: Jane Porter, Abby Green, Susanna Carr, Susan Stephens, Annie West
: 1001 Wüstennacht - Prinz meines Herzens eBundle
: Cora Verlag
: 9783733773045
: eBundle
: 1
: CHF 11.70
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 864
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

HEIßER ALS DER WÜSTENWIND
Im Privatjet um die Welt - mit einem Wüstenprinzen! Als Zoe gezwungen wird, den feurigen Nadir ibn Shihab zu heiraten, jubiliert sie innerlich. Nicht aus Liebe zu dem ihr fremden Bräutigam, nein, ihre Hochzeitsreise ist Zoes einzige Chance zur Flucht aus seinem Scheichtum, in dem sie streng behütet aufwuchs. Doch egal ob in Athen, London oder Mexiko: Zoe lässt jede Gelegenheit davonzulaufen verstreichen. Denn Nadir ist der aufregendste Mann, dem sie je begegnet ist - und ihr Verlangen nach ihm brennt plötzlich so heiß wie ihr Freiheitsdrang ...
TAUSENDUNDEINE WÜSTENNACHT
Erotische Verlockungen unter dem Sichelmond? Das gibt es nur im Märchen von 1001 Nacht, glaubt Casey - bis sie in A'Qaban dem feurigen Scheich Rafik al Rafar begegnet. Denn erst lädt Rafik sie in seinen Palast in einer Oase ein, dann küsst er sie glühend. Jetzt ist es um Casey geschehen. Sie will die Liebe mit diesem Wüstensohn genießen, will in seinen Armen ihre Sinnlichkeit entdecken! Und ihr Wunsch ist dem samtäugigen Herrscher Befehl ...Doch was geschieht, wenn Caseys Zeit in seinem Land um ist? Muss sie zurück - obwohl ihr Herz für immer bei Rafik bleiben wird?
IM BANN DES STOLZEN WÜSTENPRINZEN
Entführt von Beduinen! Wütend will Cassie aus dem Zelt fliehen, in man sie gegen ihren Willen festhält - und wird von den starken Armen Prinz Amirs umfangen, des Scheichs von Tarakhar. In dem Bauchtanzkostüm, das man ihr anzog, scheint er sie für eine Liebessklavin zu halten. Obwohl sie sich wie eine Wildkatze wehrt, verlangt Amir, dass sie bei ihm bleibt. Cassie ist empört. Sie gehört ihm doch nicht! Die junge Australierin will sich dem Wüstenherrscher nicht beugen, doch seine heißen Blicke auf ihrer nackten Haut wecken in ihr verstörende, aufregende Gefühle ...
HEIß VERFÜHRT IN EINER WÜSTENNACHT
Smaragdgrüne Wiesen, wilde Küsten: Nichts liebt die junge Pferdetrainerin Iseult so wie ihre irische Heimat. Bis der attraktive Scheich Nadim das Gestüt ihrer Familie kauft und sie zwingt, ihm in seine ferne Heimat zu folgen. Gerade noch hasst Iseult ihn dafür, im nächsten Moment flammt ungekannte Leidenschaft in ihr auf. Und als Nadim sie unter dem nachtblauen Samthimmel der Wüste verführt, fühlt sie sich zum ersten Mal im Leben wie eine richtige Frau. Doch so sehr sie Nadim begehrt, darf sie niemals seine Warnung vergessen: 'Verlieb dich nicht in mich!'
1001 NACHT MIT DEM WÜSTENPRINZEN
Eine Ehefrau, die 1001 sinnliche Fantasien erfüllt, nach deren weicher Haut und süßem Duft er sich verzehrt - das will Sultan Satiq auf keinen Fall! Nichts soll ihn von seinen Pflichten ablenken. Deshalb fällt seine Brautwahl auf die zarte, unschuldige Prinzessin Samia. Einen Erben soll sie ihm schenken, doch mehr darf nicht sein. Aber kaum teilt Samia sein Schlafgemach, erblüht sie unter seiner Berührung wie eine Blume in der Sonne. Und was der Wüstenprinz am meisten gefürchtet hat, geschieht: Samia betört ihn, bis er nur noch an seine Leidenschaft für sie denken kann ...
GOLDENES FEUER DER WÜSTE
'Ich möchte heiraten.' Sophie muss sich verhört haben! Niemals kann der arrogante Playboy-Scheich Zayed Fehz diese Worte ausgesprochen haben. Er kennt doch nicht mal das Wort Treue! Doch das goldene Feuer in seinen Augen erlaubt keine Zweifel: Der Wüstenprinz sucht wirklich eine Frau, und Sophie soll ihm dabei helfen. Denn über glückliche Ehen und sexuelle Erfüllung weiß sie als Beziehungsberaterin alles. Theoretisch jedenfalls. Aber Zayed scheint allen Ernstes zu glauben, Sophie könnte diejenige sein, die er braucht, um den Thron seines Landes zu besteigen ...



