: Kate Hewitt, Abby Green, Susanna Carr, Caitlin Crews, Maisey Yates, Michelle Conder, Carol Marinelli
: Die Chatsfield-Dynastie - 2. Staffel: Ein aufregendes Spiel um Macht, Leidenschaft und Vergnügen
: Cora Verlag
: 9783733775766
: eBundle
: 1
: CHF 13.50
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 1202
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Der Welt elitärstes Hotel-Imperium hält Ausschau nach einem neuen Juwel in seiner Krone, und Spencer Chatsfield hat es gefunden. Doch Isabelle Harrington, das Mädchen aus seiner Vergangenheit, weigert sich zu verkaufen! Damit wird einer der mondänsten Schauplätze auf dem Globus zum Schachbrett für ein aufregendes Spiel um Macht, Leidenschaft und Vergnügen erklärt ...
DIE SINNLICHEN KÜSSE DES STOLZEN SCHEICHS
Eine Oase im Sonnenlicht, ein reich geschmücktes Wüstenzelt ... und ein betörender Scheich, der Sophie so besitzergreifend in den Armen hält, dass sie wie verzaubert ist. Eigentlich träumt die junge Journalistin von einer Karriere - und nicht von einem Liebesmärchen ...
DER MILLIARDÄR UND DIE SÜßE REBELLIN
Der sündhaft reiche Wirtschaftstycoon Giancarlo Delucca will nur eins: den Weltmarkt erobern ... auch wenn er dafür die widerspenstige Tochter seines größten Konkurrenten heiraten muss. Für den skrupellosen Womanizer steht fest, er wird seine Braut schon zähmen ...
DER PLAYBOY UND DIE SCHÖNE PRINZESSIN
Nach einem bösen Familienstreit flieht die unerfahrene Prinzessin Leila heimlich nach New York ... und trifft in einer noblen Hotelbar auf den charmantesten Playboy der Stadt: James Chatsfield! Ein Blick aus den samtbraunen Augen des unwiderstehlichen Hoteltycoons und Leila spürt zum ersten Mal in ihrem Leben die prickelnde Macht sinnlicher Gefahr ...
SÜßE VERSUCHUNG, VERBOTENES GLÜCK
Für Olivia Harrington ist die Berlinale der perfekte Ort, um ihren neuen Film zu feiern ... aber seit ihrer Ankunft im Luxushotel The Chatsfield läuft einfach alles schief! Nicht nur, dass sie mit dem arroganten, aber aufregend attraktiven Hoteltycoon Ben Chatsfield im Dauerstreit liegt, nein, das Foto eines Paparazzo zeigt sie beide auch noch als Liebespaar ...
DIESER EINE LETZTE KUSS
Sexy Reeder Theo Tsoukatos verlangt von seiner untreuen Frau, die Details ihrer Scheidung dort zu klären, wo sie einst ihr größtes Glück erlebten - in Barcelona. Doch sein Racheplan scheitert: Nicht nur, dass die Erinnerungen an ihre Flitterwochen ihn plötzlich selbst einholen, jetzt behauptet Holly, dass sie ihn nie betrogen hat ...
DER TYCOON UND DIE EISPRINZESSIN
Um ihrer berühmten Familie zu imponieren, nimmt Eleanore Harrington das Angebot an, ein Palasthotel aus Eis zu bauen. Der Haken? Ihr Boss ist Lukas Kuznetskov, ein russischer Milliardär, so kalt und unnachgiebig wie das Eis, mit dem sie arbeitet. Eleanore spürt schnell, dass Lukas' selbstherrlicher Charme ihr Blut trotz klirrender Kälte zum Kochen bringt ...
DAS GEHEIMNIS DER SCHÖNEN RIVALIN
Milliardär und Glücksspieler Cooper Brock verliert nie ... bis ihm die bezaubernde Serena in Portugal einen lukrativen Deal wegschnappt! Vor dieser aufreizenden Schönheit mit dem Rücken an der Wand zu stehen, passt Cooper gar nicht ...
RIVALEN DER SINNLICHKEIT
Wenn Giganten lieben! Spencer Chatsfield hat es bis an die Spitze des elitärsten Hotelimperiums der Welt gebracht. Jetzt plant der ambitionierte Tycoon seinen letzten Coup: die feindliche Übernahme des größten Konkurrenten! Doch leider stellt sich ihm dabei Hotelerbin Isabelle Harrington höchstpersönlich in den Weg ...
EINE NACHT VOLLER SÜNDE
Nach einer geplatzten Hochzeit, an der Libby Lancaster als Gast hatte teilnehmen wollen, strandet sie allein und ohne Zimmer im legendären Chatsfield. Entschlossen, das Beste aus der Situation zu machen, schlüpft sie in das Designerkleid und die High Heels ihrer umschwärmten Cousine. Nur ein einziges Mal will sie nicht die Brave, sondern ein böses Mädchen sein ...



