: Leiv Eirik Voigtländer
: Armut und Engagement Zur zivilgesellschaftlichen Partizipation von Menschen in prekären Lebenslagen
: Transcript Verlag
: 9783839431351
: Gesellschaft der Unterschiede
: 1
: CHF 0.50
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: Sonstiges
: German
: 322
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Why is it so hard as someone living in poverty and unemployment to become socially active against those conditions? Their employment is indeed diverse - whether at the food banks, in counseling or in the protest against »the dole«. But the mechanisms of discrimination which act as barriers to these actors' claims for equality are also in effect in civil society. Leiv Eirik Voigtländer, with the help of qualitative interviews, analyses typical beneficial and inhibiting conditions of action, and thereby contributes to an understanding of the social division of civic action in the context of eroding social rights. The predominant focus on the civil apathy of the precarious is thus countered by the experiences of socially active citizens in situations of poverty.

Leiv Eirik Voigtländer, geb. 1976 in Itzehoe, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Präsidiums der Europa-Universität Flensburg. Nach dem Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften in Oldenburg promovierte er an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind die politische Ideengeschichte sowie die empirische Ungleichheits- und Partizipationsforschung.
Inhalt5
Vorwort7
1. Einleitung11
1.1 Problemstellung11
1.2 Forschungsstand20
1.2.1 Soziale Verzerrung bürgerschaftlichen Engagements22
1.2.2 Probleme der Selbstorganisation und Interessenartikulation Erwerbsloser und Armer26
1.2.3 Erklärungsfaktoren38
1.3 Desiderat und Fragestellung53
2. Methode57
2.1 Datenerhebung60
2.1.1 Feldzugang60
2.1.2 Stichprobe66
2.1.3 Interviewführung69
2.2 Datenauswertung75
2.2.1 Transkription76
2.2.2 Kodierung80
2.2.3 Thematischer Vergleich83
2.2.4 Typisierende Abstraktion84
3. Empirie87
3.1 Private Alltagserfahrungen87
3.1.1 Prekäre Beschäftigung und Erwerbslosigkeit88
3.1.2 Einkommen und Lebensstandard98
3.1.3 Jobcenter104
3.1.4 Maßnahmen121
3.2 Soziales und sozialpolitisches Engagement133
3.2.1 Persönliche Anlässe135
3.2.2 Arbeitsteilung146
3.2.3 Adressaten152
3.2.3.1 Die Bezeichnung der Adressaten152
3.2.3.2 Formen der Interaktion mit den Adressaten…155
…in einer Tafel und in einem Sozialkaufhaus156
…bei Beratung und Beistandschaft165
…im politischen Engagement176
„Wir“ und „die“179
3.2.4 Das sozialpolitische Feld190
3.2.5 Engagementförderung202
3.3 Typische Motive, förderliche und hemmende Bedingungen213
3.3.1 Betroffenheit bewältigen214
3.3.2 Unter Gleichen sein220
3.3.3 Mehr erreichen, als bloß zu helfen226
3.3.4 Politisch wirken232
4. Literaturstudie: Soziale Bürgerrechte243
4.1 Soziale Rechte – prekäre Bürgerrechte244
4.2 Prinzipien und Grenzen sozialer Rechte in der Mindestsicherung255
4.2.1 Schutz vor Not und Ausgrenzung256
4.2.2 Schutz vor Willkür und Bevormundung262
4.3 Konsequenzen erodierender sozialer Rechte für bürgerschaftliche Teilhabe271
5. Fazit281
Literaturverzeichnis293