Bereits in der Grundschule schrieb Jane ihr erstes Manuskript: Es war 98 Seiten lang und wurde von einem Jungen in ihrer Klasse zerrissen. Jane weinte, der Junge musste die zerrissenen Seiten zusammenkleben und kam mit einer Verwarnung davon, während Jane fürs Schreiben im Unterricht bestraft wurde und so lernte, dass die Schule für einen wahren Künstler nicht der geeignete Ort ist. Trotzdem ließ sie sich davon nicht entmutigen und schrieb weiter, hauptsächlich Gedichte, die in Zeitungen und in Teenagermagazinen veröffentlich wurden. Als ihre Eltern, beide Lehrer, für ein Jahr nach Europa gingen, durfte Jane sie begleiten. Sie liebte England und Italien - und ganz besonders die italienischen Männer! Janes Vater starb, als sie 15 Jahre alt war, und in den darauffolgenden Jahren begleitete sie ihre Mutter in viele verschiedene Länder. Sie interessierte sich für fremde Kulturen und las sehr viel. Später studierte sie in Südafrika, Japan und Irland. Ihre ersten vier Manuskripte, die sie während des Studiums schrieb, wurden von den Verlagen abgelehnt. Aber Jane lernte weiter, veröffentlichte Artikel, lehrte, heiratete, bekam zwei Söhne, und im Jahr 2000 war es dann so weit: Ihr erster Roman wurde angenommen und veröffentlicht. Endlich ging der Traum, den sie schon als kleines Schulmädchen gehabt hatte, in Erfüllung. Jane Porter lebt mit ihrem Mann und den kleinen Söhnen in Seattle im amerikanischen Bundesstaat Washington.

1. KAPITEL

Scheich Nadim Bin Kalid Al Saqrs wache, dunkle Augen verfolgten das im wilden Galopp dahinfliegende Pferd. Er war wie geblendet, nicht nur von der Schönheit und Eleganz des jungen Zuchtfohlens, sondern auch von dem satten Grün der Landschaft rings herum. Der feine Sprühregen ließ an diesem ungewöhnlich milden Septembertag die Konturen der Umgebung verschwimmen.

Als ein Mann der Wüste, der an karge Vegetation und schroffe Felsen gewöhnt war, überraschte es ihn, dass die fremde Landschaft so viel Wohlwollen in ihm hervorrief. Mehr noch, er fühlte sich geradezu berauscht von all der Üppigkeit und Frische hier.

Bisher war er immer dankbar dafür gewesen, dass er seine Assistenten hinaus in die Welt schicken konnte und nicht selbst auf Reisen gehen musste. Stattdessen hatte er sich lieber ganz auf die Pferdezucht auf der arabischen Halbinsel konzentriert. Doch nun sollte es darum gehen, einen neuen Standort in Europa zu finden, und er selbst hatte sich für Kildare entschieden,die irische Hauptstadt für die Aufzucht und Ausbildung von Rassepferden.

Kein wirklicher Experte konnte die Augen vor der Tatsache verschließen, dass die besten Zuchtpferde, Züchter und Trainer nun einmal aus Irland kamen. Der Mann neben ihm, dessen gerötete Gesichtshaut auf mehr als nur ein kleines Alkoholproblem schließen ließ, war einst einer der ganz Großen seines Fachs gewesen. Ein Trainer von Weltformat. Doch dann, ganz plötzlich, hatte er sich aus dem Geschäft zurückgezogen.

Ein gespanntes Schweigen lag zwischen den beiden Männern, doch Nadim nahm sich die Zeit, das Fohlen in Ruhe zu betrachten.

Sein Blick glitt vom Pferd hinauf zum Reiter. Nicht nur das Tier war etwas ganz Besonderes. Auch derjenige, der es trainierte, musste sehr talentiert sein und all sein Herzblut dafür geben. Selten hatte Nadim einen so versierten – und dazu noch so jungen – Reiter gesehen. Auch nicht in den Reihen seiner eigenen Leute. Der junge Mann mochte vielleicht gerade einmal achtzehn Jahre alt sein, sehr schlank und hochgewachsen. Doch er legte eine Ausdauer und einen Ehrgeiz an den Tag, die von wahrer Hingabe, Mut, aber auch Erfahrung zeugten.

Der ältere Mann neben ihm trat nervös von einem Bein auf das andere, sodass Nadim endlich sein Urteil verkündete: „Er ist einfach unglaublich.“

„Nicht wahr?“, Paddy O’Sullivans Stimme war die große Erleichterung anzuhören. „Ich bin davon ausgegangen, dass Sie es gleich bemerken würden.“

Der junge Hengst war der Hauptgrund für Nadims Besuch in Irland – und für seinen Wunsch Paddy O’Sullivans heruntergewirtschaftetes Gestüt zu übernehmen.

„Unmöglich, es nicht zu bemerken“, murmelte der Scheich und verfolgte weiter mit den Augen jede anmutige Bewegung des jungen Pferdes. Im Geiste malte er sich bereits aus, wie wohl die zukünftigen Nachfahren dieses Hengstes aussehen würden.

