: Kate Hewitt, Abby Green, Lynn Raye Harris, Caitlin Crews, Maisey Yates, Sharon Kendrick, Sarah Morga
: Der Corretti Clan - Skandale und Liebe unter Siziliens Sonne eBundle
: Cora Verlag
: 9783733772994
: eBundle
: 1
: CHF 15.30
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 1222
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Erle en Sie leidenschaftliche Geschichten in dieser aufregenden, achtteiligen Familiensaga rund um den Corretti Clan. Die Männer dieser reichen, italienischen Familiendynastie sind impulsiv und Genießer von gutem Essen und schönen Frauen doch Skandale und Familienfehden hat Ihre Herzen verschlossen. Können die Heldinnen die Mauern einreißen?
SIZILIANISCHE LEIDENSCHAFT
Um den mächtigen Corretti-Clan zu ärgern, schleust der glamouröse Kommissar Anton Soranno die schöne Reporterin Emily als seine Verlobte in Palermos gefährlichste Kreise ein. Völlig ungeplant wird aus den gespielten Küssen echte Leidenschaft …
GEHEIME VERMÄCHTNISSE
Die Glut in Santo Correttis Augen hat schon so manches Frauenherz verbrannt. Nur seine schöne Assistentin bleibt kühl. Erst als sie kündigt, gesteht Ella dem sizilianischen Tycoon ihre Gefühle. Santo sehnt sich danach, mit ihr in seinen Armen für eine Nacht die Skandale zu vergessen, die seine Familie erschüttern. Doch Ella zu verführen, gleicht einem Tanz auf dem Vulkan ...
VERLOBUNG AUF SIZILIANISCH
Keine Flirts, Drinks oder Dramen, sonst verliert Taylor ihre Traumrolle. Nichts leichter als das, denkt die auf ihren Ruf bedachte Schauspielerin. Sie hat nicht damit gerechnet, Luca Corretti auf einer Hochzeitsfeier in Sizilien zu begegnen. Schamlos flirtet der berüchtigte Playboy mit ihr - und wirft damit all ihre Prinzipien über den Haufen ...
BITTERSÜßER SCHMERZ DER SEHNSUCHT
Corretti! Valentina zittert vor Wut, wann immer der Name der sizilianischen Familie fällt. Die schöne Köchin ist überzeugt, dass der verwegene Gio Corretti ihren Bruder vor Jahren in den Tod gerissen hat, und nun steht ihr Catering-Service vor dem Ruin, weil dessen Tante ihre Rechnung nicht bezahlt. Valentinas letzte Rettung ist der Auftrag für das legendäre Pferderennen von Syrakus - das ausgerechnet Gio veranstaltet ...
VERBOTENE STUNDEN DES GLÜCKS
Angelo Corretti kennt nur eine Leidenschaft: Rache. Fern der Heimat hat er Macht und Reichtum errungen, um die Correttis zu zerstören - jene Familie, die ihn, den unehelichen Sohn, verstoßen hat. Doch es gab eine Zeit vor vielen Jahren, als auch ein junges Mädchen Platz in seinem Herzen fand: seine beste Freundin Lucia, mit der er eine einzige Nacht der Leidenschaft erlebte, bevor er sie und Sizilien im Morgengrauen verließ.
VERHÄNGNISVOLLE KÜSSE
Ist ihr ganzes Leben eine Lüge? Rosa Corretti ist schockiert, als sie erfährt, wer ihr wahrer Vater ist. Hals über Kopf läuft die junge Sizilianerin davon und betäubt ihren Schmerz an der Côte d'Azur mit Shopping, Champagner - und einem Flirt, der einen Skandal auslöst. Denn der charismatische Fremde, dem sie in seine Suite folgt, ist niemand anderes als Scheich Kulal Al-Dimashqi ...
SCHICKSALSNÄCHTE AUF SIZILIEN
Die Correttis leben im Scheinwerferlicht - nur Lia führt ein Schattendasein innerhalb ihrer glamourösen Familie. Bis die schöne Sizilianerin auf einer Feier in ein Paar dunkler Augen blickt, das bis auf den Grund ihrer Seele dringt. Zachs Augen. Ist es diese Seelenverwandtschaft, wegen der es ihm gelingt, ungeahnte Seiten der Lust in ihr zu wecken?
BRANDUNG DER BEGIERDE
Um eine alte Familienfehde zu beenden, tritt Alessandro Corretti mit der Tochter seiner Erzfeinde vor den Altar. Doch die Braut läuft davon! Aufgewühlt zieht der Unternehmer sich auf seine Jacht zurück - und entdeckt weit draußen auf dem Meer eine blinde Passagierin: Elena. Die Blondine, mit der er einst allzu innig tanzte ...
DAS EWIGE FEUER DER LIEBE
Es war ein kurzer Traum in Weiß: Schockiert verfolgen die Hochzeitsgäste, wie Alessia nur Sekunden vor dem Jawort aus der Kirche flieht. Keiner ahnt, dass sie ein Stoßgebet zum Himmel schickt, damit der wahre Mann ihres Herzens ihr folgt: Matteo Corretti, der mächtige Hoteltycoon - und Cousin des Bräutigams!



