ihm eigentlich so gut wie nie passierte.

Harry fragte sich bestimmt schon, wo er steckte. Hoffentlich war sie wegen seiner schlechten Laune gestern nicht sauer auf ihn. Nicht, dass sie ihm das übel genommen zu haben schien. Sie war zwar noch relativ jung, aber trotzdem die professionellste und vernünftigste Assistentin, die er je gehabt hatte.

Alex trank seinen Kaffee aus und ging in die Wohnung zurück, um seinen Becher in den Geschirrspüler zu stellen. Er griff nach seinem Handy und den Schlüsseln und ging zum Fahrstuhl. Als die Fahrstuhltür aufglitt, klingelte sein Handy. Alex lächelte, als er sah, dass Jeremy am Apparat war.

Wenn man vom Teufel spricht!

„Was für ein Zufall! Ich musste gerade an dich denken.“ Alex betrat den Fahrstuhl und drückte auf den Knopf für die Tiefgarage.

„Das ist ja beunruhigend“, antwortete Jeremy mit jener tiefen männlichen Stimme, die bei seiner Statur viele Menschen verblüffte. „Hast du nichts Besseres zu tun? Du solltest damit beschäftigt sein, noch mehr Millionen zu scheffeln. Oder vielleicht auch nicht, du gibst sie ja doch nur wieder weg.“

Alex grinste. „Hast du getrunken?“ In London musste es später Abend sein.

„Kann man wohl sagen. Ich bin auf einer Party. Einer Verlobungsparty genau genommen.“

Alex unterdrückte ein Stöhnen. Vermutlich heiratete mal wieder einer von Jeremys Brüdern – vielleicht sogar seine Mutter oder sein Vater. Die Gründe für Jeremys negative Einstellung zur Ehe waren nicht schwer zu erraten. Er glaubte nicht daran, dass Gefühle von Dauer waren.

Alex hatte auch nichts mit der Institution Ehe am Hut, aber nicht, weil er ein Skeptiker oder Zyniker war. Er glaubte an die große Liebe, vorausgesetzt, man fand die Richtige. Er hatte nur kein Interesse an einer Seelenverwandten, und zwar aus persönlichen Gründen, allen voran das Versprechen, das er seiner Mutter auf dem Sterbebett gegeben hatte.

„Gott hat dich aus einem ganz bestimmten Grund so intelligent gemacht“, hatte sie zu ihm gesagt. „Versprich mir, dass du deine Talente nicht verschwendest. Nutze sie für etwas Positives. Tu Gutes.“

Und genau daran hatte Alex sich gehalten. Doch ein hingebungsvoller Philanthrop zu sein kostete viel Zeit und Energie – da blieb einfach nicht genug für eine Ehefrau und eine Familie übrig. Und ehrlich gesagt, gefiel es ihm, Junggeselle zu sein. Er lebte gern