Nadim hatte vor einigen Monaten seinen erfahrensten Berater nach Irland geschickt, damit dieser die Lage hier sondieren konnte. Und er hatte diesen Hengst und dieses Gestüt entdeckt. Was für ein Potenzial! Die Ställe und Ausbildungsareale lagen etwa zwei Meilen vom Haupthaus entfernt, und auch alles Land dazwischen würde ihm gehören. Die perfekte Größe für seinen neuen Standort.

Nadims Gesicht verfinsterte sich, als er daran dachte, wie sein Assistent zunächst hier empfangen worden war. Eine wütende junge Frau hatte einen Jagdhund hinter ihm hergehetzt, trotz seiner Beteuerungen, sich nur unterhalten zu wollen. Merkwürdige Sitten waren das! Doch Nadim hatte seinen Assistenten erneut geschickt, diesmal mit Voranmeldung bei Paddy O’Sullivan. Und er hatte Paddy ein Angebot gemacht, das dieser unmöglich hatte ablehnen können.

Das Gestüt war einst eines der erfolgreichsten des Landes gewesen. Zahlreiche Gewinnerpferde waren hier geboren und ausgebildet worden. Diese reine Abstammungslinie hatte vor zwei Jahren das Pferd hervorgebracht, das schließlich ihn nach Irland gelockt hatte. Der junge Hengst hatte in den vergangenen Monaten selbst schon zwei nicht unbedeutende lokale Rennen gewonnen. Tief in Nadims Magengrube breitete sich ein wohliges Kribbeln aus. Es war lange her, dass er zum letzten Mal so etwas wie Aufregung verspürt hatte. Spontane Gefühlsausbrüche kamen in seinem Alltag kaum vor. Und genau das hatte ihm an seinem Leben auch immer gefallen.

„Iseult hat unermüdlich mit ihm trainiert.“ O’Sullivan wandte sich dem Scheich zu. „Ohne sie wäre er niemals das Pferd geworden, das er heute ist.“

Nadim runzelte die Stirn und betrachtete den rothaarigen Mann neben sich mit Verwunderung. Hatte er gerade von einer Frau gesprochen? Und wie war der Name gleich gewesen? Es hatte irgendwie irisch geklungen. „I… wie?“

O’Sullivan deutete mit dem Kopf zu dem jungen Hengst und seinem Reiter. „Iseult ist der Name meiner ältesten Tochter. Sie ist eine sehr begabte Trainerin. Quasi seit sie laufen kann, versteht sie es mit den Pferden zu kommunizieren, sie zu führen.“

Langsam dämmerte es Nadim. Der Reiter war eine Frau! Er verbesserte sich innerlich. Ein Mädchen! Unmöglich, dass dieses Geschöpf es geschafft hatte, das Fohlen zu trainieren. Nadim hatte schon mit vielen Frauen zusammen Pferde trainiert, doch diese hier war viel zu jung, auch wenn ihr das Talent dazu vielleicht in die Wiege gelegt worden war.

Er schüttelte ungläubig den Kopf. Und während er die Überraschung innerlich verdaute, lenkte er seinen Blick noch einmal genauer auf die angebliche Trainerin. Es stimmte schon, für einen Mann war die Taille etwas zu schmal – beziehungsweise die Hüften doch etwas zu kurvig. Die Schultern waren sehr zart, der Nacken bildete eine sanft geschwungene Linie. Mehr deutete aber definitiv nicht auf eine Frau hin. Jeans und eine weite Fleecejacke, das Haar komplett von einer Mütze bedeckt.

Beim Anblick dieser Kopfbedeckung krampfte sich sein Magen unwillkürlich zusammen. Schnell beruhigte er sich wieder. Er war hier nicht in Merkazad. Der Boden hier war weich – und nicht von tödlicher Härte.

Dennoch sollte das Mädchen einen Helm tragen. Wenn das hier sein Gestüt wäre … Dann müsste sie sich jetzt auf eine angemessene Bestrafung gefasst machen.

Obwohl ohnehin niemand in der Nähe war, bemerkte O’Sullivan mit plötzlich ganz leiser Stimme: „Es tut mir leid, wie Ihr Assistent hier empfangen wurde … Iseult hat sich mit dem Verkauf bisher noch nicht abgefunden … mit dem Verkauf des Gestüts und auch mit dem Verkauf von Devil’s Kiss.“ Nervös fuhr er fort. „Wissen Sie, sie hängt sehr an ihrem Zuhause und an ihrem …“ Er unterbrach sich und deutete auf den Scheich „AnIhrem Pferd“, verbesserte er sich rasch.

Nadim spürte, wie sein Puls zu rasen begann. Wie bitte? DiesesMädchen hatte seinen Assistenten Adil in die Flucht geschlagen? Was für eine Frechheit. Da, wo er herkam, hatten sich Töchter etwas mehr unter Kontrolle zu haben. Zugegeben, auch er hielt viel davon, dass Frauen unabhängig waren. Aber d