<p>Aufgewachsen in Pennsylvania, ging Kate nach ihrem Abschluss nach New York, um ihre bereits im College angefangene Karriere als Schauspielerin weiter zu verfolgen. Doch ihre Pläne änderten sich, als sie ihrer großen Liebe über den Weg lief. Bereits zehn Tage nach ihrer Hochzeit zog das verheiratete Paar nach England, wo Kate unter anderem als Schauspiellehrerin, Redaktionsassistentin und Sekretärin jobbte, bis bald darauf ihr erstes Kind auf die Welt kam. Kate, die mit 13 Jahren zum ersten Mal einen Liebesroman von Mills& Boon gelesen hatte und seither jede Romance begeistert verschlang, die sie in die Hände bekam, übte sich nun während ihrer Zeit als Mutter selbst an der Schriftstellerei. Als ihre Tochter ein Jahr alt war, der erste Erfolg: Sie verkaufte ihre erste Kurzgeschichte an das britisches Magazin 'The People's Friend' Für sie gehören Eifer und Ausdauer genauso zum Schreiben wie Fantasie und Leidenschaft: 'Schreibe jeden Tag', rät sie allen Hobbyautoren, 'und wenn es nur 10 bis 15 Minuten sind!' Neben dem Schreiben liebt sie zu lesen, reisen und zu stricken. Unheimlich gerne würde sie auch ein Musikinstrument erlernen. Sollte es in ihrer Schreibkarriere einmal schlechter laufen, könnte sie sich auch einen Job als Kinderbibliothekarin vorstellen. Kate lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern im lieblichen Cotswolds in England und genießt das Landleben in vollen Zügen. Das Familienleben mit all seinen kleinen Gewohnheiten hat bei ihr dabei oberste Priorität. 'Es ist so einfach, in Eile und beschäftigt zu sein - besonders mit fünf Kindern! - darum ist es umso wichtiger, sich so oft wie möglich zusammenzusetzen und über alle möglichen Dinge zu reden, die nichts mit dem Job oder unseren To-Do-Listen zu tun haben. Diese Augenblicke mit meinem Mann sind der Ausgleich, den ich brauche - und die uns das Gefühl geben, noch immer genauso jung und verliebt zu sein wie damals.'</p>

3. KAPITEL

Aber jetzt reichte es. Sie hatte Lucinda zwar ein Versprechen gegeben, doch Lucaj war ihr entschieden eine Nummer zu groß. Sollte sie sich je wieder verabreden, was noch fraglich war, würde sie sich für die moderne Variante eines gemütlichen Hausmanns mit Pfeife und Pantoffeln entscheiden. Und sie würde es schön langsam angehen und sich nicht Hals über Kopf in eine leidenschaftliche Affäre stürzen, und das mit einem Mann, der vielleicht als internationaler Playboy bekannt war.

„Ich muss wirklich gehen.“ Sie sammelte ihre Habseligkeiten ein.

„Dann erlauben Sie mir, Sie zum Aufzug zu begleiten …“

Überrascht sah sie Lucaj an. Ihr Herz schlug viel zu schnell.Er will mich zum Aufzug begleiten?

