: Michael Despeghel
: Die Kraftstoff-Diät High-Intensity-Slimming: So aktivieren Sie die sechs besten Abnehmturbos
: Goldmann Verlag
: 9783641205355
: 1
: CHF 8.00
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: Ernährung
: German
: 224
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der doppelte Abnehm-Turbo.

HIIT (High Intensity Intervall Training), das Powerprogramm aus dem Profisport, ist eine Abfolge von schnellen, intensiven Trainingseinheiten und Ruhephasen. In Kombination mit der richtigen Ernährung wird der Stoffwechsel ebenso intensiv beschäftigt wie die Muskeln, was zum gezielten Abnehmen genutzt werden kann – ohne dabei an Muskelkraft zu verlieren. Dr. Dr. Michael Despeghel hat den optimalen Ernährungsplan zusammengestellt, bestehend aus Low Carb und ketogen (reichlich Eiweiß, hochwertige Fette, kohlenhydratarm). Neueste ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen: es droht kein Leistungsabfall. Der Energielevel bleibt hoch. Mit zahlreichen Fotos, Grafiken und Rezepten.



Dr. Dr. Michael Despeghel ist seit rund dreißig Jahren ein erfahrener Referent zu den Themen Fitness, Prävention und Gesundheit. Als Spezialist für nachhaltige Lebensstiländerung und gesunde Lebensführung hält der Sportwissenschaftler und eloquente Redner europaweit Vorträge. 2006 und 2008 wurde er mit dem Award „Top-Speaker“ ausgezeichnet. Dabei predigt er nicht nur, sondern argumentiert: wissenschaftlich fundiert, in einer klaren Sprache, leicht nachvollziehbar. Rund 250.000 Menschen konnten sich mittlerweile von dem konkreten Nutzen seiner Konzepte überzeugen. Breitere Bekanntheit erlangte er durch eine Focus-Serie, zahlreiche Fernsehauftritte und Bestseller wie „Fitness für faule Säcke“. Despeghel ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für präventive Männermedizin und lehrt als Gastdozent am sportwissenschaftlichen Institut der Justus Liebig Universität Gießen. www.despeghel-partner.de

Stoffwechsel-Optimierung –Der Körper lernt, Fettzellen statt Zucker zu verbrennen

Bei der Kraftstoff-Diät reduzieren wir unsere Energiezufuhr um 20 Prozent. Die entscheidende Frage im Ernährungsteil lautet also: Womit füllen wir die erlaubten 80 Prozent? Unsere Antwort: mit hochwertigem Kraftstoff. Dieses Powerfood besteht zu 70 Prozent aus hochwertigem Fett und zu 20 Prozent aus hochwertigem Eiweiß (Proteinen). Es sorgt dafür, dass alle körperlichen Funktionen auf Hochtouren laufen, und fördert gleichzeitig den schnelleren und leichteren Aufbau von Muskulatur. Denn Muskeln sind bei ihrem Wachstum vor allem auf Proteine angewiesen. Das Ergebnis ist eine spürbar bessere allgemeine Leistungsfähigkeit des Körpers, und es werden fleißige Brennöfen (Muskeln) geschaffen, die den Energieverbrauch derart erhöhen, dass sie auch nach den sechs Wochen wunderbar dabei helfen, das erreichte Gewicht zu halten.

80 100

20 Prozent weniger Kalorien und trotzdem keinen Hunger? Kaum zu glauben, aber wahr. Denn die Hauptenergieträger Eiweiß und Fett sind echte Sattmacher – und zwar anhaltend. Das liegt daran, dass einfache Kohlenhydrate aus beispielsweise Zucker oder Weißmehl viel schneller verstoffwechselt werden als Fett oder Eiweiß.

Dabei enthalten ein Gramm Zucker und ein Gramm Eiweiß jeweils 4,1 Kilokalorien, 1 Gramm Fett enthält hingegen 9,1 Kilokalorien. Für den Körper ist es deutlich aufwendiger, ein Gramm Fett oder Eiweiß (insbesondere pflanzliches) zu verarbeiten als ein Gramm Kohlenhydrate. Die Verarbeitung von Fett und Eiweiß dauert also länger, somit bleiben wir länger satt und nehmen im Endeffekt weniger Kalorien auf.

Was ist das Geheimnis des sogenannten Powerfoods? Es zwingt den Körper dazu, Fettsäuren als Energiequelle zu nutzen. Das heißt, durch die vermehrte Zufuhr von Fett in Kombination mit Eiweiß lernt der Körper, seine Energie statt aus Kohlenhydraten vermehrt aus Fettsäuren zu gewinnen. Das tut er in der Regel nicht aus freien Stücken. Normalerweise bedient sich der Körper vorzugsweise bei den schnell und leicht verfügbaren Kohlenhydraten, etwa aus Nudeln oder Brot. Diese werden als Glykogen (siehe folgenden Infokasten) in Muskeln und Leber gespeichert, so kann der Körper schnell darauf zurückgreifen. Dort ist der Platz jedoch begrenzt, also werden überschüssige Kohlenhydrate zu Fettsäuren umgebaut und in den Fettdepots gespeichert. Bei der nächsten Belastung, zum Beispiel durch körperlich anstrengende Arbeit oder sportliche Aktivität, greift der Körper zuerst auf die Glykogenspeicher in den Muskeln und der Leber zu. Sie spenden für maximal zwei Stunden die nötige Energie – entsprechend kürzer, wenn die Intensität der Beanspruchung höher ist. Wenn diese Speicher leer sind, sucht sich der Körper andere Energiequellen, vorausgesetzt, es gibt keinen neuen Nachschub an Kohlenhydraten. Erst jetzt greift er auf Fettsäuren zurück und gewinnt aus ihnen die nötige Energie, was für ihn deutlich schwerer ist. Allerdings kann er von Fett viel länger zehren, weil es deutlich langsamer verbrennt als Zucker. Zudem ist es meist reichlich vorhanden.

Was ist Glykogen?

Glykogen ist ein aus Traubenzucker aufgebautes Kohlenhydrat. Es wird von der Muskulatur und der Leber gebildet und dient dort als Energiesp