: Abby Green
: Diese eine Nacht mit dir
: Cora Verlag
: 9783863491611
: Julia
: 1
: CHF 0.90
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 144
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Viele Frauen haben das Bett des Selfmade-Milliardärs Rico Christofides geteilt. Warum muss er dann immer nur an Eine denken? Sie nannte sich Gypsy und verschwand nach einer traumhaften Nacht, als ob es sie nie gegeben hätte! Einfach unvergesslich und leider unauffindbar- bis sich ihre Wege zwei Jahre später kreuzen: Gypsy ist Kellnerin in einem Londoner Restaurant. Diesmal wird sie ihm nicht entkommen! Doch nichts hat Rico darauf vorbereitet, was er entdeckt, als er sie in ihrem Apartment überrascht: ein kleines Mädchen in ihren Armen, das ihm verblüffend ähnlich sieht ...



<p>Abby Green wurde in London geboren, wuchs aber in Dublin auf, da ihre Mutter unbändiges Heimweh nach ihrer irischen Heimat verspürte. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern: Von Enid Blyton bis zu George Orwell - sie las alles, was ihr gefiel. Ihre Sommerferien verbrachte sie oft bei ihrer Großmutter in Kerry, und hier bekam sie auch ihre erste Romance novel in die Finger. Doch bis sie ihre erste eigene Lovestory zu Papier brachte, vergingen einige Jahre: Sie studierte, begann in der Filmbranche zu arbeiten, aber vergaß nie ihren eigentlichen Traum: Irgendwann einmal selbst zu schreiben! Zweimal schickte sie ihre Manuskripte an Mills& Boon, zweimal wurde sie abgelehnt. Doch 2006 war es endlich soweit: Ihre erste Romance wurde veröffentlicht. Abbys Tipp: Niemals seinen Traum aufgeben! Der einzige Unterschied zwischen einem unveröffentlichen und einem veröffentlichten Autor ist - Beharrlichkeit!</p>

1. KAPITEL

Was war nur los mit ihm? Rico Christofides gab sich alle Mühe, seine Gereiztheit zu verbergen und Interesse vorzutäuschen. Immerhin saß er mit einer der schönsten Frauen der Welt in einem der exklusivsten Restaurants Londons. Aber ihm war, als hätte jemand den Ton abgedreht. Alles, was er hörte, war das gleichmäßige Schlagen seines Herzens.

Nachdenklich betrachtete er Elena. Sie gestikulierte temperamentvoll und sprach etwas zu lebhaft. Immer wieder warf sie mit einer gekonnten Kopfbewegung die üppige rote Haarmähne über die eine Schulter und entblößte so die andere. Es sollte verführerisch wirken, tat es aber nicht.

Wie gut er all diese Tricks kannte! Jahrelang hatte er sie bei zahllosen Frauen gesehen, und das noch nicht einmal ungern. Aber im Augenblick verspürte er nach der Frau ihm gegenüber kaum Verlangen. Nachdem sicher war, dass er einige Tage in London verbringen würde, hatte er bei ihr angerufen. Jetzt bereute er es.

Beim Betreten des Restaurants hatte sein Blick eine der Kellnerinnen gestreift. Etwas an der Art, wie sie sich bewegte, ließ ihn aufmerken. Und plötzlich musste er an die einzige Frau in seinem Leben denken, die seine Schutzmauer durchbrochen hatte.

Für die Dauer einer Nacht.

Unwillkürlich ballte er unter dem Tisch die Hand zur Faust. Er war etwas durcheinander, das war alles. Elena sagte gerade etwas, und er lächelte zustimmend. Wie es schien, hatte er richtig reagiert, denn sie plapperte munter weiter.

In der Nacht, als er Gypsy begegnete, waren sie beide in demselben Club gewesen. Gypsy – ob das überhaupt ihr richtiger Name war? Er hatte ihr seinen Namen verraten wollen, doch sie legte ihm den Finger auf die Lippen und sagte mit Nachdruck: „Ich will nicht wissen, wer du bist. Das spielt heute Nacht keine Rolle.“

Er war skeptisch gewesen. Entweder wusste sie verdammt gut, wer er war – schließlich hatte er seit Tagen in den Boulevardblättern für Schlagzeilen gesorgt –, oder aber … Unwillkürlich hatte er geschwiegen und sie nur angeschaut. Sie sah zauberhaft aus. So jung und frisch … und so unverdorben. Und da hatte er zum ersten Mal Zynismus und Misstrauen beiseitegeschoben. „Okay, kleine Verführerin, wie wäre es nur mit den Vornamen?“

Bevor sie etwas sagen konnte, streckte er ihr die Hand hin und stellte sich mit einer ironischen Verbeugung vor. „Rico … zu deinen Diensten.“

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