Ein bisschen freute sie sich über sein Angebot. Nein, sie freute sich sogar sehr darüber. Es war schmeichelhaft, aufregend und leichtsinnig. Bisher war sie noch nie leichtsinnig gewesen.

„Ich komme schon klar.“Gut, ich habe gekniffen … Aber es war auch nicht einfach, lebenslange Verhaltensweisen plötzlich über Bord zu werfen. Denn Vorsicht stand sozusagen in Libbys DNA.

Doch Lucaj ließ sich nicht so leicht abwimmeln. Sie merkte, dass er hinter ihr war, als sie zur Tür ging. Ein Schauer lief ihr über den Rücken, als sie seinen sengenden Blick spürte. Bestimmt waren die hohen Absätze schuld daran. Denn mit diesen Schuhen bewegte sie sich anders. Wahrscheinlich schwangen ihre Hüften hin und her, ohne dass sie es beabsichtigte.

Inzwischen hatten sie die Tür zur Lobby erreicht, doch sie hatte sich immer noch nicht umgedreht, um Lucaj zu sagen, dass sie Türen auch selbst öffnen konnte. Plötzlich kam ihnen der diensthabende Hotelmanager entgegen. „Ms. Lancaster, entschuldigen Sie, dass ich störe, aber ich wollte Sie noch erwischen, bevor Sie nach oben gehen.“

„Ja?“ Überrascht sah sie den Mann an.

„Ich möchte mich bei Ihnen wegen des Durcheinanders bezüglich Ihres Zimmers entschuldigen, Ms. Lancaster. Und ich freue mich sehr, Ihnen sagen zu können, dass wir etwas anderes für Sie haben arrangieren können.“

Luce hat sich für mich eingesetzt, war Libbys erster Gedanke. Natürlich war es so. Lucinda musste in letzter Minute noch etwas für sie in die Wege geleitet haben. Sie wartete ab, was der Manager noch zu sagen hatte.

„Wir werden Ihnen die beste Unterkunft geben, die das Chatsfield zu bieten hat, Ms. Lancaster.“

„Ach, das ist wirklich nicht nötig.“

Jetzt war es an ihr, verlegen zu sein, besonders da Lucaj direkt hinter ihr stand. Doch sie kam nicht dazu, dem Mann zu erklären, dass ein helleres, ruhigeres Zimmer zwar schön wäre, sie aber gern in dem anderen Zimmer bleiben würde, weil sie keine Umstände machen wollte. Doch der Manager ließ nicht locker.

„Bitte sagen Sie nichts, bevor Sie sich die Suite angesehen haben und sicher sein können, dass sie Ihren Anforderungen genügt.“

„Die Suite?“ Sofort wurde Libby aus der glamourösen Welt, die ihr das Kleid und die Schuhe vorgegaukelt hatten, in die reale Welt katapultiert – eine Welt, in der sie nicht genug Geld hatte, um eine Suite zu bezahlen.

„Unsere beste“, versicherte der Manager.

„Das ist sehr freundlich von Ihnen, aber …“

„Wir bestehen darauf. Der Komfort unserer Gäste ist unser oberstes Anliegen.“ Er warf ihr ein gewinnendes Lächeln zu. „Wir wollen doch, dass Sie wiederkommen, Ms. Lancaster.“

Libby brachte ein nervöses Lachen zustande und merkte, dass die Augen des Hotelmanagers jedes Mal aufleuchteten, wenn er zu Lucaj sah.

„Libby?“, drängte Lucaj.

Er hatte recht, sie musste etwas sagen. Denn sie konnte nicht länger dastehen, ihr Hirn wie eingefroren, und die Tür zur Bar blockieren. Sie hatte ungefähr zwei Sekunden, um sich zu entscheiden.

„Das ist sehr freundlich von Ihnen“, sagte sie.

„Würden Sie dann beide bitte mitkommen?“, lud der Manager sie ein und deutete auf die Aufzüge.

Beide?Hat er wirklich beide gesagt?

Böses Mädchen?Gutes Mädchen?

Für welche Variante hatte ich mich noch einmal entschieden?

„Lucaj …“, murmelte Libby.

