: Marie Luise Graf-Schlicker, Hanns Prütting, Wilhelm Uhlenbruck
: Festschrift für Heinz Vallender
: RWS Verlag
: 9783814554723
: 1
: CHF 87.00
:
: Recht
: German
: 908
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Heinz Vallender ist durch seine langjährige Arbeit als Insolvenzrichter im Justizdienst, aber auch durch seine Veröffentlichungen und Vorträge zu einer prägenden Gestalt des deutschen und internationalen Insolvenz- und Sanierungsrechts geworden. Ihm zu Ehren erscheint diese Festschrift mit hochkarätigen Beiträgen, die alle Facetten dieses Rechtsgebietes ausleuchten.
Geleitwort
Heinz Vallender wird mit dieser Festschrift aus Anlass der Vollendung seines 65. Lebensjahres und des hierdurch bedingten Ausscheidens aus dem Justizdienst eine Ehrung zuteil, die ansonsten nur Bundesrichtern aus diesem Anlass vorbehalten ist. WerHeinz Vallender kennt, weiß, dass für ihn mit dem Ende seiner Richtertätigkeit am Amtsgericht Köln ein neuer Lebensabschnitt beginnt, in dem er – frei jeglicher Dienstpflichten – seine ungebrochene Schaffenskraft dem nationalen und internationalen Insolvenzrecht widmen darf, einem Rechtsgebiet, auf dem er sich bereits als Insolvenzrichter einen Ruf erworben hat, der ihn in die „Bundesliga“ der Insolvenzrechtler katapultierte.
Der noch jungenhaft wirkendeJubilar wurde am 10.7.1950 in Frauenthal, einem kleinen Ort in der Nähe von Köln, geboren. Von 1957 bis 1961 besuchte er die katholische Volksschule in Oberliblar, deren Unterricht für seine religiöse Einstellung ebenso prägend werden sollte wie sein langjähriges Wirken als Messdiener in der Pfarre St. Barbara.
Der frühe Tod seines Vaters zwang ihn bereits in jungen Jahren zu eigenverantwortlichem Handeln. Nach dem Abitur im Jahr 1969 am Städtischen Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Köln entschied sichHeinz Vallender zum Studium der Rechtswissenschaften, das er 1976 mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung erfolgreich abschloss. Zu seinen Lehrern zählten unter anderemErnst Klingmüller,Gottfried Baumgärtel,Dietrich Oehler undKarl-Heinrich Friauf. Die Studienzeit nutzte er dazu, mit großer Neugier die Welt zu erkunden. Reisen nach Nord- und Südamerika sowie nach Asien verschafften ihm einen Weitblick, der ihm später für seine rechtswissenschaftlichen Arbeiten und seine richterliche Tätigkeit von großem Nutzen sein sollte. Zunächst aber hieß es Geld verdienen. Seine Reiseberichte in verschiedenen Zeitungen und im Südwestfunk fanden lebhaftes Interesse. Neben dem Studium arbeitete der StudentHeinz Vallender als Berichterstatter für die Kölnische Rundschau und die neue Rhein-Zeitung, was zunächst auf eine spätere Karriere im Bereich der Print-Medien schließen ließ.
Der Mai 1976 wurde für ihn zum Schicksalsmonat: Nach einer erwartungsgemäß mit Prädikat bestandenen Ersten Juristischen Staatsprüfung heiratete er seine aus Sapporo stammende japanische EhefrauTsuguko, die er zwei Jahre zuvor in London kennengelernt hatte. Die glücklic