<p>Aufgewachsen in Pennsylvania, ging Kate nach ihrem Abschluss nach New York, um ihre bereits im College angefangene Karriere als Schauspielerin weiter zu verfolgen. Doch ihre Pläne änderten sich, als sie ihrer großen Liebe über den Weg lief. Bereits zehn Tage nach ihrer Hochzeit zog das verheiratete Paar nach England, wo Kate unter anderem als Schauspiellehrerin, Redaktionsassistentin und Sekretärin jobbte, bis bald darauf ihr erstes Kind auf die Welt kam. Kate, die mit 13 Jahren zum ersten Mal einen Liebesroman von Mills& Boon gelesen hatte und seither jede Romance begeistert verschlang, die sie in die Hände bekam, übte sich nun während ihrer Zeit als Mutter selbst an der Schriftstellerei. Als ihre Tochter ein Jahr alt war, der erste Erfolg: Sie verkaufte ihre erste Kurzgeschichte an das britisches Magazin 'The People's Friend' Für sie gehören Eifer und Ausdauer genauso zum Schreiben wie Fantasie und Leidenschaft: 'Schreibe jeden Tag', rät sie allen Hobbyautoren, 'und wenn es nur 10 bis 15 Minuten sind!' Neben dem Schreiben liebt sie zu lesen, reisen und zu stricken. Unheimlich gerne würde sie auch ein Musikinstrument erlernen. Sollte es in ihrer Schreibkarriere einmal schlechter laufen, könnte sie sich auch einen Job als Kinderbibliothekarin vorstellen. Kate lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern im lieblichen Cotswolds in England und genießt das Landleben in vollen Zügen. Das Familienleben mit all seinen kleinen Gewohnheiten hat bei ihr dabei oberste Priorität. 'Es ist so einfach, in Eile und beschäftigt zu sein - besonders mit fünf Kindern! - darum ist es umso wichtiger, sich so oft wie möglich zusammenzusetzen und über alle möglichen Dinge zu reden, die nichts mit dem Job oder unseren To-Do-Listen zu tun haben. Diese Augenblicke mit meinem Mann sind der Ausgleich, den ich brauche - und die uns das Gefühl geben, noch immer genauso jung und verliebt zu sein wie damals.'</p>

1. KAPITEL

Endlich! Es gehörte ihm … oder zumindest fast.

Morgen würde er die Papiere unterzeichnen, die das Flagship-Hotel in Palermo von Corretti Enterprises zu Corretti International transferierten. Bei diesem Gedanken spielte ein zynisches Lächeln um Angelo Correttis Mund: Der familieneigene Besitz wechselte von einem Corretti zum anderen, auch wenn das nicht jeder so sah.

Lässig schlenderte er durch die Lobby, wobei ihm nicht entging, wie sich die Augen der Hotelpagen weiteten, bevor sie Haltung einnahmen. Die Empfangsdame, eine Frau mittleren Alters, beobachtete ihn angespannt von ihrem Platz hinter der Rezeption – offensichtlich bereit, auf den leisesten Wink in Aktion zu treten. Man hatte ihm das Hotelpersonal noch nicht offiziell vorgestellt, doch er zweifelte nicht daran, dass inzwischen jeder wusste, wer er war. Immerhin ging er hier seit mehr als einer Woche ein und aus. Die Meetings mit den Hauptaktionären – in Abwesenheit ihres Geschäftsführers – waren anstrengend, aber von Erfolg gekrönt gewesen. Und ob es ihnen passte oder nicht, sie mussten ihm als Mehrheitseigner die Führung des Hotels übertragen.

