: Audrey Carlan
: Calendar Girl November
: Ullstein
: 9783843713610
: Calendar Girl Buch
: 1
: CHF 2.70
:
: Erzählende Literatur
: German
: 160
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der November stellt Mias Liebe auf die Probe Für Mia und Wes ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Sie haben miteinander die Liebe ihres Lebens gefunden. Doch für Wes ist es schwierig zu akzeptieren, dass Mia mit ihren ehemaligen Kunden weiterhin eng befreundet ist. Immer fester versucht er Mia an sich zu binden. Wird ihre Liebe diese Bewährungsprobe überstehen? Und kann Wes lernen, zu vertrauen?

Audrey Carlan schreibt mit Leidenschaft heiße Unterhaltung. Ihre Romane veröffentlichte sie zunächst als Selfpublisherin und wurde daraufhin bald zur internationalen Bestseller-Autorin. Ihre Serien »Calendar Girl«, »Trinity« und »Dream Maker« stürmten auch in Deutschland die Charts. Audrey Carlan lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kalifornien.

KAPITEL 1

Schneeflocken. Einzigartig und zart. Keine zwei davon waren gleich. Total faszinierend. Ich fing eine mit der Zunge auf, als sie vom Himmel rieselte. Ich war wie verzaubert von dem Schneegestöber, einige Flocken verfingen sich in meinen Wimpern und nahmen mir einen Augenblick lang die Sicht. Ich blinzelte sie weg und atmete tief aus. Die weiße Wolke meines warmen Atems sah aus wie Rauch. Ich streckte die Arme aus, drehte mich langsam im Kreis, und die federleichten Flocken landeten auf meinem Gesicht und den nach oben gestreckten Handflächen.

»Willst du noch lange im Schnee spielen, oder können wir endlich ins Hotel gehen?«, lachte Wes. »Ich erfriere!« Er drückte seine kalte Nase gegen meinen warmen Hals, schlang die Arme von hinten um mich und zog mich an sich. Ich legte meine Arme auf seine.

»Das ist cool! In Vegas schneit es so selten, und in L. A. nie.« Ehrfürchtig starrte ich das Wunder der Natur an.

Wes rieb sein Gesicht an meinem Hals und küsste ihn. »Cool, allerdings … So cool, dass ich mir den Hintern abfriere und mein bestes Stück sich in einen Eiszapfen verwandelt hat.«

»Ach, ich liebe Eis am Stiel.« Ich kicherte und drehte mich um, damit wir uns in die Augen sehen konnten. »Danke, dass du mitgekommen bist. Ehrlich gesagt hätte ich mich auch nicht von dir trennen können.« Wes lächelte wieder. Am liebsten wäre ich sofort über ihn hergefallen. Mein Gott, dieser Mann war einfach heiß, sogar dick eingepackt, mit Mütze auf dem Kopf.

»Wer würde es sich entgehen lassen, eine wunderschöne Lady zwei Wochen nach New York zu begleiten?« Er beugte sich zu mir, rieb seine Nase an meiner und gab mir einen Kuss auf die Lippen.

Lügner. Als die Leute von der Show mir gesagt hatten, dass ich zwei Wochen in den Big Apple reisen, Prominente für die Dr.-Hoffman-SondersendungSei dankbar filmen und auch meinen wöchentlichenSchöner-leben-Beitrag dort drehen sollte, hatte er nicht sonderlich interessiert gewirkt. Er hatte sogar gemeint, keine zehn Pferde würden ihn in den Wintermonaten an die Ostküste bekommen. Der Atlantik war wohl nicht warm genug oder die Wellen nicht gut genug für einen eingefleischten Surfer wie ihn … Und verglichen mit Kaliforniens goldener Küste waren die Temperaturen geradezu eisig.

Ich hatte versucht, mich an die Tatsache zu gewöhnen, dass ich Wes zwei Wochen lang nicht sehen würde, was für mich einfach noch zu früh war, nach seiner Gefangenschaft und allem. Der bloße Gedanke daran, von ihm getrennt zu sein, egal, wie lange, jagte mir Schauer über den Rücken, auch wenn ich so tat, als würde es mir nichts ausmachen. Er war auf dem Weg der Besserung, und seine Therapie li