: Cathy Williams, Barbara Hannay, Sarah Morgan
: Romana Exklusiv Band 249
: Cora Verlag
: 9783733740115
: Romana Exklusiv
: 1
: CHF 4.50
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 384
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

HEIß WIE DIE WÜSTENSONNE von MORGAN, SARAH
Prinzessin Alexandra soll einen Mann heiraten, dem sie noch nie begegnet ist: den Scheich von Zangrar. Doch auf der abenteuerlichen Reise in das ferne Wüstenreich verfällt sie mehr und mehr dem Charme ihres geheimnisvollen Leibwächters Karim...
BIS ANS ENDE DER WELT ... von HANNAY, BARBARA
Wenn die Sonne am Horizont versinkt, träumt Mark Winchester nur von einer: Der süßen Sophie, die er auf einer Hochzeit traf. Nach einer traumhaften Nacht, hörte er nie wieder von ihr. Bis jetzt - als sie ihn anruft und ihm ein ungeheuerliches Geständnis macht...
ZWEI WOCHEN WIE IM PARADIES von WILLIAMS, CATHY
Ein Traumurlaub! Melissa fliegt mit dem attraktiven Elliot Jay auf eine paradiesische Insel im Indischen Ozean. Sonne, Brandung, Spaziergänge am weißen Strand. Doch gehört Elliots Herz wirklich nur ihr? Denn auch die kühle Alison kämpft um seine Liebe...



<p>Cathy Willams glaubt fest daran, dass man praktisch alles erreichen kann, wenn man nur lang und hart genug dafür arbeitet. Sie selbst ist das beste Beispiel: Bevor sie vor elf Jahren ihre erste Romance schrieb, wusste sie nur wenig über deren Inhalte und fast nichts über die verschiedenen Schreibtechniken. Aber sie hatte es sich nun mal fest vorgenommen, Autorin zu werden, und so lernte, las und schrieb sie, bis ihr erstes Manuskript angenommen wurde. Allen denjenigen, die ebenfalls von einer Karriere als Autorin träumen, kann sie deshalb nur nahe legen, den ersten Schritt zu machen und nicht zu schnell aufzugeben!</p><p> Zusammen mit ihrem Ehemann und den drei Töchtern Charlotte, Olivia und Emma lebt sie im englischen Warwickshire. Viele ihrer Romances spielen ebenfalls in einer typisch englischen Umgebung, aber manche auch an dem Ort, wo Cathy Williams geboren wurde: der sonnigen Tropeninsel Trinidad. Ihr großer Freundeskreis sorgt dafür, dass ihr stets eine interessante Handlung einfällt. Das Wichtigstes für ihre Handlung ist jedoch ihre eigener Glaube daran, dass wir alle auf der Suche nach der großen, wahren Liebe sind.</p>

PROLOG

„Ich verlange eine Lösung dieses Problems!Und zwar schnell!

Geschmeidig wie eine Raubkatze und schäumend vor Wut lief der Scheich von Zangrar in dem mit dicken Perserteppichen ausgelegten Raum auf und ab. Dann blieb er abrupt stehen und bedachte eine Gruppe von Männern, die wie eingefroren um einen auf Hochglanz polierten, antiken Tisch saßen, mit einem sengenden Blick.

„Die Zeit läuft uns weg, und ich betone noch einmal, dass ich nicht im Traum daran denke,diese Frau zu heiraten!“

Sein harsches Statement wurde mit einem kollektiven Seufzer entgegengenommen, und dann schnatterten seine Berater plötzlich alle durcheinander. Das Gewirr aus unsinnigen Vorschlägen und nervösen Gesten entlockte dem Scheich ein zynisches Schnauben. Aus diesem Chaos sollte eine befriedigende Problemlösung entstehen? Und womöglich noch eine von äußerster Brisanz und Bedeutung für sein Land?

Sie benehmen sich wie aufgescheuchte Karnickel, dachte er grimmig und zog verächtlich die Mundwinkel nach unten.

„Euer Exzellenz …“ Einer der Berater erhob sich und presste die zitternden Hände gegeneinander. „Wir haben alles gründlich überprüft – es gibt keinen Weg, diese Eheschließung abzuwenden.“

„Dann gehen Sie alles noch einmal durch“, befahl er mit einer täuschend sanften Stimme, deren Klang den armen Mann erblassen ließ. „Wir müssen eine Schwachstelle finden! Irgendetwas, das uns erlaubt, diesen lächerlichen Kontrakt aufzulösen.“

„Genau das ist unser Problem, Euer Exzellenz … es gibt keine. Ihr Vater hat den Ehevertrag vor sechzehn Jahren zusammen mit dem Kronprinzen von Rovina aufgesetzt, nur wenige Monate vor dessen Tod. Sie kannten sich seit der Schulzeit, und später in der Armee …“

„Ich brauche keine Belehrung darüber,warum ich mich in dieser unerträglichen Situation befinde, sondern einen praktikablen Vorschlag, wie ich da rauskomme!“, herrschte der Scheich ihn an.

„Tut mir leid, Euer Exzellenz“, murmelte der Unglückliche todesmutig. „Aber Sie müssen Prinzessin Alexandra von Rovina zu Ihrer Frau machen. Vielleicht erweist sich das Ganze ja auch als Gewinn und …“ Seine Stimme verebbte unter dem glühenden Blick seines Gebieters.

„Das ist absurd! Dierebellische Prinzessin! Ist das nicht die Bezeichnung der Klatschpresse für meine zukünftige Frau? Seit sie alt genug ist, das öffentliche Parkett zu betreten, hat sie nur Chaos produziert. Sie fährt ihre Luxusschlitten zu Schrott, feiert Partys bis zur Bewusstlosigkeit und betreibt Sex, als sei er eine olympische Disziplin. Dabei ist sie gerade mal vierundzwanzig! Erklären Sie mir doch bitte, wie so ein Geschöpf eine Bereicherung für Zangrar sein soll!“

Tödliches Schweigen war die Antwort auf seine Frage. Der Scheich zog eine schwarze Braue hoch. „Kein weiterer Kommentar?“

Die mangelnde Bereitschaft seiner Berater, das Ausmaß der Katastrophe zu erkennen, brachte ihn an den Rand einer Explosion. Gleichzeitig versetzte ihn sein eigener Mangel an Beherrschung derart in Rage, dass er am ganzen Körper bebte.

Mit wenigen Schritten war er beim Fenster und versuchte, sein Temperament zu zügeln. Aber es wollte ihm nicht gelingen.

„Hinaus!“, befahl er mit schneidender Stimme. „Alle!“

In seinem Rücken erklangen scharrende Geräusche, und in kürzester Zeit herrschte absolute Ruhe. Seine Berater hatten eiligst die Chance zur Flucht ergriffen, was angesichts seiner üblen Laune durchaus verständlich war. Der Scheich seufzte und rieb sich die schmerzende Stirn. Er wusste nicht, was ihn mehr störte: der Gedanke an Heirat im Allgemeinen oder die Vorstellung, ausgerechnet Prinzessin Alexandra ehelichen zu müssen.

Frauen