GIFTIGKEIT VON MARIHUANA
Ich bin sehr dafür, dass Marihuana als Heilmittel eingesetzt wird oder einfach als Mittel zur Entspannung und zum Stressabbau. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich es für eine vollkommen problemlose Substanz halte, die keinerlei negative Wirkungen hätte. Als Medizin ist Marihuana weniger gefährlich als zum Beispiel Aspirin oder jedes andere pharmazeutische Mittel, das man heute auf dem Markt erhält. Man kann es Jahrzehntelang benutzen, ohne dass dabei auch nur annähernd solche Nebenwirkungen eintreten würden wie etwa beim Alkohol oder anderen Medikamenten. Das Leben auf unserem Planeten ist schon schwer genug, und es wird immer schwerer. Mit Marihuana können wir es vielleicht ein wenig leichter ertragen.
Idealerweise sollten wir ein reines und gesundes Leben führen. Die Natur kann uns dabei helfen, indem sie uns an Stelle synthetischer Chemikalien natürliche Substanzen zur Verfügung stellt, wie zum Beispiel Marihuana. Jedoch beinhaltet Marihuana für einige Leute kurzfristige Risiken, und langfristig besteht auch die Gefahr der Abhängigkeit. Wenn man jedoch bedenkt, dass man Krebs mit Marihuana behandeln und es als natürliche Chemotherapie einsetzen kann, und es mit der Bestrahlung oder der Chemotherapie vergleicht, dann fällt das kaum noch ins Gewicht. Die reguläre Chemotherapie hilft nur wenigen Menschen und garantiert fast immer einen hässlichen Tod und vorher ein Leben des Leidens. Im Gegensatz dazu kann man Marihuana bedenkenlos in konzentrierter Form gegen eine Reihe von Krankheiten, einschließlich Krebs, einsetzen.
„Marihuana hat eine bemerkenswert geringe Toxizität, und tödliche Dosen sind nicht bekannt. Dies steht in krassem Gegensatz zu einer Reihe üblicherweise verschriebener Medikamente, die für ähnliche Zwecke eingesetzt werden, zum Beispiel Opiate, Antiemetika (Mittel, die den Brechreiz unterdrücken), Antidepressiva und Mittel zur Muskelentspannung, ganz zu schweigen von legalen Rauschmitteln wie Tabak und Alkohol“, schrieb Dr. Gregory T. Carter, Klinischer Professor für Rehabilitationsmedizin an der medizinischen Fakultät der Universität von Washington. Bitte beachten Sie, dass Dr. Carter „geringe Toxizität“ und nicht etwa „keine Toxizität“ sagte.
Cannabinoide sind normalerweise gut verträglich und haben nicht die üblichen giftigen Nebenwirkungen der herkömmlichen pharmazeutischen Mittel. Trotzdem sollte man jedoch vorsichtig mit der langfristigen Einnahme dieser Mittel sein. Am National Center für Sucht und Suchtmittelmissbrauch der Columbia University, an der ein große