Am Ende war es lächerlich einfach. Man überlasse die Correttis eine Weile sich selbst, und sie entzweien sich ganz von allein. Sie können gar nicht anders.

„Signor … Corretti?“ Die Rezeptionistin hatte sich hinter dem Tresen hervorgewagt, ihre Absätze klackerten auf dem Marmorboden des eleganten Foyers. Natürlich entging Angelo nicht, wie sie über seinen Namen stolperte. Jeder hier kannte die Correttis, eine der mächtigsten und skandalträchtigsten Familien Siziliens. Und für sie gehörte er nun mal nicht dazu, obwohl … irgendwie war er schon einer von ihnen.

Seine Mundwinkel sanken nach unten, während die altvertraute Bitterkeit in ihm aufstieg. Eines stand fest: Eine offizielle Anerkennung würde er nie erfahren, obwohl die Umstände seiner Geburt nicht geleugnet werden konnten. Als kleiner Junge hatte er gelitten, aber nicht verstanden. Denn in dem Dorf, in dem er zur Welt gekommen und aufgewachsen war, hatte man Carlo CorrettisBastard wie Abschaum behandelt.

Angelo zwang sich zu einem Lächeln. „Ja?“

„Kann ich irgendetwas für Sie tun?“

Er sah die Unsicherheit in ihren Augen, die Angst, er könnte hier alles umkrempeln. Und einen kurzen Moment war er versucht, genau das zu tun. Jeder, der hier arbeitete, war von den Menschen engagiert worden, die er zutiefst verachtete und in den Ruin treiben wollte. Warum also nicht alle feuern und seine eigenen Leute einstellen?

„Nein, vielen Dank, Natalia“, erwiderte er mit Blick auf das diskrete Platinschildchen am Revers ihres Blazers. „Ich bin auf dem Weg in meine Suite.“ Für heute Nacht hatte er sich ins Penthouse eingemietet, das bislang Matteo Corretti exklusiv genutzt hatte. Zumindest bis derehemalige Hotelchef am Tag der geplatzten Hochzeit zwischen seinem Cousin Alessandro und Alessia Battaglia spurlos von der Bildfläche verschwunden war.

Angelos Blick verdüsterte sich. Selbst wenn Matteo morgen wieder auftauchen sollte, war ihm der Zugang zu seinem Luxusdomizil verwehrt. Kein Corretti, außer ihm selbst, würde je wieder in dieser Suite übernachten.

„Selbstverständlich,Signor Corretti.“

Diesmal kam ihr der Name schon flüssiger über die Lippen, doch das war ein schaler Sieg. Seiner eigenen Ansicht nach war Angelo schon immer ein Corretti gewesen. Darum hatte er sich den Namen sehr früh angeeignet. Und zwar ohne dafür jemals die Genehmigung des Mannes einzuholen, der ihn gezeugt hatte. Davon abgesehen hatte er aufgrund seiner illegitimen Geburt trotzdem jede Menge blaue Augen und blutende Nasen hinnehmen müssen.Maledizione! Er war ein Corretti, und er verdiente es nicht nur, den Namen zu tragen, sondern auch seinerFamilie das Hotel hier und alles andere abzunehmen!

Mit einem kühlen Lächeln und knappen Nicken ließ er die Rezeptionistin stehen, wandte sich der Reihe glänzender Lifts zu und drückte auf den Knopf fürs Penthouse. Zu diesem Zeitpunkt, um kurz vor Mitternacht, war das Hotelfoyer leer, bis auf das Nachtpersonal. Auch die Piazza vor dem Hotel, tagsüber einer von Palermos belebtesten Plätzen, wirkte jetzt völlig verwaist. Das hatte Angelo bereits auf dem kurzen Fußweg von seinem temporären Büro hierher gewundert.

