: Gerhard Roth, Alica Ryba
: Coaching, Beratung und Gehirn Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte
: Klett-Cotta
: 9783608203226
: 1
: CHF 34.40
:
: Psychologie
: German
: 392
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Das Buch beleuchtet das Thema Coaching aus neurobiologischer sowie psychologischer Perspektive und bietet fundierte Grundlagen für eine wirksame Beratungspraxis. Es erläutert Faktoren, welche die Entwicklung und Veränderbarkeit von Persönlichkeit sowie Erlebens- und Verhaltensweisen bedingen, und vermittelt ein tiefgreifendes Verständnis verschiedener Interventionsansätze und ihrer Wirkungsweise. Die wichtigste Aufgabe eines Coaches ist es, den Klienten dabei zu unterstützen, einschränkende Erlebens- und Verhaltensmuster zu erweitern. Die Autoren schildern, mit welchen neurowissenschaftlich fundierten Methoden dies in der beratenden Praxis gelingen kann. Das Buch wirft einen differenzierten Blick auf verschiedene Veränderungsebenen und -strategien sowie auf die Wirksamkeit von Coaching-Interventionen. Ein neurowissenschaftliches Standardwerk für qualitativ hochwertige Beratung. - Gerhard Roth ist »der bedeutendste Naturwissenschaftler im deutschsprachigen Raum« (Zeitschrift Cicero) - Alica Ryba ist erfahrene Coaching-Praktikerin Dieses Buch richtet sich an: - Alle Coaches - Alle Psychologischen BeraterInnen - PsychotherapeutInnen

Professor Dr. Dr. Gerhard Roth war promovierter Philosoph und Biologe und Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen. Er war langjähriger Direktor dieses Instituts, Gründungsrektor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst und Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie Direktor des Roth-Instituts Bremen. Roth erhielt für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Bildungsbereich das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie den Verdienstorden des Landes Niedersachsen. Am 25. April 2023 ist Gerhard Roth im Alter von 80 Jahren verstorben. Er hat rund 220 Artikel im Bereich der Neurobiologie und Neurophilosophie geschrieben sowie 14 Bücher, darunter bei Klett-Cotta Bildung braucht Persönlichkeit, zusammen mit Nicole Strüber Wie das Gehirn die Seele macht sowie zuletzt zusammen mit Michael Koop Schule mit Köpfchen.
Cover1
Inhalt6
Vorwort12
Einleitung14
1 Was ist Coaching?22
1.1 Der Coaching-Kontext : Zielgruppen und Praxisfelder25
1.2 Die Coaching-Agenda : Ziele , Anlässe und Themen27
1.3 Coaching-Ansätze : theoretische Grundorientierungen31
1.3.1 Ein theoretischer Rahmen des Coachings31
1.3.2 Theoretische Schwerpunkte der angelsächsischen Länder und Deutschlands34
1.3.3 Verbreitung von Coaching-Ansätzen37
1.3.4 Kurzüberblick wichtiger Coaching-Ansätze39
1.3.5 Grundlegende Coaching-Prinzipien50
1.4 Coaching-Varianten52
1.5 Zusammenfassung55
2 Coaching und Psychotherapie:zwei grundverschiedene Verfahren?57
2.1 Das unterschiedliche Image von Psychotherapie und Coaching57
2.2 Coaching und Psychotherapie: zwei Pole mit Überschneidungsbereich?58
2.3 Diskussion der Argumente für eine strikte Unterscheidung zwischen Psychotherapie und Coaching62
2.4 Gesamtfazit80
