: Joshua Slocum
: Allein um die Welt segeln
: Aequator
: 9783957370020
: 1
: CHF 10.60
:
: Welt, Arktis ,Antarktis
: German
: 280
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der Pioniergeist, der feste Glaube an die Gesetze der Natur und die Bescheidenheit gegenüber dem Meer machen die Größe von Joshua Slocum und die Bedeutung von 'Sailing alone around the World' aus. Diese Geschichte voller Salz und Wind ist ein Vermächtnis an Segler, die wie er den Ozean besegeln. (Wilfried Erdmann in seinem Vorwort zu 'Allein um die Welt segeln')

Joshua Slucm gilt als der erste Einhand-Weltumsegler. Von 1995 bis 1998 ist er mit den Spray um die Welt gesegelt.

VORWORT

VON WILFRIED ERDMANN

Joshua Slocum hat von 24. April 1895 bis 27. Juni 1898 auf derSpray die Welt umrundet. Als erster Mensch hat er allein in einem Boot mehr als 46.000 Seemeilen zurückgelegt. Das hat ihn berühmt gemacht. Sein Verdienst ist aber ein größeres als die seglerische Leistung und der Mut, der zu solch einer Reise nötig ist. Der Pioniergeist, der feste Glaube an die Gesetze der Natur und die Bescheidenheit gegenüber dem Meer machen die Größe von Joshua Slocum und die Bedeutung von „Sailing alone around the World“ aus. Diese Geschichte voller Salz und Wind ist ein Vermächtnis an Segler, die wie er die Ozeane besegeln. Also, allemal für Segler wie mich, die die Ozeane besegeln wollen. Paradoxerweise habe ich Slocums Geschichte erst nach meiner ersten Weltumseglung gelesen. Von dem großen Segler gehört jedoch schon etwas früher. Und zwar in Alicante 1965 als eine rote Ketsch mit dem NamenJoshua am Kai festmachte. Es war Bernard MoitessiersJoshua. Erstaunt fragte ich ihn damals: „Wer ist Joshua?“ „Das ist der Vorname von Slocum. Er war der erste, der allein die Welt umsegelt hat. Ein Amerikaner, eigentlich Kanadier von der Bay of Fundy.“ Die Bucht war mir aus meiner Seefahrerzeit bekannt. Berüchtigt für zehn Meter und mehr Tidenhub und folglich kritischen Strömungen. Das Buch sollte ich lesen, empfahl Moitessier. Nur, in Alicante war es nicht zu kriegen. Also dauerte es. Doch dann legte ich Slocums Geschichte nicht mehr zur Seite. Auf unnachahmliche Weise geht er auf die Poesie des Meeres ein. Nicht selten verschmelzen bei ihm Humor und Dramatik. Das war Weltumsegeln aus erster Hand.

Als Alleinsegler hat er mich bestärkt und ermutigt, ein gestecktes Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, dabei auf das Elementare zu setzen und mit einfachen Mitteln um die Welt zu segeln. Dieser Maxime bin ich bis heute treu geblieben. Selbst bei meinen Nonstop-Reisen stand Einfachheit von Schiff und Ausrüstung im Vordergrund.

Mit nur wenigen Dollars in der Tasche hatte Slocum sich von seinem Heimathafen Boston auf den Weg nach Gibraltar gemacht und auf den folgenden Etappen rund um die Welt alle Schicksale gemeistert, die sich ihm zu der Zeit in den Weg stellten. Vor den lebendigen Eindrücken der Natur und seiner Geschöpfe verblasst das große Ziel der Reise: Das Beobachten der Tiere, die Begegnung mit Menschen, aber auch die Reflexion über gute Seemannschaft rücken stattdessen in den Mittelpunkt des Erzählten. Das Zurücklegen der unzähligen Meilen erscheint zunehmend nebensächlich. Diese Aufgabe überlässt er im Lauf