: Dr. Ludger Kowal-Summek
: Musiktherapie und Autismus Zur Anwendung ausgewählter Methoden der Leiborientierten Musiktherapie
: Springer-Verlag
: 9783658131876
: 2
: CHF 53.30
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 326
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Das Hauptanliegen des Buches besteht in der Überprüfung der praktischen Anwendung unterschiedlicher Methoden der Leiborientierten Musiktherapie in der Musiktherapie bei Menschen mit Autismus. Dies geschieht auf der Grundlage einer Videoanalyse von sechs zufällig ausgewählten Videos. Die Leiborientierte Musiktherapie ist eine neue, noch weitgehend unbekannte Schule, die jedoch als neues Mitglied in das Orchester der Musiktherapie aufgenommen werden sollte. Was sie mitbringt, ist ein neues Grundverständnis auf der Basis der Phänomenologie und der Humanistischen Psychologie sowie eine Vielzahl neuer Methoden.

Dr. Ludger Kowal-Summek, Jg. 1956, ist Diplom-Pädagoge, Diplom-Musikpädagoge und Musiktherapeut (DFS). Er lehrt und unterrichtet als Musikpädagoge an der Universität zu Köln, der Robert-Schumann Hochschule Düsseldorf und der Städtische Clara-Schumann Musikschule in Düsseldorf.
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Inhaltsverzeichnis8
Vorwort I12
Vorwort II14
1 Einführung17
2 Grundlagen zum Autismus21
2.1 Der Begriff23
2.2 Klassifikationen und Erscheinungsformen24
2.3 Häufigkeit32
2.4 Diagnostik34
2.5 Beziehung39
2.6 Ursachen und Auswirkungen40
2.7 Entwicklung und Prognose49
2.8 Therapeutische Intervention50
2.9 Zusammenfassung Kapitel 253
3 Zum Musikerleben autistischer Menschen55
3.1 Reizwahrnehmung56
3.2 Das absolute Gehör58
3.3 Musikalische Inselbegabungen59
3.4 Musikalische Merkmale autistischer Kinder62
3.5 Zusammenfassung Kapitel 363
4 Autismus und musikalische Emotion65
4.1 Emotionen66
4.2 Musik und Emotion70
4.3 Musikalisches Erleben76
4.4 Musik und Emotion –die musiktherapeutische Perspektive76
4.5 Musikalische Emotion und Autismus77
4.6 Zusammenfassung Kapitel 479
5 Autismus und Musiktherapie81
5.1 Zur Bedeutung der Musik für die Musiktherapie82
5.2 Was ist Musiktherapie?86
5.3 Zur Indikation von Musiktherapie (bei Autismus)90
5.4 Zusammenfassung Kapitel 595
6 Musiktherapeutische Ansätze in der Arbeit bei Menschen mit Autismus96
6.1 Gertrud Orff98
6.2 Nordoff/Robbins98
6.3 Edith Lecourt100
6.4 Juliette Alvin101
6.5 Mary Priestley103
6.6 Rolando Benenzon104
6.7 Van Deest105
6.8 Henk Smeijsters105
6.9 Claudia Weber108
6.10 Karin Schumacher110
6.11 Barbara Gindl114
6.12 Adamek/Darrow116
6.13 Zusammenfassung Kapitel 6117
7 Die Leiborientierte Musiktherapie119
7.1 Grundlagen120
7.2 Die sieben Unentbehrlichkeiten der LOM124
7.2.1 Musiktherapie ist Leibtherapie124
7.2.2 Musiktherapie verändert Leibmuster124
7.2.3 Musiktherapie ist Beziehung125
7.2.3.1 Zentrale Elemente einer therapeutischen Beziehung127
7.2.3.1.1 Intensität127
7.2.3.1.2 Identität – Tridentität127
7.2.3.1.3 Resonanz130
7.2.3.1.4 Übertragung – Gegenübertragung135
7.2.4 Musiktherapie achtet Klientenkompetenz137
7.2.5 Musiktherapie achtet Tönen und Hören als primäre Leibbewegung138
7.2.6 Musiktherapeutische Diagnostik ist prozessual und interaktiv138
7.2.7 Musiktherapie verfolgt eher Absichten als Ziele139
7.3 Emotionales Erleben aus der Sicht Leiborientierter Musiktherapie139
7.4 Musikalisches Erleben im therapeutischen Prozess141
7.5 Wirkfaktoren des Erlebens in einer(musik-)therapeutischen Begegnung146
7.6 Rahmen und Rituale146
7.7 Zusammenfassung Kapitel 7147
8 Grundlagen zur musiktherapeutischen Arbeit mit Tomo148
8.1 Zur Therapie mit Tomo151
8.1.1 Voraussetzungen151
8.1.1.1 Anamnese (nach ärztlichem Befund)151
8.1.1.2 Diagnose (nach ärztlichem Befund)153
8.1.1.3 Abschließender Stellungnahme (nach ärztlichem Befund)154
8.1.1.4 Erneute Stellungnahme (nach ärztlichem Befund)154
8.1.1.5 Gegenwart155
8.2 Erstkontakt mit Tomo und mit seinen Eltern155
8.3 Ziele der Musiktherapie mit Tomo158
8.4 Setting159
8.5 Rahmen und Rituale161
8.6 Ablauf der Therapie162
8.6.1 Die erste Stunde162
8.6.1.1 Ablauf162
8.6.1.2 Reflexion der ersten Stunde mit Tomo164
8.6.2 Die zweite Stunde166
8.6.2.1 Ablauf166
8.6.2.2 Reflexion der zweiten Stunde mit Tomo167
9 Überprüfung der Methoden der LOM anhand einer Videoanalyseausgewählter Therapieeinheitenmit Tomo169
9.1 Grundlegendes zur Qualitativen Forschung (QualF)171
9.2 Einleitende Gedanken zur Videografieim therapeutischen Geschehen174
9.3 Videografischer Forschungsprozess177
9.3.1 Zur Datenerhebung178
9.3.2 Zur Datenaufbereitung179
9.3.3 Zum Analyseverfahren180
9.4 Videografie des therapeutischen Prozesses mit Tomo182
9.4.1 Video Reha-Klinik (2004)183
9.4.1.1 Das Video Dauer 12:15183
9.4.1.2 Zusammenfassung der Beobachtungen185
9.4.2 Video Vater (2009). Dauer ca. 22 Min.186
9.4.2.1 Das Video186
9.4.2.2 Zusammenfassung188
9.4.3 Segmentierungsanalyse von sechs Therapieeinheiten aus der musikalischen Einzeltherapie mit Tomo aus dem Jahr 2010189
1. Videoaufnahme vom 21.01.2010. Dauer 29:31190
2. Videoaufnahme vom 25.02.2010. Dauer 24:48197
3. Videoaufnahme vom 25.03.2010. Dauer 30:57203
4. Videoaufnahme vom 22.04.2010. Dauer 24:22211
5. Videoaufnahme vom 20.05.2010. Dauer 30:17218
6. Videoaufnahme vom 24.06.2010. Dauer 30:52225
9.4.4 Auswertung der Daten unter Berücksichtigungausgewählter Methoden aus dem Methodenrepertoireder LOM232
9.4.4.1 Methode 1: Verraumen233
9.4.4.1.1 Zur Theorie233
9.4.4.1.2 Reflexion auf die Theorie des Verraumens236
9.4.4.1.3 Die Methode des Verraumens in der Musiktherapie mit Tomo238
9.4.4.1.4 Zu den Videos239
Raum der Begrüßung239
Raum des gemeinsamen Musizierens am Klavier240
Spielerischer Umgang mit den Raumgrenzen240