: Birgit Schäfer-Biermann, Aische Westermann, Marlen Vahle, Valérie Pott
: Foucaults Heterotopien als Forschungsinstrument Eine Anwendung am Beispiel Kleingarten
: Springer VS
: 9783658128883
: 1
: CHF 44.40
:
: Sonstiges
: German
: 355
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Das Buch gibt eine ausführliche Einführung in Michel Foucaults Konzept der Heterotopien. Es zeigt auf, wie es genutzt werden kann, um 'unauffällige' Räume in der Gesellschaft und dahinter liegende Machtverhältnisse zu analysieren. In einer qualitativen Studie arbeiten die Autorinnen am Beispiel des Sozialraums Kleingarten mit Interviewanalysen heraus, dass Heterotopien Orte sind, die Widerlager innerhalb der Gesellschaft beherbergen. Diese Widerlager werden entweder zur Bekämpfung oder zur Kompensation strukturell verursachter sozialer Probleme in Anspruch genommen. Im Fallbeispiel werden soziale Missstände nicht bekämpft, sondern vielmehr zementiert.

Birgit Schäfer-Biermannarbeitet in der Lehre und als Bildungsreferentin zu den Themen Kindheit, Bildung und Demokratie. 

Ai che WestermannundMarlen Vahle arbeiten als rechtliche Beraterinnen für Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus und Asylsuchende.

Valéri Pottarbeitet als Heilpädagogin an einer Förderschule in Luxemburg.

Die vier Autorinnen gründeten gemeinsam das 'Freie Institut für Gesellschaftsfragen'.

