Anonymität und Transparenz in der digitalen Gesellschaft
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Petra Grimm, Tobias O. Keber, Oliver Zöllner
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Petra Grimm, Tobias O. Keber, Oliver Zöllner
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Anonymität und Transparenz in der digitalen Gesellschaft
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Franz Steiner Verlag
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9783515112277
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Medienethik
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1
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CHF 43.50
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Medien, Kommunikation
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German
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230
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Wasserzeichen/DRM
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PC/MAC/eReader/Tablet
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PDF
Der digitale Alltag bringt neuartige Herausforderungen mit sich. Für den Menschen als Teil einer digitalen Gesellschaft werden Transparenz und Anonymität zu (identitäts-)relevanten Werten. Sichtbarkeit ist grundlegende Bedingung, um an Gesellschaft teilzuhaben. Doch wie soll man mit der Unsicherheit, die Selbstdarstellung im Netz originär innehat, umgehen, wenn man mit persönlichen Daten (scheinbar) kostenlose Dienstleistungen datenhungriger Firmen bezahlt? Subjekte werden so nur aus einzelnen Puzzleteilen ihrer Identität konstruiert und bewertet, während die restlichen Teile zwangsläufig 'unsichtbar' bleiben. Kann das Ideal der Ermächtigung des Menschen, Herr seiner Werkzeuge zu sein, folglich nur durch ein pseudonymes Auftreten im Internet gesichert werden? Doch wie kann kommunikatives Handeln funktionieren, wenn der Handelnde im Dunkel bleibt? Kann Transparenz nicht vielmehr dafür sorgen, dass der Einzelne wie auch Institutionen im gesellschaftsbildendenden Diskurs Verantwortung übernehmen und Vertrauen schaffen? Dieses E-Book dokumentiert den Auftakt der Tagungsreihe IDEepolis des Instituts für Digitale Ethik (IDE) der Hochschule der Medien Stuttgart.
INHALTSVERZEICHNIS
6
ANONYMITÄT UND TRANSPARENZ IN DER DIGITALEN GESELLSCHAFT
8
I. Anonymität, Transparenz und Ethik: Grundlagen
22
MEHR ‚ANONYMITÄT‘ – BESSERE KOOPERATION?
22
VERTRAUEN, KONTROLLE UND PRIVATSPHÄRE IN SOZIALEN BEZIEHUNGEN UND DIE WIRKUNGEN MODERNER INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIE
38
POLARISIERTE SCHATTENBILDER: EIN RADIOLOGISCH-HISTORISCHER BLICK AUF TRANSPARENZ UND BIG DATA
58
WAS EINER IST UND WER EINER IST: ANONYMITÄT UND IDENTITÄT IN SOZIALEN MEDIEN AUS PHILOSOPHISCHER SICHT
78
BILDER UND REFLEXIONEN VOM ICH: DAS WEB 2.0 ALS INSTITUTION DER SELBSTTHEMATISIERUNG?
98
II. Fallstudien zum menschlichen Handeln in der digitalen Welt
118
MEDIENVERANTWORTUNG UND JOURNALISTISCHE TRANSPARENZ
118
ANONYMITÄT IM PARTIZIPATIVEN JOURNALISMUS
134
JENSEITS DER ANONYMITÄT – WIE RECHTFERTIGEN FACEBOOK-NUTZER IHR VERHALTEN?
152
USER- AND USAGEMINING | PRIVACY PRESERVATION
164
„ICH IST EIN ANDERER“: ANONYMITÄT IN ONLINE-ROLLENSPIELEN
186
WEB 2.0 ALS ‚RELIGION‘?
210