Das oberste Stockwerk bot einen fantastischen Panoramablick über das abendliche Palermo und den Hafen, doch die halbe Nacht am Fenster oder auf der weitläufigen Dachterrasse herumzustehen war eine nicht gerade verlockende Option. Zum Schlafen war Angelo viel zu nervös und aufgekratzt. Selbst in seinen besten Zeiten brachte er es meist auf nicht mehr als zwei, drei Stunden pro Nacht. Den Rest der Zeit schlug er mit Arbeit oder anstrengenden Workouts tot – alles, um Geist und Körper fit und kontinuierlich in Gang zu halten.

Der gläserne Lift beförderte ihn direkt in die Luxussuite, die das gesamte Obergeschoss einnahm. Angelo begutachtete die luxuriöse Ausstattung seiner neuen Behausung: den glänzenden Marmorboden, den schimmernden Kristalllüster, die kostbaren Antiquitäten und Kunstgegenstände. Im gedämpften Licht sah er durch die offene Tür des Master-Bedrooms in dessen Zimmermitte ein King-Size-Bett mit dunkelblauem Seidenüberwurf.

Nachlässig warf er seineKey-Card auf einen Beistelltisch, lockerte die Krawatte und zog das Jackett aus. Zu allem Überfluss kündigten sich auch noch hämmernde Kopfschmerzen an, die sich erfahrungsgemäß in den nächsten Stunden zu einer handfesten Migräne auswachsen würden. Neben Schlaflosigkeit gehörte sie zu dem Preis, den Angelo bereitwillig für den Erfolg zahlte, den er sich durch jahrelange harte Arbeit mehr als verdient hatte. Heute war er extrem wohlhabend und einflussreich und somit auch endlich in der Lage, dem verhassten Corretti-Clan den weichen, roten Teppich unter den Füßen wegzuziehen.

Rastlos durchquerte Angelo den eleganten Wohnraum, der für seinen Geschmack viel zu überladen war mit seinen verspielten Tischchen, zierlichen Stühlen und urnenähnlichen Gefäßen auf vergoldeten Sideboards. Als Erstes würde er im gesamten Hotel das spießige Interieur durch moderne Möbel mit klaren Linien ersetzen. Der staubige Charme vergangener Jahrhunderte passte vielleicht zu den alt eingesessenen, von Skandalen gebeutelten Correttis, aber nicht zur neuen Generation, wie er sie vertrat.

Der Kopfschmerz nahm zu, doch diesmal wollte Angelo sich nicht mit Arbeit ablenken. Nicht am Tag seines Siegs, der gefeiert werden sollte. Doch leider kannte er hier niemanden. In den achtzehn Jahren seines Lebens, die er in Sizilien gewesen war, hatte er sich keine Freunde gemacht … nur Feinde.

Das stimmt nicht ganz, meldete sich eine Stimme in seinem Innern. Das Bild, das plötzlich vor seinen Augen entstand, war überraschend klar und ließ ihn innehalten.

Lucia. Er versuchte, die Gedanken an sie zu verdrängen, um sich nicht erinnern zu müssen. Denn Erinnerungen waren qualvoll. Sie weckten ungebetene Emotionen: Reue und Scham. Verlangen, verbotene Wünsche …

In seinem Leben gab es keine Reue. Eine derartige Schwäche konnte er nicht akzeptieren. Auch nicht, was die eine Nacht betraf, in der er sich in ihre willigen Arme geflüchtet hatte, um zu vergessen, wer er war odernicht war.

Lucia Anturri, die Tochter der Nachbarn, die ihm von kleinauf wie ein Hündchen gefolgt war. Die er entweder geneckt oder ignoriert hatte, und die ihn für wenige, selige Stunden all seine Wut, seinen Schmerz und die innere Leere hatte vergessen lassen. Damals war sie unschuldige Siebzehn gewesen, mit einem süßen Gesicht und klaren blauen Augen, durch die man bis in ihr Herz schauen konnte.

Sie hatte noch geschlafen, als er sich am frühen Morgen aus ihrem Bett stahl, um nach New York zurückzukehren. Zurück in sein Leben, in dem es kein Vergessen gab – keines geben durfte, nicht einmal für eine Nacht!

Wieder stieg die alte Bitterkeit in ihm hoch. Angelo fluchte lautlos und zerrte ungeduldig an