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Verzerichnis der Abbildungen14
1 Einletung und Fragestellung15
2 Allgemeinesn zum Kleingartenwesen19
2.1 Zahlen und Fakten19
2.2 Wissenschaftliche Ver?ffentlichungen24
2.3 Historie38
2.3.1 Die Anfänge des Kleingartens: Armengärten und Allotments38
2.3.2 Die Industrialisierung und die Entstehung der Schrebergärten40
2.3.3 Kleingartengründungen und die politische Rolle des Kleingartens42
2.3.4 Die Entwicklungen während der Weltkriege44
2.3.5 Die Nachkriegszeit und die Wirtschaftswunderjahre46
2.3.6 Einstellungen gegenüber dem Kleingartenwesen und die heutigen Entwicklungen47
3 Foucaults Heterotopiemodell49
3.1 Foucault und Raum50
3.2 Macht, Wissen und Raum bei Founcault52
3.3 Die Heyerotopie in ,,Die Ordnung der Dinge''57
3.4 Die Radiovorträge und „Von anderen Räumen“62
3.5 Vergleich des Heterotopiebegriffs in „Die Ordnung der Dinge“ und im späteren Gebrauch72
3.6 Die Rezension does Modells75
3.7 Fazit für den Umgang mit dem Heterotopiemodell86
4 Gesellschaft88
4.1 Der Begriff gesellchaft89
4.2 Gesellschaftstheoretidche Modelle90
4.3 Gesellschaft bei Foucault94
5 Beschreigung does Forschungsprojektes ,,Das ist meit Garten hier kann ich machen was ich will -mit Foucault über Kleing?rten neu nachdenken''98
5.1 Vorgehenweise und Methodik98
5.2 Grundsätze100
5.3 Ergebnisse103
5.4 personenbeschreibungen104
6 Einordnung der Forschung in die Forschungsland schaft110
6.1 Wissenchaftliche Vorgehenweise110
6.2 Verallgemeinerbarkeit der Forchumgerkenntnise113
6.3 Zusammenfassung118
7 Weiterentwicklung der Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt-hinführung zu den,Verborgenen Widerlagern'119
7.1 Vorbereitende überlegungen zur Weiterentwicklung der Ergebnisse120
7.1.1 Erste Ausgangsebene - Das Kategoriensystem121
7.1.2 Zweite Ausgangsebene – Die foucaultschen Grundsätze einer Heterotopie125
7.1.2.1 Exkurs Auffalligkeitn und nicht zuordnungsf?hige kategorien128
7.1.2.2 Bedeutung der nicht Zuordnungsf?higen Kategorien134
7.12.3 Zwischenfazit zu den nicht zuorodnungsf?higen Kategorien137
7.2 Verfahren der Auswertung does Kategorien-und Grunds?tzesystems138
7.2.1 Das Kategorien- und Grundsätzesystem wird zur ‚Datengrundlage(Erster Schritt)139
7.2.2 Leitfrage und Heuristik (Zweiter Schritt)140
7.2.3 Verdichten des ‚Kategorien-Sets‘ (Dritter Schritt)151
7.2.4 Festlegung und Bezeichnung/ Benennung der einzelnen Oberthemenfelder(Vierter Schritt)151
7.2.5 Umbenennung der Oberthemenfelder in ‚verborgene Widerlager‘(Fünfter Schritt)152
7.3 Empirische Eragebnisse:Zehn Verborgene widerlager Und ihre Zusammensetzung aua den kategorien154
7.3.1 Kurzporträts der sieben Widerlager159
7.3.2 Erstes Zwischenfazit167
7.3.3 Standortgebundenheit der Forscherinnen168
8 Exemplarische Ausarbeitung Von drei Widerlagern171
8.1 Begründung für die Wahl der Widerlager171
8.2 Widerlager: Arbeit und Freizeit173
8.2.1 Einleitung173
8.2.2 Ausarbeitung des Widerlagers anhand der Interviews174
8.2.3 Zusammenfassung185
8.2.4 Allgemeiner Theoriebezug185
8.2.5 Das Widerlager und das Heterotopiemodell194
8.3 Widerlager etablierung Von Regeln and Wunch nach Ordnumg
8.3.1 Einleitung197
8.3.2 Ausarbeitung des Widerlagers anhand der Interviews199
8.3.3 Zusammenfassung213
8.3.4 Das Widerlager und das Heterotopiemodell214
8.3.5 Allgemeiner Theoriebezug217
8.3.5.1 Der versuch einer gesellschaffsdefinition218
8.3.5.2 Die Unsicherhit bei Zygmunt Bauman222
8.5.5.3 Drei Merkmale der Postmodeme und ihre Besonderhiten224
8.3.5.4 Das ,,Handwerkerdenken''bei Richand Sennett234
8.3.6 Fazit239
8.4 Widerlager Ästhetilk-?sthetisches Erleben. Ober
8.4.1 Einleitung244
8.4.2 Zusammensetzung des Widerlagers249
8.4.3 Begriffliche Klärung ‚Ästhetik‘252
8.4.4 Zusammenfassung der begrifflichen Klärung Ästhetik257
8.4.5 Ausarbeitung des Widerlagers anhand der Interviews257
8.4.6 Zusammenfassung262
8.4.7 Das Widerlager und das Heterotopiemodell264
8.4.8 Allgemeiner Theoriebezug269
8.4.8.1 Trennung-Vom Form-und Stofftried zun Spieltrieb271
8.4.8.2 Zeitgeistph?nomen-Reduktion Von Bildung279
8.4.8.3 Ansteckungsgefahr-Von der Zweckfreiheit und der Gefahr der Wirtschafflihen Verwertbarkeit286
8.4.8.4 Disziplinarraum-Kleingarten und schonvemögen291
8.4.8.5 Bet?ubung-Der Kleingarten also Schutzraum308
8.4.8.6 Verstrickungen-Kleingarten und Mitleidsökonomie310
8.4.9 Fazit316
8.4.10 Abschließender Ausblick319
8.4.11 Forschungsfragen und Forschungsdesiderata319
9 Schlussteil323
10 Fazit332
11 Pesönliche Ammerkung335
Literaturverzeichis337
Die latzte Rede Von Pierre Bourdieu:,,Für eine engagierte Wissenschaft''351