3 Das menschliche Gehirn und seine Funktionen84
3.1 Die Grundleistungen des Gehirns84
3.2 Die neuronale Grundstruktur des Gehirns85
3.3 Grundlagen der neuronalen Erregungsfortleitung und -verarbeitung86
3.4 Funktionelle Anatomie des menschlichen Gehirns88
3.5 Die Funktion der Hirnrinden-Areale100
3.6 Das limbische System und seine Funktionen104
3.7 Schlussbetrachtung115
4 Persönlichkeit , Psyche und Gehirn117
4.1 Das Ausgangsproblem117
4.2 Wie erfasst man »Persönlichkeit «?118
4.3 Kritische Bewertung des »Big-Five«-Ansatzes120
4.4 Die Entwicklung von Selbst und Ich124
4.5 Die neurobiologischen Grundlagen der Persönlichkeit129
4.5.1 Das neurobiologische Vier-Ebenen-Modell der Persönlichkeit und der Psyche130
4.5.2 Die sechs psychoneuralen Grundsysteme136
4.6 Ein neurobiologisch inspiriertes Modell der Persönlichkeit145
4.7 Psychische Belastungen und Störungen147
4.7.1 Depressionsartige Stimmungs- und Leistungseintrübungen148
4.7.2 Angstzustände149
4.7.3 Zwangsstörungen151
4.7.4 Persönlichkeitsstörungen152
4.8 Was sagt uns das alles?154
5 Lernen und Gedächtnis156
5.1 Formen des Lernens156
5.1.1 Nichtassoziatives Lernen157
5.1.2 Assoziatives Lernen158
5.1.3 Die Bedeutung für die Praxis168
5.2 Höhere Formen des Lernens168
5.2.1 Imitation168
5.2.2 Lernen durch Einsicht169
5.3 Gedächtnisbildung, Vergessen und Erinnerung170
5.3.1 Gedächtnistypen171
5.3.2 Vergessen und Erinnern177
5.4 Ein anschauliches Gedächtnismodell178
5.5 Neurobiologische Grundlagen von Lernen und Gedächtnis180
5.6 Was sagt uns das?183
6 Das Unbewusste, das Bewusste und das Vorbewusste185
6.1 Erscheinungsformen des Unbewussten aus psychologischer und neurobiologischer Sicht187
6.2 Bewusstsein190
6.3 Das Vorbewusste192
6.4 Intuition193
6.5 Wozu dient das Bewusstsein ?194
6.6 Die neurobiologischen Grundlagen des Bewusstseins197
6.7 Was bedeutet dies für Coaching und Psychotherapie?199
7 Motivation und Veränderbarkeit202
7.1 Bereiche der Veränderbarkeit203
7.2 Lebenszufriedenheit204
7.3 Motivation und ihre Grundlagen208
7.4 Neuronale Grundlagen der Belohnung und Belohnungserwartung210
7.5 Welche Motive treiben uns an?212
7.6 Kongruenz und Inkongruenz von Motiven und Zielen215
7.7 Belohnungsstrategien216
7.8 Die Macht der Gewohnheit217
7.9 Wie werden Motive und Ziele zu Handlungen?218
7.10 Das limbische System hat bei der Verhaltensentscheidung das erste und das letzte Wort223
7.11 Was sagt uns all dies?224
8 Bindung und Verstehen226
8.1 Die Bedeutung frühkindlicher Einflüsse auf die Bindungserfahrung226
8.2 Bindungstypen227
8.3 Neurobiologische Grundlagen der Bindung230
8.4 Bedeutungserzeugung und Verstehen aus neurobiologischer Sicht233
8.5 Konsensuelle Bereiche235
8.6 Was bedeutet dies für Coaching und Psychotherapie?237
9 Freud und die Psychoanalyse239
9.1 Die Metatheorie der Psychoanalyse241
9.1.1 Das topische Modell (Unbewusstes, Vorbewusstes und Bewusstes )241
9.1.2 Das Strukturmodell der Persönlichkeit : Es , Ich und Über-Ich249
9.1.3 Die Triebtheorie250
9.2 Phasen der psychosexuellen Entwicklung251
9.3 Neurosentheorie252
9.4 Kernbegriffe der psychoanalytischen Therapie253
9.4.1 Übertragung253
9.4.2 Gegenübertragung