„Ja?“ Er beugte den Kopf, während seine Lippen sich schon verdächtig zu einem Lächeln verzogen. Er sah aus, als wüsste er bereits, welche Frage sie ihm stellen wollte.

„Würde es Ihnen etwas ausmachen, die Suite mit mir anzusehen?“

Er zögerte nur einen winzigen Moment. „Natürlich nicht. Sehr gern. Nach Ihnen …“

Aufzugtüren hatte Libby bislang nie als Einfallstor zu Sodom und Gomorrha betrachtet, und dies war ihre letzte Chance umzukehren …

Abgelehnt!

Eine Entscheidung zurückzunehmen, war ein Zeichen von Schwäche. Ihre Meinung zu ändern, war akzeptabel, aber sie wollte es gar nicht. Denn endlich war sie einmal allein irgendwo und ging nicht in der Menge unter. Sie könnte genau das tun, was sie wollte – oder auch nichts tun. Sie könnte ihrer Nase nachgehen, ihrem Instinkt folgen – oder nichts von alledem. Sie könnte zu Bett gehen, alles beim Alten belassen und morgen aufwachen, ohne dass sich etwas geändert hatte. Aber sie könnte auch das Risiko eingehen und einen Schritt ins Unbekannte wagen.

Am besten jedoch blieb sie die stille, zuverlässige Libby, deren Slips wahrscheinlich inzwischen trocken waren …

Die Aufzugtür öffnete sich. Lucaj und der Manager traten zur Seite, um ihr den Vortritt zu geben. Sie könnte böse sein – oder gut.

Moment mal, es gab noch eine dritte Möglichkeit. Sie könnte gut sein und trotzdem risikofreudig, sich die Suite mit Lucaj ansehen und sich ausmalen, dass er für eine Nacht ihr gehören würde. Anschließend würde sie ihm Gute Nacht sagen, denn im Grunde war sie Realistin, und alles Gute hatte irgendwann ein Ende.

Perfekt.

Allerdings hatte sie das seltsame Gefühl, dass sie die Welt des bösen Mädchens betrat, als sie an den beiden Männern vorbei in den Aufzug stieg. Aber es fühlte sich gut an.

Libby hatte sich in einen so hohen Grad von Selbstvertrauen hineingesteigert, dass sie ein wenig leichtsinnig wurde, als der Aufzug sich verlangsamte. Sie drehte sich um, darauf bedacht, die beiden Männer nicht zu berühren. Als sie den Gurt ihrer Handtasche über die Schulter hängte, rutschte der ganze Inhalt auf den Boden. Zwei Köpfe krachten gegeneinander, da Lucaj und Libby sich gleichzeitig bückten, um ihr Sammelsurium aufzuheben, während der Manager den Lift anhielt. Das Erste, was Libby aufhob, war die Zeitschrift des Hotels, und sie bemühte sich sehr, keine Reaktion zu zeigen, als sie Lucajs Gesicht vorn auf dem Cover bemerkte.

„Ich habe sie nicht gelesen“, versicherte sie mit geröteten Wangen und rappelte sich auf. Sie hatte keine Ahnung, wer er war, sondern wusste jetzt nur, dass er bekannt genug sein musste, um eine Titelseite zu zieren.

Von Lucaj kam lediglich ein amüsierter Blick.

Die Aufzugtür öffnete sich zu einem Paradies ruhiger Eleganz, wie der Manager die beste Suite vom Chatsfield bezeichnete. Er ging voraus und trat zur Seite, nachdem er eine beeindruckend aussehende Tür geöffnet hatte, die in eine riesige Suite führte.

„Nach Ihnen, Ms. Lancaster, und …“ Als Libby an den beiden Männern vorbeiging, verstummte er, nachdem er Lucaj – wie Libby bemerkte – einen Blick zugeworfen hatte.

„Ist diese Unterkunft für Sie akzeptabel, Ms. Lancaster“, fragte der Manager ein wenig besorgt.

„Sie ist wunderschön“, entgegnete Libby voller Ehrfurcht. Aber sie konnte sich die Suite nicht leisten. Ansehen kostete jedoch nichts. Die Suite